Landwirtschaft

Neuer Ministerin gratuliert

NEUMARKT. EVP-Agrarsprecher Albert Deß gratulierte der neuen Bundesagrarministerin Julia Klöckner und hofft auf "konstruktive Zusammenarbeit".

Wegen der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) seien eine enge Abstimmung und politische Gespräche zwischen Brüssel und Berlin notwendig und unverzichtbar“, sagte der Europa-Abgeordnete Albert Deß.


Er verwiest in diesem Zusammenhang auf die Festlegungen im Lissabon-Vertrag. Die enge Einbeziehung des Europäischen Parlaments habe schon viele Vorteile für die landwirtschaftlichen Betriebe in Europa bewirkt. „In Zusammenarbeit mit den nationalen Parlamenten konnten wir schon manchen Kommissionsvorschlag zum Wohl unserer Betriebe verändern“, so Albert Deß.

Die EVP-Fraktion habe mit der neuen deutschen Agrarministerin Julia Klöckner eine fachkundige und verlässliche Partnerin., hieß es. Es gelte nun, gemeinsam die bäuerlichen Interessen zu vertreten und die künftigen Herausforderungen der europäischen Landwirtschaft zu meistern.
17.03.18

Auf der Grünen Woche


Am Berchinger Stand in Berlin: Bürgermeister Ludwig Eisenreich, Stellvertretende Landrätin Heidi Rackl, Bürgermeister Manfred Preischl aus Greding und MdEP Albert Deß

NEUMARKT. Die Stadt Berching ist mit dem "Kreis Altmühl–Jura" auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand auf der Grünen Woche vertreten.

Der Stand ist sehr gut frequentiert, hieß es. Broschüren und Prospekte wie auch Informationen über das Wandern, Radeln und Bootstouren seien stark nachgefragt.


Bürgermeister Eisenreich merkt an, dass die Menschen wieder verstärkt heimatnah ihre Urlaubstage verbringen möchten, dazu böte die Region und der Landkreis Neumarkt insgesamt ein "sehr gutes und umfangreiches Touristenangebot“.
25.01.18

Weniger Rindviecher


Die Zahl der Rinder ist im Landkreis zurückgegangen
Foto:Archiv
NEUMARKT. Nach jüngsten Angaben ist die Zahl von Rindern wie auch von Rinderhaltern im Landkreis Neumarkt im letzten Jahr deutlich zurückgegangen.

Im November letzten Jahres wurden 48.158 Tiere und 649 Rinderhalter gezählt; gut ein Jahr zuvor waren es noch 678 Besitzer mit insgesamt 49.083 Rindern.

Unter den 48.158 Rindern befanden sich im Landkreis 18.850 Milchkühe von 455 Haltern, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik mit.

Auf Gemeindeebene liegen aktuelle Zahlen noch nicht vor, doch dürften auch im letzten Jahr die Gemeinden Berching, Velburg und Freystadt die Orte mit dem meisten Rindern gewesen sein.


Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurde zum Stichtag 3. November 2017 bayernweit ein Rinderbestand von insgesamt rund 3,1 Millionen Tieren in 45 827 Haltungen ermittelt. Oberbayern und Schwaben machen zusammen mit 51,8 Prozent mehr als die Hälfte der bayerischen Rinderhaltungen aus. Bei den Milchkuhhaltungen sind es sogar 54,5 Prozent. In den Landkreisen Rosenheim, Ostallgäu und Oberallgäu sind auf Kreisebene die meisten Rinderund Milchkuhhaltungen angesiedelt.

Bayernweit ist die Zahl der Rinderhaltungen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent (-1 615 Haltungen) gesunken, der Rinderbestand verringerte sich um 1,4 Prozent (-44 395 Tiere).
18.01.18

"Weiter gemeinsame Politik"

NEUMARKT. Die Europäische Agrarpolitik muss weiterhin eine "gemeinsame" Politik bleiben, erklärte Europaabgeordneter Albert Deß.

Das von der Kommission vorgeschlagene Modell enthalte Schritte zu einer stärkeren Renationalisierung. „Das lehne ich entschieden ab. Die GAP muss weiterhin eine gemeinsame Politik bleiben“, sagte der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion.

Erste Bewertungen zum Vorschlag der Kommission würden darauf hindeuten, dass die Kommission mehr Verantwortung, Kontrolle und Mitbestimmung auf die Mitgliedstaaten übertragen wolle. Das soll nach Ansicht der Kommission zu einer Vereinfachung der GAP führen. „Diese Ansicht teile ich nicht. Stattdessen würde ein solcher Schritt zu extremen Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Mitgliedstaaten führen“, sagte Albert Deß.


Es sei unstrittig, dass die Ausführung der GAP vereinfacht werden müsse. Eine Übertragung der Verantwortung, Kontrolle und Mitbestimmung auf die Mitgliedsstaaten könne nur bei Bereichen angedacht werden, die länderspezifisch seien. Die Kommission könne ein gezieltes, breitgefächertes Menu vorgeben, aus dem die Mitgliedstaaten wählen könnten. Gleichzeitig müsse aber der gemeinsame Ansatz der GAP erhalten bleiben, so Albert Deß.
18.01.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang