Landwirtschaft

Die neue Düngeverordnung

NEUMARKT. Der Bayerische Bauerverband veranstaltet für alle Interessierte eine Info-Veranstaltung zum Thema: "Die neue Düngeverordnung 2017 - Auswirkungen für den Betrieb und das Wichtigste zum Bibermanagement".

Die Veranstaltung findet am Mittwoch ab 19:30 Uhr im Gasthaus Sichert in Ballertshofen statt.


Es werden Inhalte und Vorschriften der neuen Düngeverordnung vorgestellt. Referent ist Martin Erhardsberger vom Bayerischen Bauernverband München.
18.10.17

Einigung erzielt

NEUMARKT. Bei der Halbzeitbewertung der "Gemeinsamen Agrarpolitik" wurde unter der Leitung von Berichterstatter Albert Deß eine Einigung erzielt.

Unter seiner Leitung handelten Vertreter des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten im sogenannten Omnibus-Verfahren einen Kompromiss aus.


"Wir haben ein gutes Ergebnis für unsere Landwirte erreicht. Mit der Einigung wird die Agrarpolitik praxisgerechter und einfacher", sagte Deß. Besonders freue es ihn, dass es gelungen sei, die Möglichkeit zu mehr Biodiversität zu schaffen. So könnten in Zukunft im Rahmen des Greenings Elefantengras, Durchwachsende Silphie und Honigpflanzen angebaut werden. Zudem wurde bei Eiweißpflanzen der Gewichtungsfaktor von 0,7 auf 1,0 angehoben, sagte der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

Bei der Halbzeitbewertung sollen strukturelle Vereinfachungsvorschläge umgesetzt und eine praxisgerechtere Anwendung der GAP erreicht werden. Erweitert wurde das Instrument des Risikomanagements. Es wurde den Bedürfnissen der Landwirte strukturell angepasst. Die Krisenreserve wird mit Blick auf effizienteres und zeitgerechtes Eingreifen umgestaltet. Die Definition "aktiver Landwirt" soll wesentlich vereinfacht werden.

Einen Durchbruch gibt es auch beim Thema Dauergrünland. Nach dem für Deß "unverständlichen Urteil" des EUGHs zu Dauergrünland sei es notwendig gewesen, eine Klarstellung zu erzielen, die sowohl rückwirkend gelte wie auch für die Zukunft Rechtssicherheit gebe. Erheblich verbessert wurden auch die Bedingungen für die Zusatzprämie für Junglandwirte, sie haben jetzt Anspruch auf eine Zusatzprämie für volle fünfJahre, so Deß.

"Mit diesem Beschluss ist es uns gelungen, die Position der Landwirte zu stärken und eine Vereinfachung der europäischen Agrarpolitik zu erreichen. Es ist jetzt wichtig, dass diese Vereinbarung rechtzeitig zum 1. Januar 2018 in Kraft tritt", sagte Deß.
14.10.17

"Ceres-Award" gewonnen


Michael Kneißl
Foto: Philipp Ledényi/dlz-agrarmagazin
NEUMARKT. Michael Kneißl aus Rengersricht wurde in der Sparte Milchviehhalter bester Landwirt Deutschlands und erhielt den "Ceres-Award 2017".

Der Preis wurde in elf Kategorien vergeben.

Milchbauer Michael Kneißl aus Rengersricht hat sein Schicksal selbst in die Hand genommen, hieß es von der Jury. Der junge Landwirt absolvierte mehrere Praktika in Hofmolkereien und beschloss danach, die Milch seiner 76 Kühe selber zu vermarkten. Seit zwei Jahren verarbeitet er in der hauseigenen Molkerei mit 330.000 Liter im Jahr mehr als die Hälfte seiner erzeugten Milch. Rund 35 Supermärkte in der näheren Umgebung verkaufen Vollmilch, fettarme Milch und Fruchtjoghurts von ihm - aus der Region und ohne Gentechnik.


Seit vier Jahren würdigt der Deutsche Landwirtschaftsverlag mit dem Ceres-Award Landwirte, die Außergewöhnliches leisten und täglich nachhaltig für Mitmenschen, Tiere und Umwelt wirtschaften, hieß es.

Neben einem Gesamtsieger werden Sieger in den Einzelkategorien Ackerbauer, Biolandwirt, Energielandwirt, Fleischrinderhalter, Geflügelhalter, Geschäftsidee, Junglandwirt, Manager, Milchviehhalter, Schweinehalter und Unternehmerin ausgelobt.

Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1000 Euro, um ihren Sieg mit Familie, Freunden und Mitarbeitern zu feiern.
12.10.17

Über Kartoffel diskutiert


Die neuen Kartoffelsorten wurden genau unter die Lupe genommen
Foto: Burgis
NEUMARKT. Knödelspezialist Burgis lud die Landwirte seiner Erzeugergemeinschaften zu einem gemeinsamen Feldtag auf dem Versuchsfeld des Betriebs Seemeier in Berching ein.

Auch Christina Dietmayr von der Geschäftsführung des Unternehmens war mit dabei.

50 Kartoffelanbauer nahmen am Feldtag teil und erhielten aktuelle Informationen von verschiedensten Experten. Zum einen wurden ihnen die neuesten Maschinen für ihren Tätigkeitsbereich vorgeführt; so hatte eine Firma einen der modernsten Kartoffelroder mit dabei. Ebenfalls zur Begutachtung standen ein Bodenbearbeitungsgerät und ein neuer Traktor mit vertikalem Lenksystem zur Verfügung.


Burgis und mehrere Züchterfirmen präsentierten Ergebnisse ihrer Sortenversuche zum Thema regionaler Kartoffelanbau. Wichtig war dabei die Resistenz gegenüber verschiedenen Einflüssen wie Krankheiten und Trockenheit. Außerdem wurden der Ertrag der Kartoffelsorten sowie deren passgenaue Weiterverarbeitung zu Burgis Knödel- und Kloßteigspezialitäten besprochen.

Burgis- Einkaufsleiter Johannes Seemeier stellte im Detail die Ergebnisse eines Burgis Großversuchs vor, in dem sechs Sorten auf jeweils 0,3 Hektar getestet worden waren. Die Züchterfirmen stellten ihre eigenen, neuen Kartoffelsorten vor. Die neuen Erkenntnisse konnten im Fachgespräch bei einer gemeinsamen Brotzeit vertieft werden.
27.08.17


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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang