SPD Neumarkt

„Bürgerwille mißachtet“

NEUMARKT. Die SPD sieht bei den jüngsten Stadtrats-Beschlüssen zum Neumarkter Stadtpark eine „eklatante Missachtung des Bürgerwillens“.

Immerhin sei der Bürgerentscheid mit 71 Prozent der Wähler unmissverständlich und eindeutig für den Erhalt aller Bäume ausgefallen, sagte Ursula Plankermann. Es scheint weder den Stadtrats-Kollegen, noch dem OB und der Verwaltung klar zu sein, welche Verpflichtung für die Stadt aus dem Bürgervotum entstehe.


Der Stadtrat hat sich in der letzten Sitzung für eine Änderung der ursprünglichen Planung ausgesprochen (wir berichteten) und einen SPD-Antrag für eine Neuplanung auf des Basis des Bürgerentscheids mehrheitlich abgelehnt.


Es sei keineswegs so, dass das Ergebnis des Bürgerentscheids im nachhinein großzügige Uminterpretationen zulasse, hieß es von der SPD. Es sei vielmehr der Bürgerwille umzusetzen. „Zudem werden Bäume in unserer Innenstadt immer wichtiger, wenn wir die Verdichtung durch neue Bauwerke betrachten. Viele Bäume sind ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und jeder Baum muss uns umso mehr wert sein“, heißt es in einer SPD-Stellungnahme.

Deshalb sei es der einzig richtige Weg, den Gestaltungsplan dem Bürgerwillen anzupassen. Daraus könnte ein neu gestalteter Stadtpark mit einem offenem Leitgraben entstehen, der durch das Ensemble der alten Bäume mäandert, sagte Gertrud Hesslinger.

Nun warte man die neuen Planungsvarianten für den Stadtpark ab und sei gespannt, wie ernst es den Planern mit der Verpflichtung aus dem Bürgerentscheid sei. Die Diskussion ist noch lange nicht am Ende, sagte Gisela Stagat, die dem Arbeitskreis Stadtpark angehört.

Die Nachhaltigkeit, die sich die Stadt auf die Fahnen geschrieben habe, will die SPD-Fraktion mit einer Ergänzung der Vorgartensatzung unterstützen. Es soll satzungsmäßig verbindlich festgestellt werden, dass die Vorgärten in der Stadt natürlich gestaltet und bepflanzt werden müssen. Zusammenhängende Schotter und Steinflächen sollen nicht zulässig sein.

17.07.19

Großeltern demonstrieren

NEUMARKT. Die jungen Leute bekommen bei ihrer „Fridays for Future“-Demo am Freitag wieder Unterstützung von Eltern und Großeltern.

Bereits vier Wochen zuvor hatte die SPD in Neumarkt Großeltern, Urgroßeltern und Eltern zu einer Demo vor dem Neumarkter Rathaus unter dem Motto „Großeltern for Future“ aufgerufen, zu der rund 50 ältere Semester aus der Stadt und dem Landkreis gekommen waren. Für die Pfingstferien war dann eine zweiwöchige Pause angekündigt worden.


Jetzt freuen sich die „Großeltern for Future“, dass junge Leute für nächsten Freitag um 16.30 Uhr wieder eine „Fridays for Future“-Demo vor dem Neumarkter Rathaus organisieren. Man wolle auch diesmal wieder zusammen mit ihnen auf die Straße gehen, hieß es.

Um weitere Aktionen zu planen und konkrete Forderungen zu erarbeiten treffen sich die „Großeltern for Future“ außerdem am Mittwoch, 3. Juli, um 19.30 Uhr im Gasthaus „Mittlere Gans“ in Neumarkt. Auch dazu sind interessierte Großeltern, Eltern und junge Menschen eingeladen, hieß es von der SPD.

25.06.19

Trauer um Ehrenmitglied

NEUMARKT. Die Neumarkter SPD trauert um ihr Ehrenmitglied Werner Kummerer aus der österreichischen Partnerstadt Mistelbach.

Man sei tief betroffen von der traurigen Nachricht über den Tod des früheren SPÖ-Nationalrats, hieß es. Kummerer war Mitbegründer der Städtepartnerschaft zwischen Neumarkt und Mistelbach und habe diese mit großem Engagement gelebt.


Er war zudem Ehrenmitglied der Neumarkter SPD.

Freunde der SPD werden am Donnerstag zur Beisetzung nach Mistelbach reisen. Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger wird dabei OB Thomas Thumann und die Stadt Neumarkt in Mistelbach vertreten.

11.06.19


[1] - 2 - 3 - 4 ... Ende

zurück

Telefon Redaktion

Burgis

Link zu den Stadtwerken Neumarkt

Link zum Landkreis Neumarkt

Landkreis

Stadt Neumarkt

neumarktonline - die Internet-Tageszeitung. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Neumarkt in der Oberpfalz im Internet
ISSN 1614-2853
18. Jahrgang