SPD Neumarkt

„Gelungene Anordnung“

NEUMARKT. Die aktuellen Änderungen beim Umbau des Parberger Gymnasiums standen im Mittelpunkt der Kreistags-Fraktionssitzung der SPD.

Fraktionssprecher Dirk Lippmann konnte dazu den zuständigen Sachgebietsleiter Markus Mederer begrüßen. Mederer stellte umfassend die Änderungen bei der Erweiterung, Umbau und Generalsanierung des Gymnasiums vor. Es sei eine aufwändige Sanierung, über 40 Prozent des Bestands würden abgebrochen und neu aufgebaut.

Für diese Sanierung gelte bereits das neue Raumprogramm der Regierung der Oberpfalz, das vorsieht, Räumlichkeiten für das wiedereingeführte G9 zu berücksichtigen. Mit der Planung sei es gelungen, unter anderem die bisher unbefriedigende Lage des Haupteingangs neu zu positionieren.


Gefallen fand bei den SPD-Kreistagsmitgliedern die neu entstehende Dachlandschaft, dadurch werde es keine - „immer problembehaftete“ - Flachdachlösung geben. Auch die zukünftige Aktivierung des Innenhofes sei ein Gewinn.

Helmut Himmler, stellvertretender Landrat und Berger Bürgermeister, fragte nach, ob eine klimagerechte Schule mit den Planungen verwirklicht werden könne. Mederer bestätigte, dass die Anforderungen der Energieeinsparverordnung eingehalten werden könnten.

Um die Grundlast beim Stromverbrauch abdecken zu können, sei eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Ebenso werde man wasserlose Urinale vorsehen, um den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren. Keine Änderungen werde es beim Thema Heizung geben. Wie bisher auch werde die benötigte Wärme weiterhin vom Heizwerk versorgt, das mit Hackschnitzel betrieben wird.

Kreisrat und Lehrer Stefan Großhauser lobte die gelunge Anordnung der Räumlichkeiten. Nach neuesten Berechnungen werde die Gesamtbausumme bei etwa 36,7 Millionen Euro liegen, der Eigenanteil des Landkreises belaufe sich auf rund 10,8 Millionen Euro. Dies sei gut angelegtes Geld und werde auch im südöstlichen Landkreis die Lernbedingungen auf ein Topniveau heben, sagte Lippmann.

Einstimmig in der Fraktion bestimmten die Mitglieder den Fraktionssprecher Lippmann als Vertreter im Arbeitskreis zur Umsetzung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts. Die SPD-Fraktion hatte im vergangenen Jahr dieses Thema mit ihrem Antrag maßgeblich mit auf den Weg gebracht.

15.10.19

„Teufelszeug oder Heilsbringer?“

NEUMARKT. Um „Glyphosat – Teufelszeug oder Heilsbringer der Landwirtschaft?“ geht es am Mittwoch beim „Neumarkter Bürgerdialog“ der SPD.

Kaum ein Thema der Landwirtschaft und des Verbraucherschutzes habe in den vergangenen Jahren so sehr polarisiert, wie das Pflanzenschutzmittel Glyphosat, hieß es. Von den Befürwortern als sicher und unverzichtbar für die Lebensmittelversorgung propagiert, wird Glyphosat von der Gegenseite für Krebserkrankungen und Umweltzerstörung verantwortlich gemacht.


In seinem Vortrag am Mittwoch um 19 Uhr im Neumarkter Johanneszentrum will der Neumarkter Toxikologe und Biologe Dr. Jan Seibel das Thema Glyphosat von der sachlichen Seite betrachten und die komplizierten Hintergründe allgemeinverständlich vorstellen. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag bildet zugleich die Auftaktveranstaltung zur neuen Vortragsreihe „Neumarkter Bürgerdialog“, die vom Ortsverband der SPD Neumarkt veranstaltet wird.

13.10.19

Himmler hört auf

NEUMARKT. Neben Deining und Dietfurt wird es nach der nächsten Kommunalwahl auch in der Gemeinde Berg einen neuen Bürgermeister geben.

Nach Alois Scherer (CSU) in Deining und Carolin Braun (SPD) in Dietfurt hat nun auch der Berger Bürgermeister Helmut Himmler (SPD) bekanntgegeben, daß er nach 24jähriger Dienstzeit bei den Wahlen nicht mehr als Bürgermeister-Kandidat antreten will.


Himmler informierte in einer gemeinsamen Sitzung der SPD-Gemeinderatsfraktion und des Vorstands seine Kollegen. Das Gemeindeoberhaupt erklärte, dass für ihn seit Jahren klar sei, nach 30 Jahren Kommunalpolitik – davon 24 Jahre als Bürgermeister - in Berg im Frühjahr 2020 den Stab weiterzureichen.

Mit dem Bürgermeister erklärten die Fraktionsmitglieder Anita Vogel, Lisa Kienlein, Erna Späth, Georg Späth, Josef Geitner sowie Hannes Stepper, bei der anstehenden Kommunalwahl im März 2020 ebenso auf eine erneute Kandidatur zu verzichten. Die SPD ist die stärkste Fraktion im Berger Gemeinderat. Von ihr wird aber nur Norbert Nießlbeck wieder kandidieren.

25.09.19


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang