SPD Neumarkt

Thema: Organspenden


Sabine Dittmar (2.v.l.) war zum Bürgerdialog nach Neumarkt gekommen

NEUMARKT. Organspenden waren Thema beim Neumarkter Bürgerdialog, zu dem die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar, in Neumarkt zu Gast war.

Im Rahmen des von der Neumarkter SPD veranstalteten Bürgerdialogs stellte die unterfränkische Humanmedizinerin und Bundestagsabgeordnete die Gesetzesinitiativen zu deren Neuregelung vor, über die der Bundestag im kommenden Januar abstimmen wird.

Dass es in Deutschland zu wenige Organspender gibt, sei ein offenes Geheimnis. Zwar stehe die große Mehrheit der Deutschen dem Thema positiv gegenüber, die wenigsten davon trügen aber tatsächlich einen Organspendeausweis mit sich. Die Wartezeiten für ein passendes Spenderorgan sind daher lang: etwa fünf bis sechs Jahre muss ein Dialysepatient auf eine neue Niere warten, bei Herz und Leber sind es etwa sechs bis 24 Monate Monate.

Deutschland zählt damit weltweit zu den Staaten mit der geringsten Organspenderquote. Länder wie Spanien und Portugal sind hier deutlich besser aufgestellt.


Einen wesentlichen Anteil an der Problematik habe die geltende Rechtslage, die eine Organspende ausdrücklich nur bei vorliegender Einverständniserklärung des potenziellen Organspenders zu Lebzeiten oder der Hinterbliebenen nach dem festgestellten Hirntod erlaubt.

Sabine Dittmar klärte in Ihrem Vortrag über die wichtigsten Fakten zur Organspende auf und stellte die beiden Gesetzesinitiativen im Bundestag vor, über die im Januar abgestimmt wird und deren Ziel es ist, die Quote der potenziellen Organspender in Deutschland zu steigern.

Neben den organisatorischen Hürden bei der Durchführung einer Organspende ging Dittmar auch auf die aus dem Publikum geäußerten Bedenken gegenüber der Hirntoddiagnose ein und beleuchtete diesen Aspekt aus der Perspektive der Medizinerin. Die vielen gestellten Fragen zeigte, dass das Thema weiterhin intensiver Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung bedürfe, hieß es von der SPD.

Der Vortrag war der letzte des Neumarkter Bürgerdialogs vor der Weihnachtspause. Weiter geht es am 21. Januar mit dem Thema "Mobilität der Zukunft". Referent wird Carsten Träger sein, der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

24.11.19

„Meine Rente“

NEUMARKT. Wann steht mir meine Altersrente zu? Wieviel Rente werde ich überhaupt bekommen? Und was ist, wenn ich vorher berufsunfähig werde?

Diese und weitere Fragen widmet sich die Beraterin der Deutschen Rentenversicherung, Erna Späth, in einem Vortrag zum Thema „Meine Rente“.


Die Veranstaltung mit der Kreis- und Gemeinderätin aus Berg ist Teil des Neumarkter Bürgerdialogs der Neumarkter SPD und findet am Mittwoch um 19 Uhr im Neumarkter Johanneszentrum statt.

Der Eintritt ist wie immer frei.

06.11.19

„Große Zukunftsaufgabe“

NEUMARKT. Die SPD sieht Seniorenpolitik als eine der großen Zukunftsaufgaben, hieß es bei der Sitzung der Kreistagsfraktion.

Das Seniorenpolitische Gesamtkonzept im Landkreis Neumarkt stand im Mittelpunkt. Fraktionssprecher Dirk Lippmann berichtete ausführlich über das erste Treffen des Arbeitskreises.

Die SPD-Fraktion hatte im letzten Jahr dieses Thema mit ihrem Antrag maßgeblich mit auf den Weg gebracht. Zwischenzeitlich wurde eine Firma beauftragt, dieses Seniorenpolitische Gesamtkonzept auch unter Einbeziehung einer Reihe von Ergebnissen aus verschiedenen Workshops zu erstellen.


Es gelte, die enormen Kenntnisse und Fähigkeiten der Ruheständler insbesondere für ehrenamtliches Engagement zu aktivieren, die Teilhabe am öffentlichen Leben zu organisieren und darüber hinaus generell breite Angebote in den Städten, Märkten und Gemeinden in ganzen Landkreis zu entwickeln, hieß es. All das sei letztlich auch Ausdruck des Respekts vor der Lebensleistung des älteren Teils der Landkreisbevölkerung.

Einig waren sich die SPD-Kreisräte in der Einschätzung, dass die Umsetzung des Konzepts mit einer Vollzeitstelle am besten zu erreichen sei. Der Vortrag von Dr. Buba in einer der letzten Kreistagssitzungen habe diese Notwendigkeit deutlich aufgezeigt. Nur so könne gewährleistet werden, daß das Seniorenpolitische Gesamtkonzept auch mit Leben erfüllt werde, sagte der Freystädter Kreisrat Stefan Großhauser. Es sei auch unerlässlich, dass die zu schaffende Stelle nicht befristet sei.

„Das ist dann auch ein wichtiges Signal an die älteren Menschen im Landkreis, dass wir Netzwerke und Strukturen in der Seniorenpolitik dauerhaft und langfristig aufbauen und erhalten wollen, denn der demografische Wandel wird auch in unserem Landkreis die Verteilung der Bevölkerungsstruktur entsprechend beeinflussen“, sagte Lippmann.

05.11.19


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang