SPD Neumarkt

„Spaziergang“ im Stadtpark

NEUMARKT. Am Sonntag um 14 Uhr veranstaltet die SPD eine Spaziergang durch den Stadtpark, um dort für den am 26.Mai anstehenden Bürgerentscheid zu werben.

Anhand von offiziellen Plänen des Planungsbüros und der Stadtgärtnerei will man den Besuchern zeigen, welche Bäume bei der Umgestaltung des Parks zum Opfer fallen sollen. Für den Bürgerentscheid müßten die Neumarkter auch über das Ausmaß der geplanten Baumopfer informiert sein, hieß es.


Aus den offiziellen Liste des Planungsbüros sei ersichtlich, dass kein einziger der zum Fällen vorgesehenen Bäume als krank, geschädigt oder verkehrsgefährdend eingestuft ist - also ganz anders, als ständig kolportiert werde.

Von der Stadt werde zwar bedauert, dass durch die Bautätigkeit und die Nachverdichtung viel Grün in der Stadt verloren gehe. Um so unverständlicher sei es, dass dann bei der Umgestaltung des Stadtparks 98 Bäume geopfert werden sollen, hieß es von der SPD. Das passe nicht zusammen und es werde Zeit, „dass sich die Stadt bei all ihren Planungen endlich an ihre Nachhaltigkeit erinnert“.

17.05.19

SPD lädt ins Kino

NEUMARKT. Die Neumarkter SPD lädt die Neumarkter am Donnerstag um 20 Uhr ins Kino ein - zu dem Film: Intelligente Bäume“. Der Eintritt ist frei.

Der Film will erzählen, wie Bäume miteinander kommunizieren, ihre sozialen Beziehungen untereinander und wie zum Beispiel starke Bäume den schwächeren helfen, heißt es in der Ankündigung.


In Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz will man im Vorfeld zum Bürgerentscheid das Bewusstsein der Neumarkter Bürger für die Bäume im Stadtpark sensibilisieren und so bei der Umgestaltung des Stadtparks für den Erhalt der 98 gefährdeten Bäume werben.

Bei der SPD ist man fest davon überzeugt, dass das Planungsbüro eine Umgestaltung entwerfen kann, in der die schönen alten Bäume stehen bleiben

Die Behauptung, dass bei einem positiven Bürgerentscheid die gesamte Umgestaltung zum Erliegen komme, ist aus Sicht der SPD eine „reine Panikreaktion“. Die Regierung habe in einem Schreiben an den Bund Naturschutz erklärt, dass auch geänderte Umgestaltungspläne bezuschusst würden.

16.05.19

Niedrige „Sanktionsquote“

NEUMARKT. Die „gute, dynamische Situation“ der Wirtschaft im Landkreis spiegelt sich laut SPD auch in der Situation beim Jobcenter wider.

Zu einem Informationsgespräch konnte Dirk Lippmann als Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion den Jobcenter-Geschäftsführer Alfons Wagner und seine Kollegin Lindemann-Kirsch begrüßen. Wagner stellte zunächst die aktuellen Zahlen auf dem heimischen Arbeitsmarkt vor. Bemerkenswert sei, dass die Arbeitslosenquote seit 2005 um fast 75 Prozent zurückgegangen sein soll. Die anteilige Arbeitslosenquote bei der Grundsicherung für Arbeitssuchende habe eine ähnliche Entwicklung genommen.


Die „Bedarfsgemeinschaften“ im Landkreis Neumarkt seien laut Wagner durch den Anstieg der Zahl der Asylsuchenden im Jahr 2015 in den vergangenen Jahren leicht gestiegen. Allerdings habe man hier schon wieder das Niveau von 2015 unterschritten.

Die „Sanktionsquote“ des Jobcenters liege auf einem beachtlich niedrigen Niveau. Sowohl den deutschlandweiten wie auch bayernweiten Durchschnitt unterschreite man deutlich, sagte Wagner. Zudem seien der überwiegende Teil der ausgesprochenen Sanktionen leichte Sanktionen.

Die Integrationskurse, die das Ziel hätten, die hier Schutz suchenden Menschen sprachlich fit für den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu machen, würden auf verschiedenen Sprachniveaustufen angeboten. Lindemann-Kirsch erläuterte, dass sich die meisten Kurse auf dem Sprachniveau A2 und B1 befänden.

Ein wichtiger Baustein für die Teilhabe am Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose seien die neuen Fördermöglichkeiten, die der Gesetzgeber seit Beginn dieses Jahres biete. Besonders die Förderdauer von fünf Jahren sowie der Verzicht auf die Nachbeschäftigungspflicht böten jetzt die Chance, auch Menschen, die in den letzten sieben Jahren schon länger als sechs Jahre Arbeitslosengeld II bezogen hatten, eine echte Möglichkeit, wieder Fuß zu fassen im Arbeitsleben, sagte Kreisrat Stefan Großhauser.

Der Berger Bürgermeister und stellvertretende Landrat Helmut Himmler sagte, das Eingliederungsbudget des Jobcenter Neumarkt zeige, dass hier mit einer ganzen Reihe von verschiedenen Maßnahmen versucht werde, Langzeitarbeitslosen individuell und passgenau zu helfen.

15.05.19


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang