Christlich Soziale Union

CSU stimmt Haushalt zu


Die CSU-Kreistagsfraktion war bei der Neumarkter Lebenshilfe zu Gast

NEUMARKT. Die CSU will dem 145-Millionen-Euro-Haushalt des Landkreises zustimmen, hieß es bei der Tagung der Kreistagsfraktion in der Neumarkter Lebenshilfe.

Kreiskämmerer Hans Ried stellte die Eckdaten des Rekordhaushaltes vor. Der Haushalt liegt gegenüber dem Vorjahr um eine Million Euro höher und steigt auf knapp 145 Millionen Euro. Besonders wurde die hohe Investitionsquote von über 25 Millionen Euro herausgestellt. Passend zur Besichtigung der Lebenshilfe wurde besonders auf den sozialen Bereich im Haushalt eingegangen. Insgesamt positiv sei, dass im Asylbereich die Kosten in den letzten beiden Jahren stetig zurückgegangen seien. Dies wurde vom Landrat Willibald Gailler nochmals besonders herausgestellt.


Die angespannte finanzielle Situation im Klinikum mache es erforderlich, dass die Neuinvestition in die Küche in Höhe von 3 Millionen Euro vom Landkreis mitbegleitet werde. Dazu stellte Vorstand Peter Weymayr die Eckdaten für das Betriebsergebnis im vergangenen Jahr vor. Die beiden Verwaltungsratsmitglieder Ferdinand Ernst und Wolfgang Wild hoben besonders die Notwendigkeit dieser Zuwendung an das Klinikum hervor.

Eine besondere Herausforderung sei die Aufgabe des Landkreises als Sachaufwandsträger für die Landkreisschulen, die stetig saniert oder zum Teil neugebaut werden müßten. Derzeit wird das Förderzentrum in Neumarkt mit der Sanierung des Ostendorfer Gymnasiums umgesetzt. Demnächst will man das Gymnasium in Parsberg in Angriff nehmen. In den nächsten Jahren wird die Planung für das Berufsschulzentrum umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Digitalisierung in allen weiterführenden Schulen des Landkreises Neumarkt sein.

Außergewöhnlich erfreulich sei am Haushalt 2019, dass die Kreisumlage für die Kommunen um zwei Prozentpunkte auf rekordverdächtige 36 Prozent reduziert werden kann. Jedoch müßten von den insgesamt 54 Millionen Euro Kreisumlage knapp über die Hälfte an den Bezirk weitergeleitet werden.

Die CSU-Kreistagsfraktion war bei ihrer Haushaltsberatung in den Räumen der Lebenshilfe am Höhenberg zu Gast. Nach einer Führung durch das Haus bedankte sich Fraktionsvorsitzender Alois Scherer mit einem kleinen Weingeschenk.
19.03.19

Ortsvorstand gewählt


Die Woffenbacher CSU wählte ihre Vorstandschaft

NEUMARKT. Bei der Ortshauptversammlung der Woffenbacher CSU wurde die Vorstandschaft weitgehend in ihren bisherigen Ämtern bestätigt.

Der Stadtverbandsvorsitzende Marco Gmelch, der auch die Versammlung leitete, stimmte die CSU-Mitglieder auf den anstehenden Europawahlkampf ein.

Die CSU will zukünftig mehr auf die Wünsche aber auch auf die Mitarbeit der jungen Generation setzen, hieß es. Dieses politische Feld wolle man nicht den anderen Parteien überlassen.



Helga Huber und Stephan Meier stellten sich als zwei der voraussichtlich vier Kandidaten für den zukünftigen CSU-Kreisvorsitz mit kurzen Beiträgen den Mitgliedern vor.

Hingewiesen wurde auf eine große Veranstaltung mit dem Finanzminister und CSU-Bezirksvorsitzenden Albert Füracker, bei der die Bürger die Gelegenheit erhalten sollen, ihre Anliegen und Fragen direkt mit ihm zu besprechen.

Bei der anschließenden Vorstandswahl wurden als Vorsitzende Pia Hübschmann, als Stellvertreter Gerald Bast, Robert Frank und Meinrad Spinner, als Schriftführer Bill Holler und als Schatzmeister Albert Jäger gewählt. Beisitzern wurden Karl Mauerer, Ansgar Helmle, Norbert Hofbauer und Hans Hiereth.
19.03.19

„Botschaft der Helden“

NEUMARKT. Im Rahmen der „internationalen Wochen gegen Rassismus“ fand eine Lesung des Buches „Jahrhundertzeugen: Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler. 18 Begegnungen“ mit dem Journalisten und Buchautoren Tim Pröse statt.

Ermöglicht wurde dieser Vortrag durch die CSU-nahe Hans-Seidel-Stiftung, deren Aufgaben Helmut Christa zu Beginn kurz vorstellte.


Tim Pröse erzählte Geschichten von Verfolgten und anderen Helden, die sich unter Einsatz ihres eigenen Lebens dem NS-Regime entgegenstellten.

Für sein Buch sprach er mit einem 19jährigen Soldaten, der ein Selbstmordattentat auf Adolf Hitler verüben sollte, der Witwe von Oskar Schindler, dem Unternehmer Berthold Beitz, der zahlreiche Juden vor der Ermordung bewahrte, Inge Scholl, einer Schwester der Geschwister Scholl, und dem Ausschwitzüberlebenden Jehuda Bacon.
17.03.19


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang