Christlich Soziale Union

Graf offizieller Kandidat

NEUMARKT. Richard Graf ist seit Donnerstagabend der offizielle Oberbürgermeister-Kandidat der Neumarkter CSU. Er erhielt 87 von 88 Stimmen.

Ein Delegierter enthielt sich der Stimme.

Marco Gmelch hatte als frischgebackener Stadtverbandsvorsitzender die Versammlung eröffnet, bei der vor allem die offizielle Wahl des Herausforderers des amtierenden Oberbürgermeisters auf dem Programm stand.


Die Wahl Grafs war erwartet worden. In CSU-Kreisen wurde er schon seit Wochen als "designierter" OB-Landidat bezeichnet.

Zuvor hatte Staatssekretär Albert Füracker Geschlossenheit in der CSU angemahnt. So habe die CSU gegen den amtierenden Stadtchef eine Chance, sagte er.
23.03.17

OB-Kandidat wird gewählt

NEUMARKT. Am Donnerstag will die Neumarkter CSU auch offiziell ihren Kandidaten für den Chefsessel im Neumarkter Rathaus bestimmen.

Auch wenn in der Einladung mit dem Zusatz "(m/w)" demonstrativ noch das Geschlecht des Herausforderers von Oberbürgermeisters Thomas Thumann offengelassen wird, gibt es kaum Zweifel, daß die Mitglieder der Stadtvertreterversammlung Richard Graf ins Rennen schicken werden.


Graf wird in CSU-Pressemitteilungen schon seit Wochen - nicht ganz korrekt - als "designierter" OB-Kandidat der CSU bezeichnet.

Die öffentliche Veranstaltung findet um 19 Uhr im Gasthof Sammüller statt.

Die CSU in Neumarkt bereite sich bereits akribisch auf den anstehenden Wahlkampf vor, heißt es in der Einladung. Am Donnerstag soll nun der OB-Kandidat offiziell nominiert werden.
21.03.17

Nur "Wahlkampfgetöse"

NEUMARKT. Der mutmaßliche CSU-OB-Kandidat Richard Graf tut die UPW-Attacken zum möglichen Aus für das Pöllinger Burgerhaus als "Wahlkampfgetöse" ab.

Wenige Stunden, nachdem neumarktonline darüber berichtet hatte, daß die Zukunft für das 2,5 Millionen-Euro-Projekt wackelig erscheint, meldete sich auch die CSU. „Die Wortwahl ist unterste Schublade, darauf möchte ich nicht näher eingehen“, erklärte Richard Graf zu der Stellungnahme von UPW-Fraktions-Chef Dr. Werner Mümmler. Graf gilt als künftiger Herausforderer von OB Thomas Thumann bei der OB-Wahl im Herbst.

Gleichzeitig erneuerte Graf sein Angebot an Thumann, einen "in der Sache harten, aber menschlich fairen Wahlkampf zu führen".


Zu den Meldungen, das Projekt „Bürgerhaus in Pölling“ scheitere an der vereinbarten Beteiligung der Kirche, sagte Graf: „Es ist für das Ergebnis nicht entscheidend, ob die Kirche ihre Beteiligung an die Stadt Neumarkt oder an den Heimat- und Kulturverein leistet. Für mich ist entscheidend, dass die Kirche im Boot ist und wir das Projekt gemeinsam zum Wohle der Menschen realisieren können. Und das ist sie noch immer.“

Nach Aussage der Pressestelle der Diözese Eichstätt gäbe es eine Vereinbarung, nach der die Kirche zur Projekt „Bürgerhaus in Pölling“ einen Zuschuss von 500.000 Euro gibt, sagte Graf. Dies sei immer noch "Sachstand".

„Mümmler will die Menschen bewusst in die Irre führen“, sagt der neue CSU-Stadtverbandsvorsitzende Marco Gmelch. So vergleiche er in seiner Meldung "Äpfel mit Birnen", wenn er bei einer ersten Kostenschätzung des Projekts den Beitrag der Stadt nach Abzug der Zuschüsse mit der später errechneten Bausumme - also vor Abzug der Zuschüsse - vergleiche. Mümmler hatte auf eine Steigerung der Kosten um 800 Prozent hingewiesen. „Das ist keine seriöse Politik und so kenne ich Dr. Mümmler auch nicht, den ich bisher als Sachpolitiker geschätzt habe“, so Gmelch.

„Scheinbar ist man sehr nervös, wenn schon ein halbes Jahr vor der Wahl solche verbalen Ausrutscher passieren". sagte CSU-Fraktionschef Markus Ochsenkühn. Die CSU arbeite dagegen im Wahlkampf nicht mit persönlichen Diffamierungen, sondern biete "bei Sachthemen eine zukunftsfähige Alternative an".
17.03.17


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16. Jahrgang