Christlich Soziale Union

"Positiven Weg fortführen"


Die CSU-Kreistagsfraktion besuchte das Parsberger Klinikum

NEUMARKT. Die CSU-Kreistagsfraktion stehe zum Klinikum Parsberg, hieß es nach einer Besichtigung und einer Sitzung vor Ort.

Die Fraktion hatte sich vorgenommen, sich alljährlich intensiv mit den Kliniken des Landkreises zu beschäftigen. Nachdem vor gut einem Jahr das Klinikum in Neumarkt besichtigt wurde, beschäftigten sich die Kreisräte nun mit der dazugehörenden Klinik in Parsberg.

Klinikvorstand Peter Weymayr und Chefarzt Dr. med. Rainer Munzinger begrüßten die Gäste und führten Sie zunächst durch das Haus. Besichtigt wurden unter anderem die neu eingerichteten Räumlichkeiten zur akutgeriatrischen Behandlung, eine Medizin, die sich besonders mit der Diagnose und Therapie von Krankheiten der älteren Menschen befasst.


Im Anschluss an die Führung traf sich die CSU-Fraktion zur Sitzung im Konferenzraum des Klinikums. Dort gab Weymayr einen ausführlichen Überblick über die Klinik. Er ging insbesondere auf die aktuellen Herausforderungen, geplante Bauvorhaben und die wirtschaftliche Situation des Hauses ein. Ein wenig Sorgen bereite dem Klinikum der Personalmangel besonderes in der Gesundheits- und Krankenpflege. Trotz intensiver Bemühungen sei es derzeit sehr schwierig, ausgebildete Fachkräfte in diesem Bereich zu gewinnen.

Anschließend informierte MdB Alois Karl über das am 1. Januar 2016 in Kraft getretene Krankenhaus-Strukturgesetz und deren Auswirkungen auf die Klinikstandorte.

Landrat Willibald Gailler ging auf die derzeitige Situation der Klinik Parsberg ein und zeigte sich zuversichtlich, dass die Herausforderungen durch gemeinsame Anstrengungen gemeistert werden können. Insgesamt gesehen seien die Krankenhäuser in Neumarkt und Parsberg gut aufgestellt.

Als Gastreferent sprach Dr. Wolfgang Bärtl über die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den niedergelassenen Fachärzten und den Krankenhäusern. Bärtl ist Mitglied des Ärztenetzes im Landkreis Neumarkt.

Die Mitglieder der CSU-Kreistagsfraktion waren sich einig, dass der positive Weg in den Krankenhäusern fortgeführt werden soll. Die Klinikstandorte in Neumarkt und Parsberg seien auch in Zukunft notwendig, um eine gute ärztliche Versorgung im Landkreis Neumarkt zu gewährleisten.
09.10.17

Kritik an Seehofer

NEUMARKT. Albert Füracker hat als erster nicht-fränkischer Abgeordneter eine Debatte über einen "geordneten personellen Übergang" an der CSU-Spitze gefordert.

Der Landtagsabgeordnete, Staatssekretär und CSU-Bezirks-Chef aus dem Landkreis Neumarkt brachte es damit zu "Spiegel"-Ehren: Das Hamburger Magazin stellte ihn in eine Reihe mit CSU-Funktionären, die nach dem Wahl-Desaster Kritik am Vorsitzenden Horst Seehofer üben.


Der Parteichef solle die anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin führen, wird Füracker in der Online-Ausgabe zitiert,Der oberpfälzer Bezirksvorstand sei sich aber "mehrheitlich einig, dass es parallel dazu eine Debatte über einen geordneten personellen Übergang geben müsse.

Link zum Thema: Der Spiegel
27.09.17

Wahl angenommen


Oberbürgermeister Thomas Thumann mit Gattin Carolin und Tochter Valentina im Neumarkter Rathaus
Foto: Dr. Franz Janka
NEUMARKT. Der bei der Oberbürgermeisterwahl in der Großen Kreisstadt Neumarkt erneut wiedergewählte Thomas Thumann von der Unabhängigen Parteifreien Wählergemeinschaft/Freie Wähler hat die Wahl angenommen.

Gegenüber dem Wahlleiter Christian Jäger unterzeichnete er noch zu später Stunde am Wahlabend die Annahmeerklärung.

Seine dritte Amtsperiode beginnt am 5. Dezember.


Thomas Thumann war mit 68,77 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt worden. Insgesamt kam Thomas Thumann auf 15.981 von den insgesamt 23.409 abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung in Neumarkt lag bei 74,04 Prozent, insgesamt waren 31.617 Bürger in der Stadt wahlberechtigt gewesen.

Für ihn sei es ein "überragendes Wahlergebnis, das ich nach zwölf Amtsjahren schon als deutliche Bestätigung meiner erfolgreichen Arbeit ansehe", sagte Oberbürgermeister Thumann nach der Wahl. er sehe darin auch einen deutlichen Schub für sein "weiterhin engagiertes Wirken für die Zukunft meiner Heimatstadt" und ihrer Bürger.

"Ich bin stolz ein Neumarkter zu sein, denn die Neumarkterinnen und Neumarkter haben bei der Bundestagswahl und bei der OB-Wahl mit der hohen Wahlbeteiligung gezeigt, dass sie verantwortungsbewusst ihr Wahlrecht ausüben und sich politisch einbringen ", sagte Thumann.

Richard Graf von der CSU erhielt bei der OB-Wahl 5.936 Stimmen, das sind 25,54 Prozent der Stimmen. Dieter Ries von der Freien Liste Zukunft kam auf 5,68 Prozent der Stimmen ab, das sind 1.321 Wähler, die für ihn votierten.
25.09.17


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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang