Statistiken aus Bayern

Mehr Unfälle - weniger Tote


Unser Archiv-Foto zeigt einen Unfall am Oberen Tor, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde
Foto: Archiv
NEUMARKT. Im Landkreis Neumarkt hat es im letzten Jahr viel mehr Verkehrsunfälle gegeben, viel mehr Verletzte - aber deutlich weniger Tote.

Ausgerechnet bei der wichtigsten Zahl gab es im Landkreis einen positiven Ausrutscher: die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr ging von zehn auf sechs zurück - und auch schon ein Jahr früher war die Zahl gesunken, allerdings von einem sehr hohen Niveau aus.


Doch alle anderen Zahlen der jetzt vorgestellten Verkehrsstatik für den Landkreis Neumarkt sind eher besorgniserregend: die Zahl der Unfälle mit Verletzten stieg von 467 auf 501, die Zahl der Unfälle mit hohem Sachschaden von 111 auf 121. Dabei gab es 702 Verletzte (2016: 634); 129 (119) von ihnen wurden schwer, 567 (505) leicht verletzt.

Einzig - das aber sehr - erfreulich: die Zahl der tödlich verunglückten Unfallopfer ging von zehn auf sechs zurück. neumarktonline hatte bereits im Dezember mit den damals vorliegenden Zahlen von den ersten zehn Monaten auf die Entwicklung hingewiesen (Bericht hier).

Bei den Unfällen mit Verletzten oder den Verletzten-Zahlen liegt der Landkreis Neumarkt nicht im Bayern-Trend: im Land gingen die Zahlen im letzten Jahr zurück. Lediglich bei den Angaben zu Verkehrtoten melden Land wie Landkreis übereinstimmend sinkende Zahlen.

Auf Bayerns Straßen ereigneten sich 2017 nach den vorläufigen Meldungen der Polizei insgesamt 404.951 Unfälle und somit 1,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei nahm nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 2,5 Prozent auf 53.140 ab. Es kamen 608 Menschen im Straßenverkehr ums Leben (-1,3 Prozent im Vorjahresvergleich), 69 659 (-2,9 Prozent) wurden verletzt, davon 11 528 schwer (-0,2 Prozent) und 58 131 leicht (-3,5 Prozent).
19.02.18

Nicht ehemüde


Die Zahl der Eheschließungen blieb in Neumarkt weitgehend gleich

NEUMARKT. Die Zahl der Eheschließungen in Neumarkt ist im Jahr 2017 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres geblieben.

Waren 2016 vom Neumarkter Standesamt 183 Ehen und fünf eingetragene Lebenspartnerschaften geschlossen worden, so wurden im letzten Jahr 184 Eheschließungen und zwei eingetragene Lebenspartnerschaften verzeichnet.

Unter den 184 Eheschließungen im Jahr 2017 war es für 46 Männer und 44 Frauen bereits eine weitere Eheschließung, weil sie verwitwet oder geschieden waren.


Bei 21 Eheschließungen waren einer oder beide Ehegatten ausländische Bürger.

Im Hinblick auf die Wahl des Ehenamens wählten im letzten Jahr 146 Ehepaare den Namen des Mannes, elf den der Frau und 27 entschieden sich für eine getrennte Namensführung.
22.01.18

Viel weniger Verkehrstote


Unser Archiv-Foto zeigt einen Unfall am Oberen Tor, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde
Foto: Archiv
NEUMARKT. Mehr Unfälle, mehr Verletzte: aber die Zahl der Verkehrstoten hat sich in den ersten zehn Monaten im Landkreis mehr als halbiert.

Diese positive Zahl gab jetzt das Landesamt für Statistik bekannt: in den ersten zehn Monaten des Jahres gab es im Landkreis vier Todesopfer im Verkehr. Im gleichen Zeitraum 2016 waren es neun, im gesamten letzten Jahr zehn.

Die Verkehrsstatistik 2017 für den Landkreis zeigt weitgehend besorgniserregende Zahlen: allerdings gibt es einen positiven "Ausreißer" - und ausgerechnet an der wichtigsten Stelle. Die Zahl der Verkehrstoten im Zeitraum zwischen Januar und Oktober ging von neun auf vier zurück.


Auch die Zahl der Schwerverletzten sank leicht von 111 auf 109. Alle übrigen Werte geben allerdings Grund zur Besorgnis.

In den ersten zehn Monaten des Jahres zählte die Polizei im Landkreis 434 Unfälle mit Verletzten (Vergleichzeitraum 2016: 417) und 94 (92) Unfälle mit hohem Sachschaden.

Die Zahl der Unfälle, bei denen "berauschende Mittel" - also legale und illegale Drogen - eine Rolle spielten, stieg steil von sieben auf 19 an.

611 (570) Menschen wurden im gleichen Zeitraum im Landkreis bei Verkehrsunfällen verletzt, davon 109 (111) schwer und 498 (450) leicht.

Die das Statistische Landesamt mitteilte, ereigneten sich in ganz Bayern von Januar bis Oktober 333.110 Unfälle und damit 0,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Anzahl der Verunglückten sank hier aber um 4,8 Prozent auf 59 094.
18.12.17

Zahl der Einbrüche nahm zu


Einbrecher nutzen den Schutz der Dunkelheit
Foto: Polizei
NEUMARKT. Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat im Landkreis Neumarkt in den letzten Jahren beinahe dramatisch zugenommen. Vor allem die "dunkle Jahreszeit" nutzen Einbrecher, um im Schutz der früh einsetzenden Dämmerung verlassene Wohnobjekte vorzufinden. Die Oberpfälzer Polizei will diesem Phänomen mit gezielten Maßnahmen in den gefährdeten Wohnbereichen begegnen.

Während acht Jahre zuvor im Landkreis Neumarkt "nur" 36 Wohnungseinbrüche gezählt wurden, stieg die Zahl im letzten Jahr auf 91 Fälle an. Auch oberpfalzweit stellen die jährlichen polizeilichen Auswertungen im Bereich der Diebstahlsdelikte einen deutlichen Anstieg von Einbrüchen in Wohnungen und Wohnhäusern in den Herbst- und Wintermonaten heraus.


Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg im Landkreis Neumarkt deutlich an
Grafik: Polizei

Die Straftäter zielen dabei darauf ab, dass sich die Bewohner bei noch vorherrschender Dunkelheit in den Morgenstunden an den Arbeitsplatz begeben und nach einsetzender Dämmerung in den Abendstunden erst nach Hause zurückkehren. Somit finden die Einbrecher häufig Wohneinheiten vor, in denen sich keine Personen befinden.


Das Eindringen in den Wohnbereich stellt bei den Betroffenen eine erhebliche Verletzung des Kern- beziehungsweise Intimbereichs dar, wodurch das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung massiv gestört wird, hieß es von der Polizei. Neben massiven psychischen Beeinträchtigungen erleiden die Opfer häufig auch den Verlust von Wertgegenständen, die einen hohen persönlichen Stellenwert besitzen. Auch der materielle Sachschaden und die sich anschließende Regulierung stellen eine erheblichen Belastung dar.

Im Jahr 2017 sei zwar bisher in der Oberpfalz eine rückläufige Tendenz dieser Kriminalitätsform zu erkennen. Dennoch habe die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberpfalz einen sehr hohen Stellenwert.

Um einen Anstieg dieser Einbruchshandlungen zu unterbinden, wird durch das Polizeipräsidium Oberpfalz eine bewährte Bekämpfungsstrategie durchgeführt, die gezielte polizeiliche Maßnahmen an relevanten Bereichen vorsieht. Dadurch kann es in den nächsten Wochen zu verstärkten Kontrollmaßnahmen in Wohnbereichen kommen, die auch die Anlieger betreffen können.

Darüber hinaus bat die Polizei die Bevölkerung, ein besonderes Augenmerk auf unbekannte Personen zu richten, die sich scheinbar ohne erkennbaren Grund in den Wohngebieten aufhalten. Bei entsprechenden Wahrnehmungen sollen die Bürger die Polizeidienststelle oder auch den Polizeinotruf "110" verständigen, um eine Überprüfung verdächtiger Personen vornehmen zu lassen. Sinnvollerweise sollten Notizen zu Aussehen und Kleidung von verdächtigen Personen gefertigt und die Kennzeichen benutzter Fahrzeuge festgehalten werden. Die Polizei rät aber von einer Kontaktaufnahme mit Unbekannten ab.

Darüber hinaus gibt die Polizei verschiedene Präventionstipps:
29.10.17


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang