Nürnberg und Mittelfranken

Radio flog aus Fenster

Fürth. Ein 39jähriger Mann sorgte am Samstagmorgen für einen Einsatz der Fürther Polizei. Er hatte zuvor ein Radiogerät aus dem Fenster geworfen, dadurch ein geparktes Autos beschädigt und einen Autofahrer möglicherweise gefährdet.

Kurz nach 10 Uhr wurden die Polizeibeamten zu einem beschädigten Wagen in die Kurgartenstraße gerufen. Vor Ort fanden die Polizisten ein beschädigtes Radiogerät, das nach Zeugenaussagen zuvor aus einem Zimmerfenster geworfen worden war. Das Gerät hatte zunächst das Dach eines geparkten VW-Touareg getroffen und kam anschließend auf der Straße zum Liegen. Ein herannahendes Auto musste stark abgebremst werden um einen Zusammenstoß zu verhindern.


Der Fahrer fuhr anschließend weiter und ist der Polizei derzeit noch nicht bekannt.

Die Beamten der Polizeiinspektion Fürth konnten kurz darauf den 39jährigen Verursacher feststellen. Er gab zu, dass Gerät aus dem Fenster geworfen zu haben. An dem geparkten Auto entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Die Beamten der Polizeiinspektion Fürth leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Sachbeschädigung ein. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei unter Telefon 0911/759050 insbesondere nach dem noch unbekannten Autofahrer sowie möglichen weiteren Zeugen.
19.04.21

Bauarbeiter starb

Nürnberg. Am Samstagmittag kam es bei Bauarbeiten im Nürnberger „Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände“ zu einem schweren Betriebsunfall, bei dem ein Bauarbeiter starb. Zwei weitere Männer wurden leicht verletzt.

Gegen 11.15 Uhr wurde der Nürnberger Rettungsleitstelle über Notruf ein Betriebsunfall gemeldet. Bei Arbeiten im Dokumentationszentrum war eine Mauer eingestürzt. Die herabfallenden Steine hatten einen Arbeiter schwer und zwei weitere Arbeiter leicht verletzt.


Kurz nach dem Eingang des Notrufes trafen Kräfte des Unterstützungskommandos der Bereitschaftspolizei am Unglücksort ein und halfen bei der Bergung des verletzten Mannes. Die Polizeibeamten begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen. Nach Eintreffen eines Rettungswagens wurde der Mann zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht, wo er aber kurze Zeit später starb.

Die Polizei prüft nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte.
17.04.21

Autofahrer starb

Nürnberg. Am Freitagabend kam es auf der Münchner Straße in Nürnberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen

Gegen 17.30 Uhr war ein 66 Jahre alter Mann mit seinem Auto alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen massiven Baum geprallt. Die hinzugerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach aktuellem Stand der Unfallaufnahme war er nicht angeschnallt.


Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg sucht nun unter Telefon 0911/65831530 Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können oder zum besagten Zeitpunkt die Münchner Straße stadteinwärts befuhren.

Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Gutachter mit der Klärung der Unfallursache beauftragt.
16.04.21

Pflegerin verhaftet

Schwabach. Am Dienstagnachmittag nahm die Schwabacher Polizei eine 54jährige Frau wegen des Verdachts des versuchten Totschlags fest.

Am frühen Nachmittag waren Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zu einer medizinischen Versorgung einer hochbetagten Bewohnerin einer betreuten Wohneinrichtung in Schwabach gerufen worden. Die Rettungskräfte stellten vor Ort fest, dass die Seniorin schwere Verletzungen aufwies. Die Frau wurde notärztlich behandelt und umgehend ins Krankenhaus gebracht.

Die verständigten Beamten der Polizeiinspektion Schwabach trafen vor Ort die 54jährige Pflegerin, die vorübergehend im gleichen Apartment wohnte und für die Pflege der Seniorin zuständig war, an.

Im Zuge erster Befragungen ergaben sich konkrete Hinweise, die den Verdacht erhärteten, dass die Verletzungen der Seniorin durch äußere Gewalteinwirkung hervorgerufen wurden. Eine rechtsmedizinische Untersuchung der Seniorin ergab, dass derzeit von einem massiven Angriff gegen den Oberkörper ausgegangen werden muss.


Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht ein dringender Tatverdacht gegen die 54jährige Pflegerin. Sie wurde vorläufig festgenommen und Ermittlungen hinsichtlich eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde die Tatverdächtige am Mittwoch dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Die Hintergründe der Tat sowie der genaue Tatablauf sind derzeit Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.
15.04.21


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