Nürnberg und Mittelfranken

Auf Polizist eingestochen

Nürnberg. Am Dienstagvormittag ging ein 61jähriger Mann bei seiner Festnahme in Nürnberg-Schweinau mit einem Messer auf einen Polizeibeamten los.

Der Beamte blieb trotz des massiven Angriffs glücklicherweise unverletzt. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt wegen des Verdachts der versuchten Tötung.

Gegen 9.20 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Polizei ein Notruf ein, wonach im Bereich des Schweinauer Bahnhofs eine Person mit einem Messer auf Autoreifen einstechen soll. Wenige Minuten später trafen erste Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West sowie der Nürnberger Verkehrspolizei den mittlerweile geflüchteten Mann in der Kreutzerstraße an.


Beim Versuch, den Mann aufzuhalten, drehte sich dieser unvermittelt um und stach im gleichen Moment auf einen 37jährigen Beamten ein. Wegen der plötzlichen Bewegung konnte der Polizist dem Angriff mit dem Messer in den Bereich des Oberkörpers nicht mehr ausweichen. Dennoch blieb er glücklicherweise unverletzt - nur der Schutzweste ist es zu verdanken, dass die Klinge nicht bis auf den Körper durchdrang.

Der 61jährige Mann setzte seine Flucht zunächst fort, konnte jedoch schließlich – auch unter Anwendung von Pfefferspray – vorläufig festgenommen werden. Sowohl der Tatverdächtige wie auch ein weiterer Polizeibeamter wurden dabei leicht verletzt.

Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar und nun Gegenstand der Ermittlungen der Nürnberger Kriminalpolizei.
28.09.22

Falschparker motzte

Nürnberg. In der Nacht zum Dienstag leistete ein 56jähriger Mann in der Nürnberger Innenstadt Widerstand, nachdem er zuvor eine Verwarnung für sein falsch geparktes Fahrzeug erhalten hatte.

Gegen Mitternacht entdeckten stellten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte in der Adlerstraße einen im Haltverbot geparkten Wagen. Kurz nachdem sie eine Verwarnung an der Windschutzscheibe angebracht hatten, kam der 56jährige Fahrer des Fahrzeugs hinzu, zerriss den Strafzettel und verlangte nach den Dienstausweisen der Beamten.


Der Mann erklärte die anschließend vorgezeigten Dienstausweise der Polizisten eigenmächtig für „ungültig“ und wollte sich daraufhin entfernen. Da er der Aufforderung der Beamten stehenzubleiben und seinen Ausweis zu zeigen nicht nachkam, hielten sie den Mann fest. Dagegen wehrte er sich derart, dass er von der Streife und hinzugerufene Unterstützungskräften zu Boden gebracht und mit Handschellen gefesselt werden musste. Der renitente Mann und vier Beamte erlitten hierbei leichte Verletzungen.

Die Einsatzkräfte nahmen den 56jährigen Mann anschließend in Gewahrsam. Zudem leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen ihn ein.
21.09.22

Kleinflugzeug verunglückt

Thalmässing. Am Samstagmittag ist aus noch nicht geklärter Ursache ein Kleinflugzeug bei Thalmässing abgestürzt. Der 53jährige Polit starb.


Gegen 12.30 Uhr verunglückte das Kleinflugzeug unweit des Flugplatzes Waizenhofen.

Noch vor Ort übernahm das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei mit Unterstützung von Flugunfallsachverständigen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und eines Gutachters die Ermittlungen zur Klärung der Absturzursache.


Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Piloten um einen 53jährigen Mann aus München handelte. Er startete gegen 11.30 Uhr von einem Flugplatz im Landkreis Mühldorf am Inn mit Ziel Unterfranken.

Die Ermittlungen zur Klärung der Unglücksursache dauern weiter an.
11.09.22

Messerstecher erschossen

Ansbach. Am Donnerstagabend wurde in Ansbach ein 30jähriger Mann von Polizisten erschossen, nachdem er mit einem Messer Passanten angegriffen hatte.

Nach bisherigem Ermittlungsstand griff der zunächst unbekannte Mann in der Nähe des Ansbacher Bahnhofes mehrere Passanten mit einem Messer an. Dabei wurden zwei Menschen verletzt.

Als der Mann Polizeibeamte angriff, kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Dabei wurde der Angreifer tödlich verletzt.


Nun gelang es, den Tatverdächtigen zu identifizieren. Bei dem Angreifer handelt es sich um einen 30jährigen Mann. Es ist derzeit nicht auszuschließen, dass er die Passanten wahllos angriff. Unbeteiligten Zeugen zufolge soll der Mann zudem während der Tatausführung mehrmals „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“)gerufen haben.

Derzeit laufen intensive Umfeldermittlungen. Dabei wird auch geprüft ob die Tat mit einem islamistischen oder terroristischen Hintergrund in Zusammenhang zu bringen ist.
09.09.22


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