Nürnberg und Mittelfranken

Brandstifter gefaßt?

Schwabach. In der Nacht auf letzten Samstag geriet auf dem Gelände eines Kfz-Händlers in Schwabach ein Auto in Brand. Jetzt wurde ein 48jähriger Tatverdächtigen festgenommen.

Gegen Mitternacht fiel ein 48jähriger mann den Beamten der Zivilen Einsatzgruppe aus Schwabach im Rahmen einer anderweitigen Observation auf, als er das Grundstück eines Autohandlers in der Dr.-Haas-Straße betrat und im Anschluss daran mit seinem Fahrrad zu seiner Wohnadresse fuhr. Wenig später meldeten Zeugen den Brand eines Autos auf dem Gelände des Fahrzeughändlers.


Die Beamten nahmen den Mann daraufhin fest. Eine Spurensicherung am Brandort ergab Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 8500 Euro.

Die zuständige Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den Beschuldigten. Der Ermittlungsrichter erließ daraufhin einen Haftbefehl.

Wegen der ähnlichen Tatbegehung und der räumlichen Nähe der Brandorte zueinander können die Beamten nicht ausschließen, dass der Mann auch für eine Brandserie in Schwabach im Jahr 2020 und für zwei weitere Brände im August 2021 verantwortlich sein könnte.
25.05.22

Hütte stürzte ein

Roth. Am Freitagabend stürzte eine Holzhütte in Enderndorf am See ein, als mehrere Personen dort mutmaßlich Schutz vor einem Unwetter suchten. 14 Personen erlitten teils schwere Verletzungen.

Gegen 18:20 Uhr stellten sich mehrere Urlauber am Segelhafen in Enderndorf am See in einer Holzhütte unter. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Hütte während des Unwetters zusammen und begrub mehrere Personen unter sich. Ersthelfern gelang es, noch vor Eintreffen der Rettungskräfte, alle Personen zu bergen.


Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden insgesamt 14 Personen verletzt. Die große Mehrzahl erlitt leichte Verletzungen. Ein Kind sowie eine 37jährige Frau mussten mit schweren Verletzungen durch Rettungshubschrauber in Krankenhäuser gebracht werden. Außerdem befanden sich 14 Rettungswagen im Einsatz.

Die Staatsanwaltschaft ordnete an, dass ein Sachverständiger zur Klärung der Einsturzursache hinzugezogen wird.
21.05.22

Schwerverletzte bei Brand

Roth. Bei einem Großbrand auf einem Campingsplatz bei Roth wurden in der Nacht zum Sonntag sieben Menschen verletzt - davon zwei scchwer.

Offenbar hatte ein sogenannter Katalytofen durch eine Stichflamme einen Wohnwagen in Brand gesetzt. Das Feuer griff dann auf weitere Wohnwägen über.


Ein 39jähriger Mann erlitt schwere Verbrennungen, seine 38jährige Ehefrau eine schwere Rauchgasvergiftung. Fünf weitere Menschen wurden leichter verletzt.

Bei dem Feuer wurden nach ersten Meldungen 17 Parzellen zerstört. Gäste des Campingplatzes waren während des Großfeuers in einen nahegelegenen Wald geflüchtet.
15.05.22

Sturmgewehre gefunden

Nürnberg. Am Dienstag, verständigte eine Gerichtsvollzieherin gegen 15 Uhr die Polizei, dass sie bei einer Zwangsräumung im Nürnberger Stadtteil Rennweg mehrere Waffen gefunden hat. Der Wohnungseigentümer war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung.

Die Polizeibeamten fanden in der Wohnung dann tatsächlich zahlreiche Waffen und pyrotechnische Gegenstände. Da sich auch mutmaßliche Kriegswaffen, wie Sturmgewehre des Typs Kalaschnikow AK47, unter den Gegenständen befanden, übernahmen die Waffenexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes zusammen mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth die weitere Sachbearbeitung.


Im Rahmen der ebenfalls sofort eingeleiteten Fahndung nach dem 74jährigen Wohnungseigentümer gelang Beamten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, die zur Unterstützung gerufen worden waren, in unmittelbarer Nähe der Wohnung die Festnahme des Mannes. Er wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl erließ. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Waffen werden nun im Bayerischen Landeskriminalamt untersucht. Nach einer ersten Sichtung handelt es sich um halb- und vollautomatische Sturmgewehre, Langwaffen, Kurzwaffen mit zugehöriger Munition, Pyrotechnik, Armbrüste und Messer.

Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf ein extremistisches Handeln oder weitere Straftaten.
12.05.22


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ISSN 1614-2853
21. Jahrgang
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