SPD Neumarkt

Wieder „Ascher-Donnerstag“

NEUMARKT. Ihren traditionellen politisch-kulturellen „Ascher-Donnerstag“ veranstaltet die Landkreis-SPD wieder in Darshofen.

Bezirksvorsitzender MdEP Ismail Ertug will dabei die Landtagskandidatin Rebecca Frank und den Bezirkstagskandidaten Dr. Jan Seibel am Startpunkt ihres Wahlkampfes kräftig unterstützen.


Im Kulturpart wartet Michael Jakob mit seinem Programm „Plan(et) B“ auf.

In seinem literarischem Programm zum Thema Nachhaltigkeit ist der Poetry-Slammer Michael Jakob zu hören.

Der Ascher-Donnerstag am 23. Februar beginnt um 19.30 Uhr im Dorfhaus Darshofen. Der Eintritt ist wie immer frei.

04.02.23

Dicke Bretter geplant


Bei der SPD wurde Monika Vetter für 50jährige Mitgliedschaft geehrt
Foto: Dr. Jan Seibel
NEUMARKT. Neben der Ehrung von Monika Vetter für 50jährige Mitgliedschaft stand bei der SPD-Weihnachtsfeier ein Ausblick auf das Wahljahr 2023 im Mittelpunkt der Zusammenkunft.

Der Ortsverein geht mit fünf Kandidaten in die Wahlen für den Landtag und den Bezirkstag sowie des Neumarkter Oberbürgermeisters. Ihre Chancen sehen die Genossen dabei als gut an, auch wenn es gelte, angesichts der harten Konkurrenz „einige dicke Bretter zu bohren“.

Rebecca Frank, die für die Landkreis-SPD als Direktkandidatin um den Einzug in den bayerischen Landtag kämpft, sagte in ihrer Begrüßung, wie wichtig es sei, im Wahlkampf gemeinsam für ihre zentralen Themen Mobilität, Energiewende und Bildung einzutreten.

Einen Blick zurück warf Oberbürgermeister-Kandidat Matthias Sander. Er erinnerte an die vielen Projekte der vergangenen zwei Jahre im Ortsverein und sagte, dass in dieser Zeit einige junge Parteimitglieder hinzugewonnen werden konnten, die sich auch gleich aktiv in die neu gewählte Vorstandschaft eingebracht hätten.


Johannes Foitzik, seit diesem Jahr Vorsitzender des Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt, rief den versammelten Parteimitgliedern ins Gedächtnis, wie sehr Krisenzeiten den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdeten. Er mahnte eine Rückbesinnung auf das Kernziel der Partei-Gründungsväter an: eine soziale und solidarische Gesellschaft in Deutschland zu verwirklichen und aufrechtzuerhalten.

Einblicke in die Arbeit im Kreistag gab der Fraktionsvorsitzende Dirk Lippmann. Dabei richtete er ein besonderes Augenmerk auf das Neumarkter Klinikum, das über die Landkreisgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf genieße, derzeit aber auch mit Personalmangel zu kämpfen habe.

Mit Martin Hollweck als Listenkandidat für den Landtag, Jan Seibel als Direktkandidat für den Bezirkstag und Franziska Hartmann als Listenkandidatin für den Bezirkstag stellten Matthias Sander und Rebecca Frank den Mitgliedern auch die weiteren Wahlkampfkandidaten vor.

Wenngleich die meisten Jubilare bereits beim Sommerfest der Neumarkter SPD geehrt worden waren, gab es für Monika Vetter noch eine ganz besondere Auszeichnung: schon seit 50 Jahren hält sie der Partei die Treue.

18.12.22

Matthias Sander tritt an


Matthias Sander (2.v.l.) tritt bei der OB-Wahl für die SPD an
Foto: Jan Seibel
NEUMARKT. Matthias Sander wurde bei der Mitgliederversammlung einstimmig zum Oberbürgermeister-Kandidaten für die Neumarkter SPD gewählt.

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins wählten außerdem einen neuen Vorstand mit einer Doppelspitze.

Im Beisein der Co-Vorsitzenden der Bayern-SPD, Ronja Endres, schickten die Neumarkter Sozialdemokraten einstimmig Matthias Sander ins Rennen um das Amt des Neumarkter Oberbürgermeisters. In der Mitgliederversammlung der Genossen war Sander bereits kurz zuvor als Ortsvereinsvorsitzender bestätigt worden – eine Aufgabe, die er in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit der Co-Vorsitzenden Rebecca Frank in einer Doppelspitze ausüben wird.

Es werde Zeit für einen sozialdemokratischen Bürgermeister an der Spitze dieser wunderbaren Stadt, sagte der 49jährige gebürtige Erfurter. Neumarkt brauche in diesen Zeiten Investitionen in bezahlbaren Wohnraum, die Schulen und Turnhallen, das Radwegenetz und einen funktionierenden ÖPNV – hier bestehe inzwischen „immenser Nachholbedarf“.


Die SPD regiere in Bayern in über 200 Städten und Gemeinden, die im bayerischen Vergleich hinsichtlich Energie- und Verkehrswende vorbildlich dastehen, sagte Ronja Endres. Auch die Menschen in Neumarkt hätten es „verdient, besser regiert zu werden“.

Neben der Kür des OB-Kandidaten stand außerdem die turnusgemäße Neuwahl des Ortsvereinsvorstandes auf dem Programm. Neben Matthias Sander und Rebecca Frank komplettieren die stellvertretenden Vorsitzenden Franziska Hartmann und Stadtrat Andre Madeisky sowie Robert Wolrab als Kassier, Jan Dietl-Biedermann als Schriftführer, Marco Sossau als Organisationsleiter und Corinna Frankerl als stellvertretende Organisationsleiterin das neue Präsidium. Zudem wurden zwölf Beisitzer gewählt, die sich erstmals in der Vereinsgeschichte in Arbeitsgruppen zu den Themenblöcken Bildung, Energie, Verkehr, Umwelt, Gesundheit und Soziales sowie Öffentlichkeitsarbeit organisieren. Um die Seniorenarbeit kümmert sich zukünftig Christine Miaskiwskyi, Frauenbeauftragte ist Irmgard Wolrab und Helmut Baierl setzt seine Arbeit als Beauftragter für Arbeitnehmerfragen fort.

Eine besondere Freude bereitete Ronja Endres die Überreichung des roten Parteibuches an vier neue Parteimitglieder.

22.09.22


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ISSN 1614-2853
21. Jahrgang
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