SPD Neumarkt

Protest gegen Maaßen

NEUMARKT. Bei der Neumarkter SPD zeigt man sich „erschüttert“ über die Einladung von Hans-Georg Maaßen zu einer FDP-Diskussionsrunde.

neumarktonline berichtete über die geplante Veranstaltung am 14.Februar.


Der SPD-Ortsverein wolle auf jeden Fall etwas dagegen unternehmen, daß der von Innenminister Seehofer wegen seiner umstrittenen Äußerungen in den Ruhestand versetzte Verfassungsschutz-Chef "in Neumarkt seine Weisheiten von sich gibt", sagte stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende Gertrud Heßlinger gegenüber neumarktonline. Gerade angesicht dessen, "was gestern in Thüringen passiert" sei, finde sie die Einladung der FPD unmöglich.

Was man gegen den Besuch Maaßens in Neumarkt unternehmen wolle, werde man noch besprechen, sagte Heßlinger. Zum Beispiel sei eine Mahnwache möglich, mit der man die Veranstaltung begleiten könne.

06.02.20

„Verständliche Emotionen“


Das Neumarkter Klinikum

NEUMARKT. Der Landkreis Neumarkt soll nach Ansicht von stellvertretendem Landrat Helmut Himmler zur „Gesundheitsregion-Plus“ werden.

Damit würde man zu den besten Gesundheitsstrukturen in allen 19 Kommunen kommen, erklärte der SPD-Politiker und Berger Bürgermeister.

Der aktuelle Konflikt um die Schließung des Krankenhauses in Parsberg ist seiner Meinung nach durchaus verständlich. Man sollte auch außerhalb von Parsberg „versuchen zu verstehen und auch die mitunter von Emotionen getragenen Reaktionen respektieren“. Das Krankenhaus habe immer zur Identität der Stadt gehört, viele Menschen seien dort als Patienten gewesen oder hätten dort gearbeitet und all das sei jetzt rasch zu Ende gegangen.


Die aktuelle Diskussion müsse aber auf den gesamten Landkreis ausgeweitet werden mit der Fragestellung, welche Gesundheitsstrukturen denn in den 19 Kommunen in Zukunft benötigt werden. In dieser Hinsicht – so Himmler bei den derzeitigen Bürgerversammlungen in seiner Gemeinde – sei die Landkreispolitik nicht auf der Höhe der Zeit.

Mit dem Konzept „Gesundheitsregionen-Plus“ will das Bayerisches Gesundheits-Ministerium die medizinische Versorgung, die Prävention und die pflegerische Versorgung im Freistaat durch regionale Netzwerke weiter verbessern. Bayernweit gebe es derzeit 50 solche Regionen, die 62 von insgesamt 96 Landkreisen und kreisfreien Städten umfassten.

Die regionalen Netzwerke sollen auf kommunaler Ebene einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung der Bevölkerung beitragen. Das Ministerium unterstützt die Gesundheitsregionenplus durch Beratung und Fördermittel. Im Netzwerk sollen alle Akteure, die an der Gesundheitsförderung und Prävention und der Gesundheitsversorgung und der Pflege vor Ort beteiligt sind, sowie Kommunalpolitiker vertreten sein. Den Vorsitz des Netzwerks hat in der Regel der Landrat oder der Oberbürgermeister inne.

Das Ministerium fördert die Einrichtung und den Betrieb einer Geschäftsstelle mit jährlich maximal 50.000 Euro für bis zu fünf Jahre. Die Zuwendungsempfänger sollen in der Regel bare Eigenmittel von mindestens zehn Prozent einbringen.

04.02.20

Podiumsdiskussion abgesagt

NEUMARKT. Die im Rahmen des Neumarkter Bürgerdialogs der SPD angekündigte Podiumsdiskussion zum Thema ÖPNV in Stadt und Landkreis wurde abgesagt.

Die Veranstaltung war für Donnerstag nächster Woche im Johanneszentrum geplant.


Es sollte mit Verantwortlichen und Kunden des ÖPNV darüber gesprochen werden, welche Erwartungen die Neumarkter Bürger an Bus und Bahn haben, wo Probleme liegen und wie mittel- und langfristig ein leistungsfähigerer Nahverkehr als Alternative zum Individualverkehr geschaffen werden kann.

Die Podiumsdiskussion soll nun später im Jahr stattfinden, ein Datum ist allerdings noch nicht bekannt, teilte die SPD mit.

31.01.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang
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