SPD Neumarkt

Alte Bäume umgesägt


Diese Bäume in Woffenbach sollen ohne Genehmigung gefällt worden sein

NEUMARKT. Anwohner sind sauer: in Woffenbach sollen vier alte Bäume ohne Genehmigung durch das Umweltamt gefällt worden sein.

Die etwa 70 Jahre alten Bäume wurden am Mittwoch in der Tyrolsberger Straße umgesägt. Man darf in Neumarkt aber Bäume ab einem Stammumfang von 80 Zentimetern nicht einfach ohne triftigen Grund fällen, sagte die SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Ursula Plankermann: „Auch eine Institution wie die Lebenshilfe darf das nicht und hat es trotzdem getan“.  


Um einen Baum zu fällen, bedarf es einer schriftlichen Genehmigung des Umweltamts, der eine Besichtigung des Baums voraus geht. Erst wenn durch Mitarbeiter des Umweltamts festgestellt ist, dass der Baum unheilbar krank ist und von ihm deswegen eine Gefahr ausgeht, wird dem Antragsteller eine schriftliche Genehmigung zur Baumfällung - eventuell mit Auflagen von Neupflanzungen - zugeschickt, erklärte Plankermann.  

Diese Genehmigung lag bei der Baumfällaktion am Mittwoch-Morgen aber offenbar nicht vor, „und im Umweltamt war kein Mitarbeiter anwesend, der eine Genehmigung hätte bestätigen können“. Die Bäume waren nach Plankermanns Ansicht weder krank, noch ging von ihnen eine Gefährdung aus. Das habe auch die Stadtgärtnerei nach Besichtigung der Baumstämme bestätigt.  

„Gerade in der Stadt Neumarkt, die sich gerne und immer wieder als Stadt der Nachhaltigkeit feiern lässt, darf nicht länger solcher Baumfrevel geduldet werden“, erklärte die SPS-Politikerin. Auch ein Umweltamt,„ das seines Namens würdig sein will“, dürfe sich „solche Anschläge auf Bäume“ nicht gefallen lassen und müsse eine klare Haltung zur Einhaltung der Gesetze und Verordnungen einnehmen.

Aktualisierung: Nach Angaben eines Sprechers der Lebenshilfe lag für die Fällung der Bäume sehr wohl eine Genehmigung aus der Stadtverwaltung vor, allerdings vorerst nur mündlich. Mindestens zwei der Bäume seien außerdem tatsächlich krank gewesen.

27.02.20

„Ganzheitliche Betrachtung“

NEUMARKT. Die SPD-Kreistagsfraktion bevorzugt beim Thema Gesundheitsversorgung im Landkreis Neumarkt eine „ganzheitliche Betrachtung“.

Das sagte Landratskandidat und Fraktionssprecher Dirk Lippmann.

Mit dem Konzept „Gesundheitsregion plus“ beabsichtige das bayerische Gesundheitsministerium, die medizinische Versorgung, die Prävention und die pflegerische Versorgung durch regionale Netzwerke zu optimieren. Dazu gäbe es Fördermittel und Beratung vom Freistaat, um zukunftsorientierte Entscheidungen vor Ort treffen zu können. Mit maximal 50.000 Euro für bis zu fünf Jahre fördere der Freistaat die Einrichtung und den Betrieb einer Geschäftsstelle.


Dieses Förderprogramm biete die Möglichkeit, ebenfalls weitere Themen entsprechend der lokalen Gegebenheiten mit aufzunehmen, hieß es. All das komme „aber nicht von selbst“, sondern darum müsse man „sich jetzt kümmern“.

Die Schwerpunkte der Arbeit könnten bei der Gesundheitsversorgung, -förderung, Prävention und Pflege liegen. Dazu gehörten beispielsweise die Versorgung mit Haus- und Fachärzten, Zukunftsstrukturen der Pflege im Landkreis, Patienteninformationen oder auch die ambulant-stationäre Zusammenarbeit.

17.02.20

Kleine und große Narren


Ein Tanzmariechen begeisterte die Besucher des SPD-Kinderfaschings
Foto: Jan Seibel
NEUMARKT. Gut 200 kleine und große, bunt kostümierte Faschingsbegeisterte waren zum traditionellen Kinderfasching der SPD ins Neumarkter Johanneszentrum gekommen, um ausgelassen die fünfte Jahreszeit zu feiern.

Die Neumarkter Sozialdemokraten um den Ortsvereinsvorsitzenden Johannes Foitzik und Irmgard Wolrab hatten heuer wieder ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Tanz und Bewegungsspielen zusammengestellt. DJ Ferdinand aus Berg zeigte dabei ein feines Gespür für den musikalischen Geschmack der Gäste und animierte erfolgreich zum Mittanzen und Mitsingen.


Große Begeisterung rief der Auftritt des extra aus Sulzberg-Rosenbach angereisten Tanzmariechens Amelie Gross von der Kindergarde der Faschingsgesellschaft „Knappnesia“ beim Publikum hervor. Ihre artistische Solotanzeinlage brachte den gut gefüllten Saal zum Staunen.

Die Delegation der „Knappnesen“ hatten wie in den letzten Jahren einen Faschingsorden mitgebracht, mit dem in diesem Jahr die SPD-Stadträtin Ursula Plankermann für ihren Einsatz um die Erhaltung des Stadtparks ausgezeichnet wurde.

Noch wichtiger war freilich für die kleinen Besucher die Prämierung der drei schönsten und kreativsten Kostümierungen und die große Tombola, die wieder mit 400 kleinen und großen Gewinnen aufwartete. Als Hauptpreise winkten zwei Fahrräder und ein Scooter.

06.02.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang
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