SPD Neumarkt

„Nochmal abstimmen“

NEUMARKT. Eine „Herzensangelegenheit“: bei der Neumarkter SPD ist man „hocherfreut über die jüngsten Entwicklungen in der Causa Stadtpark“.

Nach jahrelangem Stillstand und der noch in diesem Sommer im Stadtrat gegen die Stimmen der SPD zementierten Ablehnung der Planungen des Gestaltungsbüros Lex Kerfers eröffne nun ein Förderzuschuss der Bundesrepublik in Höhe von drei Millionen Euro doch noch die Perspektive auf eine umfassende Umgestaltung des Parks in naher Zukunft, heißt es in einer Stellungnahme von Stadtrats-Fraktion und Ortsverein.

Die Umgestaltung und Aufwertung des Neumarkter Stadtparks rund um die Schanze sei der Neumarkter SPD seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit und habe auch im Kommunalwahlkampf eine zentrale Rolle eingenommen. Der Stadtpark sei ein wichtiges Element der Naherholung der Einwohner vor allem des Innenstadtbereichs.

Gerade während des Lockdowns im Frühjahr habe sich die grüne Lunge der Stadt als Alternative zu nicht erlaubten Ausflügen bewährt, heißt es in der Stellungnahme der Sozialdemokraten. Auch im Zusammenhang mit der Entstehung des neuen Hochschulviertels würden die Grünflächen als lebendiges Zentrum für Freizeitgestaltung, Lernraum im Freien sowie den Rückzug ins Grüne gefragt sein.


Umso wichtiger sei, dass der Parkbereich attraktiv und naturnah gestaltet werde. Dazu gehörten letztendlich auch die Erweiterung des Parks um das Gelände des Wunderparkplatzes mit einem gut ausgestatteten und beschatteten Spielplatz sowie die Freilegung des Leitgrabens.

Es wäre sinnvoll, noch einmal über die vom Planungsbüro vorgelegten Pläne abzustimmen, insbesondere schon deshalb, da darin die Forderungen aus dem von der SPD und dem Bund Naturschutz initiierten Bürgerentscheid zu nahezu 100 Prozent umgesetzt waren.

Nach den Bekanntwerden der zusätzlichen Fördermöglichkeit durch den Bund (wir berichteten) hatte sich zuletzt auch die CSU - die im Juli die Pläne überraschend mehrheitlich abgelehnt und damit ein Patt verursacht hatte - für die Umgestaltung ausgesprochen (wir berichteten).

Die Stadtratsfraktion und der Ortsverein der SPD nehmen es mit Freude zur Kenntnis, dass sich vor dem Hintergrund der neuen Finanzierungsmöglichkeiten nun die Zustimmung einiger Stadträte, die sich noch im Sommer der Zustimmung zur Umsetzung der Pläne verweigerten, zur Umgestaltung des gesamten Areals abzeichnet. Die SPD sei offen für konstruktive Gespräche mit allen Parteien im Stadtrat, um die Umsetzung nun zügig voranzutreiben. Im Hinblick auf die bereits von der Regierung der Oberpfalz zugesagten Fördergelder sollte ein Stadtratsbeschluss unbedingt noch in diesem Jahr erfolgen.

23.11.20

„Klatschen hilft nicht“

NEUMARKT. Der Neumarkter SPD-Ortsverein steht „zu 100 Prozent“ hinter den Menschen, die sich an den Streikaktionen im Öffentlichen Dienst beteiligen.

In den ersten Wochen der Krise haben man für die Mitmenschen, die in den systemrelevanten Berufen arbeiten, Beifall geklatscht, heißt es in einer Stellungnahme der Vorstandschaft. Dies sei eine schöne Geste gewesen – „mehr aber auch nicht“. Jetzt sei es an der Zeit zu beweisen, dass die Anerkennung der Gesellschaft wirklich ernst gemeint war, indem nun Taten folgen und den Forderungen der Menschen stattgegeben wird.


Die Arbeitnehmer hätten die Wirtschaft so gut es ging aufrechterhalten, und nun würden sie sich im Gegenzug den Verdienst wünschen, der ihnen zustehe.

Niemand werde von Beifall satt oder könne seinen Kindern davon Weihnachtsgeschenke kaufen. Daher sollten auch in diesem Jahr neben den geforderten Corona-Prämien anderweitige Prämien und Sonderzahlungen an die Mitarbeiter ausgezahlt werden. Dies komme im Endeffekt allen zugute.

19.10.20

„Nicht zumutbar“

NEUMARKT. Auch bei der Neumarkter SPD freut man sich, daß der Kindernotdienst der kassenärztlichen Vereinigung im Landkreis erhalten bleibt.

Man sei hocherfreut, dass eine Einigung zwischen Landkreis und Kassenärztlicher Vereinigung erzielt werden konnte, hieß es (wir berichteten mehrfach). Dieser Notdienst sei eine grundlegende medizinische Versorgung, die nicht aufgegeben werden dürfe.


Es sei Eltern mit kleinen Kindern nicht zuzumuten, mit ihren kleinen Kindern nach Amberg oder Regenburg zu fahren, um im Krankheitsfall medizinische Betreuung zu erhalten, wenn alle dafür notwendige Infrastruktur in der Kreisstadt Neumarkt vorhanden sei.

Die SPD dankte vor allem den Initiatoren der Online-Petition und allen Unterzeichnern, die mit ihrer Forderung das große Interesse der Bevölkerung am kinderärztlichen Notdienst zum Ausdruck gebracht hätten.

07.10.20


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20. Jahrgang
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