Landwirtschaft

Neue „Bodenpraktiker“

NEUMARKT. 22 Landwirte aus Bayern und Baden-Württemberg erhielten bei einer Feierstunde in Neumarkt ihre Zertifikate als "Bodenpraktiker".

Der „Bodenpraktiker“ ist eine neunmonatige fachliche und praxisorientierte Weiterbildung im Bereich Bodenbewirtschaftung und Bodenfruchtbarkeit. Der Geschäftsführer des Bioland Erzeugerring Bayern Oliver Alletsee gratulierte den Landwirten zum erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung: „Nur auf einem lebendigen und fruchtbaren Boden kann man langfristig wirtschaftlich arbeiten“.


Im Rahmen der Weiterbildung gaben Experten für Boden und Bio-Landbau aus Wissenschaft, Beratung und Praxis ihr Spezialwissen weiter. Die Teilnehmer lernten anhand verschiedener Bodentests und Untersuchungen den Boden einzuschätzen und zu bewerten. Ihre Projektarbeiten präsentierten die „Bodenpraktiker“ beim Abschlusstag in den Räumen der Neumarkter Lammsbräu.
14.12.16

„Standards bewahren“

NEUMARKT. „Faire und ausgewogene Handelsabkommen für die europäische Landwirtschaft sind unverzichtbar“, sagte Albert Deß bei einer Sitzung des Agrarausschusses mit Agrarkommissar Phil Hogan und Handelskommissarin Cecilia Malmström.

„Der internationale Handel ist eine große Chance für unsere Landwirte in Europa. Bei allen Handelsabkommen muss aber darauf geachtet werden, dass unsere Standards beim Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz sowie soziale Mindeststandards eingehalten werden“, forderte der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.


Albert Deß lobte qualitativ hochwertige Agrarerzeugnisse in Europa, wie zum Beispiel Wein, Fleisch und Käse. Deß betonte: „Unsere bewährten Regionalprodukte mit geschützten geografischen Angaben müssen Bestand haben“.

Bereits im Herbst 2010 hat Albert Deß einen „Qualitätsaußenschutz“ gefordert. Die Einfuhren aus Nicht-EU-Staaten müssen demnach den hohen europäischen Standards für Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz sowie sozialen Standards entsprechen. Ein entsprechender Antrag, den Albert Deß mit 76 Kolleginnen und Kollegen im Plenum stellte, wurde mit großer Mehrheit vom Europäischen Parlament angenommen. „Dieser Beschluss ist noch heute die Grundlage für bilaterale Handelsverträge der Europäischen Union“, so Deß.
02.12.16

„Unrealistische Obergrenze“

NEUMARKT. Als gute Entscheidung wertete MdEP Albnert Deß die neuen Standards zur Reduzierung der nationalen Emissionen von Luftschadstoffen.

Methan wurde im Zusammenhang mit der Rinderhaltung aus dem Wirkungsbereich der Richtlinie ausgenommen. „Sonst wäre es zu einer massiven Beeinträchtigung der europäischen Rinderproduktion gekommen. Methan muss im Rahmen der Klimapolitik geregelt werden und gehörte von Anfang an nicht in den Geltungsbereich der Richtlinie“, sagte der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.


Kritisch sieht Albert Deß eine unterschiedliche Lastenverteilung in den Mitgliedstaaten bei der Reduktion von Ammoniakemissionen. „Mit einer Reduktionsverpflichtung von 29 Prozent bis 2030 muss Deutschland im Vergleich zu anderen Mitgliedstaaten fast doppelt so viel an Ammoniakemissionen einsparen. Dabei liegt die Vorgabe im EU-Durchschnitt bei 19 Prozent“, sagte Albert Deß. Die Kommission und das verantwortliche Bundesumweltministerium hätten solche Kriterien wie Verhältnismäßigkeit und Ausgewogenheit zwischen den Mitgliedsstaaten schlichtweg nicht beachtet.

Während der Verhandlungen sei es Parlament und Rat gelungen, eine vollkommen unrealistische, von der Kommission vorgeschlagene Obergrenze von 46 Prozent bei Ammoniak zu verhindern. „Wir im Parlament durften nicht zulassen, dass überzogene und praxisfremde EU-Vorschriften unsere Landwirtschaft und Tierproduktion in Europa gefährden“, so Deß.
25.11.16

Stallpflicht angeordnet

NEUMARKT. Zum Schutz vor Vogelgrippe hat das Landratsamt am Freitag für alle Geflügelhalter im gesamten Landkreis eine Stallpflicht angeordnet.

Man habe auf Aufforderung der Regierung der Oberpfalz hin durch Allgemeinverfügung ein Aufstallungsgebot für den gesamten Landkreis erlassen, teilte das Landratsamt am Freitag-Nachmittag mit.


"Alle Gefügelhalter im Sinne der Verordnung werden damit aufgefordert, ihre Tiere in geschlossenen Ställen unterzubringen. Die Haltung im Freien wird untersagt", heißt es in der Mitteilung.
18.11.16


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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang