Kirchen

Pfarrer Pauleser verstorben

NEUMARKT. Pfarrer i. R. Martin Pauleser ist am Dienstag im Alter von 95 Jahren in Neumarkt verstorben. Er war mehr als drei Jahrzehnte Pfarrer in Morsbach.

Martin Pauleser wurde am 4. Oktober 1922 in Wettstetten geboren und 1953 für das Bistum Eichstätt zum Priester geweiht. Nach einigen Jahren als Kooperator in Fünfstetten, Gnadenberg und Lauterhofen, war er für ein Jahr Benefiziumprovisor in Deining.


1958 übernahm er die Pfarrei Morsbach, die er bis zum Eintritt in den Ruhestand 1990 leitete. Den Ruhestand verbrachte er in Neumarkt, wo er weiterhin in der Seelsorge aushalf.

Die Feier des Begräbnisses findet am Freitag in Neumarkt statt. Sie beginnt um 14.30 Uhr mit der Beisetzung auf dem Städtischen Friedhof in der Regensburger Straße. Anschließend erfolgt das Requiem in der Friedhofskirche.
pde

17.04.18

Biker feiern

NEUMARKT. Motorradfahrer und Bewohner feiern am Sonntag am Wurzhof unter dem Motto „Du bist du“ den traditionelle Motorradgottesdienst.

Den Gottesdienst um 15 Uhr gestalten Pfarrer Daniel Szemerédy von der Dieterich-Bonhoeffer-Kirche in Nürnberg, Diakon Christopher Bornowski sowie Bewohner der Einrichtung der Rummelsberger Diakonie.


Bereits ab 14 Uhr gibt es auf dem Gelände des Wurzhofes Würstchen sowie Kaffee und Kuchen. Nach dem Gottesdienst laden die Biker traditionell die Bewohner des Wurzhofes zu einer Rundfahrt auf dem Motorrad ein.
15.04.18

Priesterweihe steht an


Drei Kandidaten werden in Eichstätt zu Priestern geweiht (v.l.): Michael Polster, Thomas Rose und Simon Heindl
Foto: Anika Taiber-Groh/pde
NEUMARKT. Bischof Hanke weiht in der nächsten Woche drei Diakone im Eichstätter Dom zu Priestern - darunter auch einen Reichertshofener.

Die Primiz von Simon Heindl findet dann am Sonntag, 22. April, um 10 Uhr in St. Elisabeth in Sengenthal statt.

Die drei künftigen Priester haben Theologie studiert und ein Pastoralpraktikum in Pfarreien der Diözese Eichstätt absolviert.

Simon Heindl, Michael Polster und Thomas Rose werden am Samstag, 21. April, zu Priestern für die Diözese Eichstätt geweiht. Der Gottesdienst mit Bischof Gregor Maria Hanke beginnt um 9 Uhr im Dom.


Simon Heindl stammt aus der Pfarrei St. Nikolaus in Reichertshofen und war zuletzt in der Pfarrei St. Michael in Titting als Praktikant tätig. Er wurde 2017 zum Diakon geweiht.

Die Priesterweihe findet im Bistum Eichstätt traditionell am Samstag vor dem Weltgebetstag für geistliche Berufe, dem vierten Sonntag der Osterzeit, statt. Danach feiern die drei neu geweihten Priester ihre Primiz, also die erste Messe nach der Weihe, und spenden dabei den Primizsegen.

Zur Primiz von Simon Heindl am 22. April in Sengenthal hält Domvikar Marco Benini die Predigt. Die Nachprimizen sind am Sonntag, 29. April, um 9.30 Uhr in Titting und am Sonntag, 6. Mai, um 10.30 Uhr in Roth.

Schon die Weihe zum Diakon im letzten Jahr war durch Vorwürfe gegen einen von Heindls Mit-Kandidaten überschattet worden, der wegen "Juden-Witzen" aus einem Würzburger Priesterseminar gefeuert worden war und dem mehrere Bischofe bescheinigt haben sollen, er sei nicht für das Priesteramt geeignet (wir berichteten mehrfach).
13.04.18

Emmausgang im Münster


In der Münsterkrippe wird der Emmausgang gezeigt

NEUMARKT. Auch in diesem Jahr zeigt die barocke Krippe im Münster St. Johannes noch bis Ende April die Darstellung des Emmausgangs.

Der Evangelist Lukas berichtet, dass zwei Tage nach dem Kreuzestod Jesu zwei Jünger auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus waren und unterwegs Jesus unerkannt mit ihnen ging. Weil es schon spät ist, als sie dort ankamen, blieb Jesus bei ihnen.


In der Münsterkrippe kehren die drei beim Emmaus-Wirt ein. Als die Jünger Jesus am Brotbrechen erkannt hatten, kehrten sie nach Jerusalem zurück und erzählten dort, dass sie dem auferstandenen Jesus begegnet waren.

Laut Lukasevangelium ist der Ort 60 Stadien (etwa 11,5 Kilometer) von Jerusalem entfernt. Zu den Namen der beiden Jünger gibt es in der christlichen Tradition nur Vermutungen. In St. Johannes begleiten Jakobus und Johannes, der sich für sein späteres Evangelium fleissig Notizen macht, den Herrn.

Der Christus in der Münsterkrippe bricht für seine Jünger ungesäuertes Mazzen-Brot, das von religiösen und traditionsverbundenen Juden während des Pessachfestes gegessen wird. Das dünne Brot wird aus Wasser und Getreide ohne Triebmittel gefertigt.
12.04.18


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17. Jahrgang