Kirchen

Sternsinger ausgesendet

NEUMARKT. Zahlreiche Sternsinger aus dem ganzen Bistum hat Bischof Gregor Maria Hanke in Eichstätt ausgesendet.

Beim Gottesdienst im Eichstätter Dom bedankte er sich bei ihnen für ihre Bereitschaft, durch das Mitwirken an der Aktion anderen zu helfen und den Segen in die Häuser zu bringen: „Ihr ladet die Menschen von der Krippe her ein, das Herz aufzumachen“, sagte er bei der Predigt. Dabei nahm Hanke Bezug auf die wahren „Stars“, die „Sterne“ der Buben und Mädchen: Menschen, die immer für sie da sind, wie Eltern, Verwandte oder Lehrer, die sich einsetzen. „Ihr Sternsinger verkündet jetzt: Wir alle sollen füreinander solche Sterne sein, die Licht in das Leben der Menschen bringen“, so Hanke.


Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Sternsinger mit Bischof Hanke durch Eichstätt. Dabei machten sie Stationen beim Rathaus und beim Landratsamt, schrieben dort den Segen an die Türen und sammelten Spenden.

Im Alten Stadttheater Eichstätt feierten die Kinder und Jugendlichen anschließend das Sternsingerfest. Dabei erfuhren sie einiges über die Projekte, für die sie in den kommenden Tagen unterwegs sind.
31.12.17

Orgelkonzert in Silvesternacht

NEUMARKT. Das traditionelle Orgelkonzert in der Silvesternacht findet heuer um 22 Uhr in der Evangelischen Christuskirche Neumarkt statt.

An der Eule-Orgel spielt Kirchenmusikdirektorin Beatrice Höhn weihnachtliche und festliche Weisen sowie besinnliche und heitere Orgelmusik zum Jahreswechsel.

Es erklingen barocke Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel sowie romantische Weihnachtsmusik. Zur festen Tradition gehört Johann Sebastian Bachs Choralbearbeitung über das Lied „Das alte Jahr vergangen ist“.


Höhn will mit einem abwechslungsreichen Programm die Vielseitigkeit der Eule-Orgel demonstrieren. Zwischen den Musikstücken liest Pfarrer Murner besinnliche Texte zum Jahreswechsel.

Das Konzert bei Kerzenschein dauert eine Stunde, der Eintritt ist frei.
29.12.17

Mitarbeiter geehrt

NEUMARKT. Aus allen Arbeitsbereichen der Diakonie waren die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Weihnachtsfeier in die Christuskirche geladen.

Im Rahmen eines Gottesdienstes segnete Dekanin Christiane Murner zehn neue Mitarbeitende des Diakonischen Werkes Altdorf-Hersbruck-Neumarkt.

Diakonievorstand Detlef Edelmann hob in seiner Ansprache die sogenannte Dienstgemeinschaft beim Arbeitgeber Diakonie hervor und betonte, dass alle die bei der Diakonie mitarbeiten, sei es haupt- oder ehrenamtlich, sich dem Dienst am Menschen verschrieben hätten und für andere Menschen in schwierigen Lebenslagen da seien. Über 300 Hauptamtliche und 150 Ehrenamtliche sind beim Diakonischen Werk Altdorf-Hersbruck-Neumarkt tätig. In der anschließenden Feier bedankte sich Edelmann für die Treue zur Diakonie.


Für zehn Jahre Betriebstreue wurden Silke Steinki und Elisabeth Riedel ausgezeichnet, für 20 Jahre Veronika Böhm, Jörg Erler, Ralf Frister, Theresa Sammüller und Peter Eberhardt.

Zum Diakonischen Werk Altdorf-Hersbruck-Neumarkt gehören ambulante, teilstationäre und stationäre Einrichtungen für ältere und kranke Menschen und für suchterkrankte Personen, sowie 14 Beratungsstellen und der Betreuungsverein. Dazu kommen ehrenamtliche Projekte.
27.12.17

" Weihnachtsbotschaft macht Mut"


Bischof Gregor Maria Hanke bei seiner Weihnachtspredigt
Foto:pde
NEUMARKT. „Die Botschaft von Weihnachten strahlt auch heute noch aus und erreicht oft ganz verborgen die Herzen von Menschen“, sagte Bischof Gregor Maria Hanke.

Bei der Christmette im dicht gefüllten Eichstätter Dom bezeichnete er die Geburt Jesu als Antwort Gottes auf die Sehnsucht des Menschen nach Nähe und Heil. Die Weihnachtsbotschaft mache Mut, im Alltag nicht auf Macht und Abgrenzung zu setzen, sondern echte Begegnung mit dem Mitmenschen zu suchen.


Wenngleich die Christen in diesem Land zahlenmäßig abnehmen, verliere das Weihnachtsfest kaum etwas von seiner Popularität, sagte der Eichstätter Bischof in seiner Predigt. Das habe zwar viel damit zu tun, dass Weihnachten ein attraktives Geschäftsmodell für Wirtschaft und Handel sei und für viele ein schönes Fest mit Christbaum, Abspielen einiger Weihnachtslieder, gutem Essen im Kreis der Familie und Austausch von Geschenken. Weihnachten werde aber jedes Jahr auch von jenen gefeiert, die unter dem kollektiven Vorbereitungsstress und so mancher Missstimmung an den Feiertagen leiden. Offensichtlich habe Weihnachten ein Geheimnis, das die Sehnsucht der Menschen anrührt.

Die Botschaft vom Kommen Gottes und seiner Nähe zum Menschen im Kind von Betlehem werde in unterschiedlichen Formaten verkündet und präsent gemacht: durch viele Adventsbräuche, durch die Krippen und Krippenspiele über das Singen der Weihnachtslieder bis zur Feier festlicher Gottesdienste. „Den hellen Schein der Botschaft von Gottes Nähe zum Menschen im Menschenkind von Betlehem nehmen auch heute sehnsuchtsvolle Menschenherzen noch auf.“

Die Botschaft vom Kind in der Krippe sei anders als die Logik, nach denen das Menschsein in Wirtschaft und Politik sowie im alltäglichen Miteinander gelebt werden müsse. Das private und berufliche Miteinander gestalte sich nach den Regeln dieser Logik als Wettbewerb, wer am leistungsfähigsten, am stärksten, am besten ist. Wer hingegen Macht verliert oder gezwungen wird, sie abzugeben, gilt als beschädigt. Aber diese Logik beantworte nicht die Frage: Wer bin ich eigentlich im Tiefsten?

Weihnachten ermuntere zur wahren Menschwerdung, die nicht auf Stärke und Macht setze, sondern auch Schwäche und Kleinsein zulasse. Die Geburt des Kindes von Betlehem mache Mut, sich selbst anzunehmen: „Mein Mangel und meine Schwächen werden an der Krippe Wachstumsräume meiner Menschwerdung.“ Gott wolle jeden Menschen teilhaben lassen an wahrer Menschwerdung, die akzeptiere, was der Welt klein, hilflos und schwach erscheint. „Als in Betlehem in der Krippe das Kleine und Unscheinbare des Menschseins sichtbar wurde, ging der Himmel auf. Es wurde licht in der dunklen Welt.“

Musikalisch gestaltet wurde die Christmette vom Domchor und dem Domorchester unter Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß. Unter anderem erklangen die Pastoralmesse in G-Dur von Karl Kempter und das „Transeamus“ für Chor und Orchester von Josef Schnabel.
pde

25.12.17


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17. Jahrgang