Kirchen

Dekan ernannt

NEUMARKT. Der Pfarrer von Berching, Artur Wechsler (53), wurde von Bischof Gregor Maria Hanke zum neuen Neumarkter Dekan ernannt.

Das bestätigte das Bistum am Freitag. Die Ernennung zum Dekan tritt ab 1.März in Kraft.

Der Bischof hatte ingesamt sechs Dekane für die verschiedensten Gebiete des Bistums ernannt. Zuvor wurden die Priester und pastoralen Mitarbeiter sowie die Dekanatsratsvorstände um Vorschläge für die Ernennung gebeten. Entsprechend dem Dekanatsstatut des Bistums Eichstätt werden die Dekane für eine Amtszeit von sechs Jahren ernannt.


Artur Wechsler (53) ist seit 2002 Pfarrer in Berching.

Wiederernannt wurde für das Deklanat Habsberg Elmar Spöttle (52). Er ist seit 2015 Wallfahrtsrektor auf dem Habsberg.

Laut Statut vertritt der Dekan den Bischof im Dekanat. Er sorgt für ein gemeinsames, Pastoralräume und Pfarreien übergreifendes Planen und Handeln der im Dekanat tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem pflegt er als Vertreter des Bischofs die Verbindung zu anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften, sowie zu den Verantwortlichen und Repräsentanten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien.

Dem Dekan steht in seiner Amtsführung ein stellvertretender Dekan zur Seite, der auch die Aufgaben des Kammerers übernimmt. Die Bestellung der stellvertretenden Dekane erfolgt in einer eigens dafür durch den Dekan einzuberufenden Wahlversammlung.
09.02.18

34 neue Jugendleiter


Die evangelische Jugend bildete neue Jugendleiter aus

NEUMARKT. 34 neue Jugendleiter hat die Evangelische Jugend der Dekanatsbezirke Neumarkt und Sulzbach-Rosenberg ausgebildet.

Dieser „Grundkurs“ sollte den jugendlichen Ehrenamtlichen alle nötigen Informationen und Fähigkeiten vermittelt, um verantwortlich und erfolgreich Gruppen für Kinder und Jugendliche anleiten zu können.


Zu den Inhalten gehören die Stärkung der eigenen Motivation, Fragen zu Recht und Versicherung und Spielpädagogik. Wichtig war den Kursleitern dabei vor allem auch das Lernen an der Praxis, hieß es. Und so gab es zahlreiche Möglichkeiten, sich in Workshops und Übungen auszuprobieren und dazu hilfreiche Rückmeldungen zu bekommen.
06.02.18

Dubiose Millionen-Geschäfte

NEUMARKT. Ein früherer Mitarbeiter des Bistums Eichstätt soll wegen Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit in Untersuchungshaft sitzen.

Nach einem Bericht der Zeitung "Donaukurier" soll es sich um einen früheren stellvertretenden Finanzdirektor der Diözese handeln. Der angerichtete Schaden könnte bis zu 60 Millionen Dollar betragen, heißt es in der "Süddeutschen Zeitung".


Am Montag reagierte auch Bischof Gregor Maria Hanke auf die durchgesickerten Informationen. "Im Rahmen der Umstellung der Finanz- und Vermögensverwaltung der Diözese Eichstätt sind die damit beauftragten externen Fachleute auf Vorgänge gestoßen, die den Verdacht rechtswidriger Praktiken bei der Anlage des Vermögens nahelegen", heißt es in einer Stellungnahme des Bistums. Die Indizien für ein strafrechtlich relevantes Verhalten seien im Zuge der von Bischof Gregor Maria Hanke initiierten Transparenzoffensive zutage gefördert worden.

Deshalb hatte der Bischof bereits im letzten Jahr eine Münchner Anwaltskanzlei beauftragt, Anzeige gegen einen früheren Mitarbeiter und eine weitere, als Projektentwickler im Immobilienbereich tätige Person zu erstatten. Der Vorwurf lautet auf Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr.

Die Diözese hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, um eine rückhaltlose Aufklärung und strafrechtliche Aufarbeitung zu veranlassen. Der Sachverhalt mache es zwingend erforderlich, „dass eine umfassende Aufarbeitung und gegebenenfalls auch Ahndung der Vorgänge durch die dazu berufenen staatlichen Stellen erfolgt“, so Bischof Hanke.

„Nur dadurch kann dem in der Transparenzoffensive formulierten Anspruch genügt werden und sich die Diözese als – im Wortsinn – vertrauenswürdig erweisen“. Die Diözese Eichstätt wird im Interesse einer umfassenden Aufklärung eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten, so Bischof Hanke. Die von der Diözese beauftragte Anwaltskanzlei soll für eine umfassende Unterstützung der Ermittlungsbehörden Sorge tragen.
05.02.18

Aktuelle Bezüge


Im Münster ist die „Flucht nach Ägypten“ zu sehen

NEUMARKT. Seit Lichtmeß ist die Weihnachtszeit endgültig vorbei. Auch in den Kirchen wurden die Christbäume abgeräumt und die Weihnachtskrippen wurden abgebaut.

Für die barocke Jahreskrippe von St. Johannes gilt das nicht. Sie zeigt nun die „Flucht nach Ägypten“. Tatsächlich liegt angesichts von vielen Asylsuchenden im Jahr 2017 und der Diskussion um den Familiennachzug aber bei keinem anderen Bibeltext der Bezug zur aktuellen Situation in Deutschland so auf der Hand wie bei dieser Szene, hieß es von den Verantwortlichen der Krippe.


In der Münsterkrippe leuchtet der barocke flügellose Engel in Harnisch, Zaddelschürze und römischem Kurzrock Maria und Josef im barocken Fürstenornat und dem von König Herodes verfolgten Jesus den Weg. Der Wegweiser zur inzwischen überflüssig gewordenen Erstaufnahmeeinrichtung in der Neumarkter Delphi-Halle ist eine Reminenz an das Jahr 2015.
05.02.18


1 - [2] - 3 - 4 ... Ende

zurück

Telefon Redaktion

Burgis

Stadt Neumarkt

Link zum Landkreis Neumarkt

MdEP Albert Deß

Link Jurenergie

neumarktonline - die Internet-Tageszeitung. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Neumarkt in der Oberpfalz im Internet
ISSN 1614-2853
17. Jahrgang