Meldungen aus der Oberpfalz

Schläger stellt sich

Schwandorf. Bei einer Auseinandersetzung imNovember wurde in Schwandorf ein 22jähriger unerheblich verletzt. Jetzt stellte sich der Angreifer.

In den frühen Morgenstunden des 12.November kam es in einer Wohnung in der Liebigstraße zu einer Auseinandersetzung, bei der zwei Männer im Alter von 21 und 23 Jahren einen Dritten unter anderem mit einer Stichwaffe nicht unerheblich verletzt haben. Er wurde schließlich in einem Krankenhaus versorgt.


Im Zuge der Ermittlungen wurde der Jüngere der Tatverdächtigen am selben Tag zunächst festgenommen und die notwendigen polizeilichen Maßnahmen durchgeführt.

Der bislang nicht angetroffene zweite Mann stellte sich nun im Beisein eines Rechtsbeistands bei der Polizei. Ihm wurde der vorliegende Haftbefehl eröffnet, der auch gleich durch die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt vollzogen wurde.

Die beiden Tatverdächtigen werden sich nun dem Vorwurf einer Straftat gegen das Leben und der körperlichen Unversehrtheit in einem Verfahren stellen müssen.
17.02.20

133 Schweine starben

Ebermannsdorf. Am Samstagmorgen gegen 6.30 Uhr wurden mehrere Feuerwehr- und Polizeieinheiten zu einem Brand in einem Schweinestall nahe Ebermannsdorf gerufen.

Menschen wurden nicht verletzt, allerdings starben 133 Schweine.

Wann und warum der Brand ausgebrochen ist, ist bislang unklar. Da sich der Schweinestall abseits der Siedlung befindet, bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Menschen.


Die Löscharbeiten wurden durch die Feuerwehren, Haselbach, Ebermannsdorf, Wolfsbach, Rieden, Wolfring, Dibis und Neukirchen durchgeführt.

In dem Stall befanden sich laut Eigentümer 133 Schweine, die in den Flammen verendeten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 800.000 bis zu einer Million Euro.
16.02.20

Randalierer am Gleis

Amberg. Am Freitagabend randalierte eine Jugendgruppe, darunter ein amtsbekannter 15jähriger Jugendlicher, im Bereich des Amberger Hauptbahnhofs.

Ersten Mitteilungen zufolge soll ein Jugendlicher mit einem Messer bewaffnet gewesen sein. Als die Polizeibeamten am Bahnhofsgelände eintrafen, konnten sie den amtsbekannten jungen Mann mitten im Gleisbett antreffen.


Trotz mehrfacher Aufforderungen, das Gleisbett zu verlassen, wollte der Jugendliche auf den Gleisen verweilen. Wegen der Gefahr durch einen einfahrenden Zug und da er auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten extrem aggressiv agierte, wurde er nach Fesselung von den Gleisen gezogen.

Ein Messer konnte nicht gefunden werden, jedoch erwies sich der Jugendliche als selbstgefährdend, weshalb er nach kurzer ambulanter Behandlung im Klinikum St. Marien in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht wurde.

Neben der Unterbringung muss er sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs und gefährlichen Eingriffs in der Bahnverkehr verantworten.
15.02.20

Bei Brand schwer verletzt

Schierling. Bei einem Kellerbrand in einem Wohnhaus in Schierling erlitt ein Mann am Donnerstagabend lebensgefährliche Verletzungen.

Am Donnerstag gegen 19.45 Uhr brach in einem Keller eines Mehrfamilienhauses ein Brand aus. Der 69jährige Bewohner der Kellerwohnung wurde mit schwersten Verletzungen von der Feuerwehr aus dem Keller geborgen. Er wurde unter laufender Reanimation in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert.

Nach erfolgreicher Reanimation erfolgte eine Weiterverlegung in eine Fachklinik für Brandversorgung in Mittelfranken. Er befindet sich weiterhin in Lebensgefahr.


Andere Bewohner des Hauses wurden durch aktivierte Brandmelder auf das Geschehen aufmerksam. Ein 39jähriger Mann alarmierte die Rettungskräfte und wurde beim Versuch, den 69jährigen Mann aus dem Keller zu retten, leicht verletzt. Er wurde in einem Krankenhaus versorgt.

Eine im Anwesen wohnende Frau konnte sich selbständig aus dem Gebäude entfernen und blieb unverletzt.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Sachbearbeitung übernommen und den Brandort am Freitag untersucht. Dabei ergaben sich bisher keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandlegung. Die genaue Brandursache ist allerdings noch nicht abschließend geklärt.

Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
14.02.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang
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