Gesundheit

Ausstellung eröffnet

NEUMARKT. Seit Montag und bis Ende August ist im Gesundheitsamt Neumarkt eine Fotoausstellung zum Thema "Selbsthilfe ins Bild gerückt“ zu sehen.

Zwölf Menschen aus verschiedenen Gruppen hatten sich in zwei Workshops mit einer Fotografin getroffen, um ihre Selbsthilfemomente ins rechte Bild zu rücken.


Überlassen wurde die Ausstellung von der Regensburger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, KISS.
31.07.18

Freude im Klinikum

NEUMARKT. Frohe Kunde aus München: der 8. Bauabschnitt und Hubschrauberlandeplatz am Klinikum Neumarkt sind finanziell gesichert.

Nachdem neumarktonline am Dienstag-Nachmittag die Aufnahme des Neumarkter Klinikums in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2019 gemeldet hatte (Bericht hier), herrschte Begeisterung in Krankenhaus und Landratsamt: Der 8. Bauabschnitt werde für eine deutliche Qualitätsverbesserung in der stationären Gesundheitsversorgung sorgen und die bestehenden räumlichen Kapazitätsengpässe wesentlich lindern, hieß es von Landrat Willibald Gailler und Vorstand Peter Weymayr. Ausschlaggebend für die neue Maßnahme war eine Bedarfsanerkennung für eine Erhöhung der Anzahl der OP-Säle von sieben auf neun im Zentral-OP sowie zusätzliche Aufwachbetten und Nebenraumzonen.

Der 8. Bauabschnitt läuft unter dem sperrigen Arbeitstitel „Neustrukturierung des Zentral-OP, Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA), Entbindung und Akutgeriatrie – Baustufe 2“ und umfasst den letzten von zwei dafür notwendigen baulichen Maßnahmen. Kernbereich ist ein OP-Cluster mit vier OP-Sälen und zentraler Patienteneinleitung sowie zentraler Rüstzone. Ein neuer Aufwachraum, Patienten-, Personal- und Güterschleusen vervollständigen das umzusetzende Raumprogramm.



Neben der Kapazitätsausweitung von insgesamt sieben auf neun OP-Säle liegt der Fokus auf dem Ausbau der minimalinvasiven Chirurgie und der Nutzung modernster Bildgebung direkt am OP-Tisch. Dazu wird ein Hybrid-OP errichtet, der das Einbringen von Gefäßprothesen über Kathetersysteme durch die Gefäßchirurgie ebenso ermöglicht, wie die strahlungsarme Röntgenuntersuchung während komplizierter Knochen- und Wirbelsäuleneingriffe durch die Unfall- und Neurochirurgen.

Mit der Baustufe 1 – dem derzeit im Bau befindlichen 7. Bauabschnitt – werden der Kreißsaal und die Zentralsterilisation als Aufstockung auf den westlichen und mittleren Pavillon neben dem Haupteingang neu verortet. Im Januar 2019 sollen diese bereits in Betrieb genommen werden. Die Akutgeriatrie wird in einem neuen Baukörper im nordöstlichen Teil des Grundstücks untergebracht. Im Erdgeschoß befindet sich die akutgeriatrische Station mit 41 Betten. In der Ebene UG sind die Tagesklinik mit 15 Plätzen, der Arztdienst, zugehörige Ver- und Entsorgungsräume und zentrale Technikräume untergebracht. Hier ist die Inbetriebnahme für Oktober 2019 vorgesehen.

Ebenfalls in das Förderprogramm aufgenommen wurde der Antrag auf einen Hubschrauberlandeplatz. Wegen des neuen Baukörpers für die Akutgeriatrie wurde er vor drei Jahren auf den Flugplatz der Flugsportvereinigung verlegt. Nachdem dieses Areal von der Stadt ab 2021 neu beplant wird, muss bis dahin ein neuer Standort gefunden werden. Der wird zukünftig auf dem Dach des sogenannten Kopfbaues im nördlichen Teil des Gesamtkomplexes sein. Durch die Weiterführung eines Bestandsaufzuges bis auf das Dach ist ein schneller Transport von oder zur Notaufnahme, Intensivstation und Zentral-OP möglich. Ein Zwischentransport durch Rettungswägen entfällt zukünftig.

Bis es soweit ist, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Es sind jetzt noch weitere Genehmigungsschritte notwendig, bis mit dem Bau begonnen werden darf. Geplant ist beim 8.Bauabschnitt ein Baubeginn Anfang 2019. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 20 Millionen Euro. Im Jahreskrankenhausbauprogramm ist eine Summe von 19,84 Millionen Euro eingeplant, die endgültige Summe wird jedoch erst mit der fachlichen Billigung durch die Regierung der Oberpfalz festgelegt.
25.07.18

20 Millionen für Klinikum


Das Neumarkter Klinikum

NEUMARKT. Das Neumarkter Klinikum kann im nächsten Jahr für seine Baumaßnahmen mit fast 20 Millionen Euro staatlicher Förderung rechnen.

Im Jahreskrankenhausbauprogramm 2019 ist die Neumarkter Klinik mit 19,84 Millionen Euro aufgenommen, teilten am Dienstag Gesundheitsministerin Huml und Finanzminister Füracker mit.

Damit wird in Neumarkt der Umbau der OP-Abteilung zusammen mit der Errichtung eines Hubschrauberlandeplatzes gefördert.

Der Ministerrat hat am gleichen Tag den Startschuss für 26 neue Krankenhausbauvorhaben in Bayern gegeben. Das Gesamtfördervolumen dieser Maßnahmen beläuft sich auf rund 681 Millionen Euro. "Die Bayerische Staatsregierung setzt sich nachhaltig und mit hoher Intensität für eine qualitativ hochwertige flächendeckende stationäre Versorgung und leistungsfähige Kliniken in Stadt und Land ein", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml.



Der Freistaat komme damit seiner Finanzierungsverantwortung im Bereich der Krankenhausinvestitionsförderung vorbildlich nach, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Aktuell wurde der Krankenhausförderetat um 140 Millionen Euro auf jährlich 643 Millionen Euro kräftig angehoben. Damit stünden ausreichend Mittel zur Verfügung, um die bayerischen Kliniken zukunftsorientiert auszubauen und auszustatten.

Herausragende Projekte sind nach Angaben der beiden Minister heuer die Baumaßnahmen am Klinikum Nürnberg – Betriebsstätte Süd (Fördersumme: 104,46 Millionen Euro), am Klinikum Main-Spessart Lohr am Main (Fördersumme: 99,28 Millionen Euro), am Klinikum Kulmbach (58,86 Millionen Euro), am Krankenhaus Landshut-Achdorf (Fördersumme: 35,38 Millionen Euro) und am Klinikum Neumarkt (19,84 Millionen Euro).
24.07.18
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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang