Gesundheit

Viele freie Spender-Liegen


In Neumarkt werden wieder Blutspender gesucht
Foto: BRK
NEUMARKT. Mit dem Ferienstart in Bayern hat auch die "heiße Phase" für die Blutspende begonnen, hieß es vom Neumarkter Roten Kreuz.

„Zur Sommerzeit bleiben erfahrungsgemäß mehr Spenderliegen frei als zu anderen Zeiten im Jahr“, sagte Geschäftsführer Klaus Zimmermann. Im August gibt es im Landkreis Neumarkt drei Termine, davon einen schon am Montag.

Damit der Blutkonservenbestand im Lager des Blutspendedienstes nicht zurückgeht, appellierte Zimmermann jetzt an daheimbleibenden Urlauber, "einen Teil ihrer freien Zeit für eine gute Tat aufzuwenden und Blut zu spenden".


Der Tagesbedarf, den die bayerischen Kliniken melden, liegt bei etwa 2000 Blutkonserven – natürlich auch in der Ferienzeit. Dabei dürfe man nicht vergessen, dass Blut nur eine begrenzte Haltbarkeit besitzt. Also müsse man das Blutkonservenlager immer wieder auffüllen, damit die Versorgung der Kliniken jederzeit gewährleistet ist.

Natürlich sind auch Urlaubsrückkehrer jederzeit beim Spenden willkommen. Sie sollten sich allerdings zuvor informieren, ob es ihnen erlaubt ist. Denn wer sich für eine gewisse Zeit in Regionen aufhielt, die ein Infektionsrisiko wie Malaria oder West-Nil-Virus bergen, muss zunächst eine Spendepause einhalten.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. bis zum vollendeten 72. Lebensjahr Blut spenden.

Termine im Landkreis Neumarkt im August:
05.08.18

Ausstellung eröffnet

NEUMARKT. Seit Montag und bis Ende August ist im Gesundheitsamt Neumarkt eine Fotoausstellung zum Thema "Selbsthilfe ins Bild gerückt“ zu sehen.

Zwölf Menschen aus verschiedenen Gruppen hatten sich in zwei Workshops mit einer Fotografin getroffen, um ihre Selbsthilfemomente ins rechte Bild zu rücken.


Überlassen wurde die Ausstellung von der Regensburger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, KISS.
31.07.18

Freude im Klinikum

NEUMARKT. Frohe Kunde aus München: der 8. Bauabschnitt und Hubschrauberlandeplatz am Klinikum Neumarkt sind finanziell gesichert.

Nachdem neumarktonline am Dienstag-Nachmittag die Aufnahme des Neumarkter Klinikums in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2019 gemeldet hatte (Bericht hier), herrschte Begeisterung in Krankenhaus und Landratsamt: Der 8. Bauabschnitt werde für eine deutliche Qualitätsverbesserung in der stationären Gesundheitsversorgung sorgen und die bestehenden räumlichen Kapazitätsengpässe wesentlich lindern, hieß es von Landrat Willibald Gailler und Vorstand Peter Weymayr. Ausschlaggebend für die neue Maßnahme war eine Bedarfsanerkennung für eine Erhöhung der Anzahl der OP-Säle von sieben auf neun im Zentral-OP sowie zusätzliche Aufwachbetten und Nebenraumzonen.

Der 8. Bauabschnitt läuft unter dem sperrigen Arbeitstitel „Neustrukturierung des Zentral-OP, Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA), Entbindung und Akutgeriatrie – Baustufe 2“ und umfasst den letzten von zwei dafür notwendigen baulichen Maßnahmen. Kernbereich ist ein OP-Cluster mit vier OP-Sälen und zentraler Patienteneinleitung sowie zentraler Rüstzone. Ein neuer Aufwachraum, Patienten-, Personal- und Güterschleusen vervollständigen das umzusetzende Raumprogramm.



Neben der Kapazitätsausweitung von insgesamt sieben auf neun OP-Säle liegt der Fokus auf dem Ausbau der minimalinvasiven Chirurgie und der Nutzung modernster Bildgebung direkt am OP-Tisch. Dazu wird ein Hybrid-OP errichtet, der das Einbringen von Gefäßprothesen über Kathetersysteme durch die Gefäßchirurgie ebenso ermöglicht, wie die strahlungsarme Röntgenuntersuchung während komplizierter Knochen- und Wirbelsäuleneingriffe durch die Unfall- und Neurochirurgen.

Mit der Baustufe 1 – dem derzeit im Bau befindlichen 7. Bauabschnitt – werden der Kreißsaal und die Zentralsterilisation als Aufstockung auf den westlichen und mittleren Pavillon neben dem Haupteingang neu verortet. Im Januar 2019 sollen diese bereits in Betrieb genommen werden. Die Akutgeriatrie wird in einem neuen Baukörper im nordöstlichen Teil des Grundstücks untergebracht. Im Erdgeschoß befindet sich die akutgeriatrische Station mit 41 Betten. In der Ebene UG sind die Tagesklinik mit 15 Plätzen, der Arztdienst, zugehörige Ver- und Entsorgungsräume und zentrale Technikräume untergebracht. Hier ist die Inbetriebnahme für Oktober 2019 vorgesehen.

Ebenfalls in das Förderprogramm aufgenommen wurde der Antrag auf einen Hubschrauberlandeplatz. Wegen des neuen Baukörpers für die Akutgeriatrie wurde er vor drei Jahren auf den Flugplatz der Flugsportvereinigung verlegt. Nachdem dieses Areal von der Stadt ab 2021 neu beplant wird, muss bis dahin ein neuer Standort gefunden werden. Der wird zukünftig auf dem Dach des sogenannten Kopfbaues im nördlichen Teil des Gesamtkomplexes sein. Durch die Weiterführung eines Bestandsaufzuges bis auf das Dach ist ein schneller Transport von oder zur Notaufnahme, Intensivstation und Zentral-OP möglich. Ein Zwischentransport durch Rettungswägen entfällt zukünftig.

Bis es soweit ist, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Es sind jetzt noch weitere Genehmigungsschritte notwendig, bis mit dem Bau begonnen werden darf. Geplant ist beim 8.Bauabschnitt ein Baubeginn Anfang 2019. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 20 Millionen Euro. Im Jahreskrankenhausbauprogramm ist eine Summe von 19,84 Millionen Euro eingeplant, die endgültige Summe wird jedoch erst mit der fachlichen Billigung durch die Regierung der Oberpfalz festgelegt.
25.07.18
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