Gesundheit

Blutspender gesucht


In Neumarkt werden wieder Blutspender gesucht
Foto: BRK
NEUMARKT. Die inzwischen abklingende Grippewelle und die Ferienzeit haben auch Auswirkungen auf die Zahl der Neumarkter Blutspender.

Dabei sei "eine Stunde für eine gute Tat kein großes Opfer, wenn man damit Leben retten kann", sagte BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann. Eine Blutspende allein biete bis zu drei schwerkranken Patienten eine Überlebenshilfe.

Wegen der immer wiederkehrenden Kälteperioden der letzten Wochen erwies sich die Grippewelle in diesem Jahr als sehr hartnäckig in Bayern. Sie forderte laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit knapp 28.500 Krankheitsfälle im Freistaat, über 10.000 mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr.


Anhaltende Krankheiten und Ferienzeit hatten im Landkreis Neumarkt auch Auswirkungen auf die Blutspende: Zahlreiche Spenderliegen bleiben leer.

Deshalb hofft man beim Roten Kreuz auf große Beteiligung bei den nächsten Blutspende-Terminen im Landkreis: Auf allen Blutspendeterminen wird ab April eine Änderung im Ablauf umgesetzt. Die Messung des Hämoglobinwerts (Hb-Wert) wird dem Arztgespräch vorgelagert. Sie erfolgt direkt nach der Registrierung des Spenders und dem Ausfüllen des Fragebogens.

Nicht gespendet werden darf nach wie vor, wenn der Hb-Wert die für die Blutspende erforderliche Mindestgrenze von 13,5 g/dl bei Männern und 12,5 g/dl bei Frauen unterschreitet. Darüber informiert der BSD-Mitarbeiter den Spender nach der Messung und empfiehlt gleichzeitig, den Befund noch einmal mit dem Arzt vor Ort zu besprechen.

„Eine Ablehnung infolge eines zu niedrigen Hb-Wertes geschieht ausschließlich zum Schutz des Spenders. Wir brauchen zwar Blut, aber nicht wenn der Spender dadurch gefährdet werden könnte“, sagte dazu der ärztliche Geschäftsführer des Blutspendedienstes, Dr. Franz Weinauer.

Durch den leicht veränderten Ablauf könne die Spendefähigkeit früher als bisher ermittelt werden. Der Arzt sei ebenso über den Hb-Wert im Bilde und könne medizinische Empfehlungen geben. So entstehe insgesamt ein verbesserter Service für Spender.
06.04.18

Erstmals ein April-Kurs


Am Klinikum startete die dreijährige Ausbildung

NEUMARKT. Für 21 Schülerinnen und vier Schüler begann am Neumarkter Klinikum die dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Dieser Kurs findet erstmals zusätzlich zum alljährlichen Ausbildungsstart im Herbst statt. Wegen des hohen Bedarfs an Pflegekräften genehmigte die Regierung der Oberpfalz erst vor kurzem den Antrag auf Erweiterung der Ausbildungsplätze.


Vorstand Peter Weymayr und die Lehrer hießen die Berufsanfänger willkommen. Neben der theoretischen Ausbildung durchlaufen sie alle Fachabteilungen am Klinikum und teilweise auch an der Klinik Parsberg. Zusätzlich erfordern die gesetzlichen Richtlinien einen Einsatz im ambulanten Pflegedienst, am Bezirksklinikum in Regensburg und in den Rehakliniken in Berching oder Kipfenberg.
04.04.18

"Parkinson und Psyche"

NEUMARKT. Der Chefarzt der Neurologie am Neumarkter Klinikum, Prof. Dr. Renè Handschu, informiert bei einem Vortrag mit anschließendem Gespräch über "Parkinson und Psyche".

James Parkinson beschrieb die nach ihm benannte Krankheit seinerzeit als „Schüttellähmung“. Heutzutage weiß die Medizin um eine Vielzahl weiterer Symptome wie Schlafstörungen und manchmal auch eine Demenz. Die bei Parkinson heutzutage eingesetzten Medikamente können als Nebenwirkung psychische Probleme hervorrufen.


Prof. Handschu will am Dienstag, 10. April, um 19 Uhr im Seminarraum des Ärztehauses in der Regensburger Straße ausführlich über die Thematik informieren. Anschließend ist noch genügend Zeit für Rückfragen.

Veranstalter sind die Beratungsstelle für seelische Gesundheit im Alter der Diakonie Neumarkt sowie das Evangelische Bildungswerk. Der Eintritt ist frei.
29.03.18
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17. Jahrgang