Gesundheit

Bereitschaft vorgestellt


Am Dienstag wurde die neue Bereitschaftspraxis vorgestellt

NEUMARKT. Am Dienstag wurden die neuen Räumlichkeiten der Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns am Neumarkter Klinikum vorgestellt.


Wie neumarktonline-Leser bereits wissen, ist die neue Bereitschaftspraxis am Neumarkter Klinikum in der Nürnberger Straße 12 ab 4. Oktober für Patienten geöffnet.

Die Bereitschaftspraxen der KVB sind die zentralen Anlaufstellen für Patienten, wenn diese außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten eine medizinische Akutversorgung benötigen. Sollte ein Patient aus gesundheitlichen Gründen die Praxis nicht selbst aufsuchen können, werden im Rahmen des Bereitschaftsdienstes wie bisher auch Hausbesuche durchgeführt.

Die neue Praxis am Klinikum Neumarkt verfügt über eine moderne Ausstattung, die für die Erfordernisse einer ambulanten ärztlichen Behandlung benötigt wird. Die Eröffnung der Bereitschaftspraxis hat für die Patienten den Vorteil, dass sie dadurch eine zentrale Anlaufstelle haben, die sie ohne Voranmeldung aufsuchen können, hieß es.

Mühsame Recherchen, welcher Arzt Bereitschaftsdienst hat und wo sich dessen Praxis befindet, entfallen somit.

Die Räume der Bereitschaftspraxis befinden sich außerdem in unmittelbarer Nähe zur Notaufnahme des Klinikums. Dadurch werden dort Wartezeiten in der Notaufnahme verringert und schwere Notfälle effektiver behandelt.

Die Bereitschaftspraxis der KVB am Klinikum Neumarkt ist Mittwoch und Freitag von 16 bis 21 Uhr, sowie am Wochenende und an Feiertagen von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Ab November 2018 werden die Öffnungszeiten auf die Abende am Montag, Dienstag und Donnerstag erweitert.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst müsse von der notärztlichen Versorgung unterschieden werden, hieß es am Dienstag. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen soll auch weitrhin stets der Notarzt unter der kostenfreien Rufnummer 112 zu verständigen.
19.09.17

Infos für Patienten

NEUMARKT. Das Endo-Prothetik-Zentrum Neumarkt veranstaltet am Mittwoch um 18.30 Uhr eine Patientenveranstaltung zum Thema "Minimal-invasiver Zugang (AMIS) am Hüftgelenk" im Schul- und Studienzentrum am Klinikum.

Das künstliche Hüftgelenk wird in der Literatur auch als Jahrtausendoperation bezeichnet, da durch die Einführung des Kunstgelenkersatzes der Hüfte schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und eine Einschränkung der Lebensqualität zuverlässig behandelt und verbessert werden können. In den letzten Jahrzehnten wurden die Prothesen immer weiter entwickelt, verbessert und haltbarer gemacht, wobei allerdings nicht jede Neuentwicklung automatisch auch eine Verbesserung nach sich zog.


Neben den Prothesen gilt es jedoch auch die Operationstechnik zu verfeinern, um den Patienten nach der Operation wieder schnell auf die Beine zu bekommen und Schmerzen nach der Operation zügig zu minimieren. Es gibt verschiedene herkömmliche "Zugänge" beim Kunstgelenkersatz der Hüfte, die einerseits seit Jahrzehnten erfolgreich durchgeführt werden, andererseits die Ablösung von Muskeln oder Sehnen und unterschiedliche lange Hautschnitte erfordern.

Minimalinvasive Zugänge werden zunehmend von Patienten gefordert, weil sie eine kurze Narbe wünschen und durch unterschiedliche Medien und Werbung Hoffnungen suggeriert bekommen, die nicht immer zu erfüllen sind, wie es hieß. Nicht jeder "minimalinvasive" Zugang sei "tatsächlich minimalinvasiv". Nicht jede kurze Narbe sei minimalinvasiv oder besser als eine lange Narbe.

Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung des Endo-Prothetik-Zentrums wird der tatsächlich minimalinvasive Zugang AMIS vorgestellt, der keine Ablösung von Muskeln erfordert und eine schnellere Mobilisation des Patienten ermöglicht. Diese neue OP-Technik biete große Möglichkeiten, hat jedoch auch ihre Grenzen und ist nicht für jede Hüftoperation geeignet.

Referent ist Dr. Wolfgang Hönle, Chefarzt der Orthopädischen Chirurgie und Leiter des Endo-Prothetik-Zentrum am Klinikum Neumarkt. Das Zentrum hat 2014 das offizielle Zertifikat der Zertifizierungsstelle ClarCert erhalten. Mit dem Zertifikat wurde der endoprothetischen Versorgung der beiden Gelenke Hüfte und Knie eine hohe Behandlungsqualität attestiert.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.
19.09.17

Bereitschaftspraxis im Klinikum

NEUMARKT. Im Neumarkter Klinikum soll schon im Oktober eine Bereitschaftspraxis des Kassenärztlichen Vereinigung eingerrichtet werden.

Dies sei eine gute Nachrichten für Patienten aus dem Raum Neumarkt, die außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten medizinischer Hilfe benötigen, hieß es.


Neumarkt ist damit ein Jahr früher dran als die Planungen für die übrige Region. Dank konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Klinikum könne die KVB-Bereitschaftspraxis schon ab 4. Oktober ihren Betrieb aufnehmen.
04.09.17
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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang