Meldungen aus der Oberpfalz
Saal a.d. Donau. Ein 64jähriger Mann aus Saal befuhr mit einem Gabelstapler die Abensberger Straße stadteinwärts. Gegen 12.50 Uhr stieß er gegen den rechten Gehweg. Dabei stürzte der Gabelstapler um. Der Fahrer fiel von seinem Sitz und wurde vom Überrollbügel des Staplers tödlich verletzt. Zur Klärung des Sachverhalts wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
14.05.05
neumarktonline: Kelheim: Arbeiter von Gabelstapler erschlagen
Amberg. Mit einem Mercedes Benz absolvierte am Freitag gegen 6 Uhr eine
30-jährige Frau aus dem Landkreis Schwandorf auf der Eglseer Straßeeine "wahre Horrorfahrt" - so die Polizei.
An der Einmündung Kaiser-Wilhelm-Ring bog sie nach
links in Richtung Maxplatz ein. Dabei verlor sie die Herrschaft über das
Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, wo sie zunächst einen
Ampelschaltkasten umfuhr. Hier dürfte sie offenbar Gas- und Bremspedal
verwechselt haben, so dass das Auto weiterschoss, an einer Hauswand und
einem Gartenzaun entlang schrammte.
Danach walzte sie ein großes
Metallschild nieder und raste weiter in Richtung Max-Denkmal. Hier streifte
sie einen 25 Zentimeter dicken Laubbaum, der umgeknickt wurde. Darauf folgte ein
Anstoß an einer Parklaterne und einer Parkbank. Erst durch einen Steinsockel
der Denkmalumrandung, der aus dem Boden gerissen wurde, wurde das Auto
gestoppt. Die junge Frau legte etwa 150 Meter zurück, bis sie zum Stillstand
kam.
Die Fahrzeuglenkerin wurde glücklicherweise nur leichter verletzt. Sie hatte
eine kleine Platzwunde an der Lippeninnenseite und Prellungen am Körper. Der
benutzte Mercedes war rundherum beschädigt. Man geht von einem Totalschaden
aus. Die Schadensbilanz betrug am Ende 20.000 Euro. Die verletzte Frau
wurde ins Amberger Klinikum gebracht. Ihr Auto wurde von einem
Abschleppunternehmen abtransportiert.
13.05.05
neumarktonline: Wahre Horrorfahrt
Cham.
Bislang ungeklärt ist die Brandursache eines Scheunenbrandes am Freitag um
1.30 Uhr in Eichelhof, Gemeinde Zandt. Das Feuer verwüstete
die Scheune, die auch als Maschinenhalle genutzt wird. Unter anderem wurde
auch ein in der Halle abgestellter Traktor ein Raub der Flammen. Nach
vorsichtigen Schätzungen dürfte der Schaden rund 200.000 Euro betragen.
Personen wurden nicht verletzt. Glücklicherweise konnte der gesamte
Viehbestand, der im Keller der Scheune untergebracht war, in letzter Minute
gerettet werden. Zur Brandbekämpfung waren alle Feuerwehren der umliegenden
Städte und Gemeinden eingesetzt. Die Wehren konnten ein Übergreifen der
Flammen auf zwei angrenzende Wohnanwesen verhindern.
Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
13.05.05
neumarktonline: Cham: Scheune brannte
Weiden In den Morgenstunden des Donnerstag schlugen die Fahnder der Kripo Weiden zu. Seit Wochen arbeiteten sie mit Nachdruck fast ausschließlich an der Aufklärung der spektakulären Raubüberfälle, die sich seit dem 8. April diesen Jahres in Weiden ereigneten. Mit den jetzigen Festnahmen konnte ein überragender Ermittlungserfolg verzeichnet werden.
Was war bislang geschehen:
Am Freitag, 08.04.2005, war eine 36-jährige Weidenerin gegen 03.15 Uhr auf dem Nachhauseweg von einer Gaststätte in der Straße „An den Städeln“. Sie befand sich in der Fichtestraße, als ihr plötzlich an der Ecke zur Arndtstraße zwei Männer gegenübertraten und ihr eine Pistole entgegenhielten. Mit den Worten „Rück Geld raus“ wurde Bares gefordert und die Täter erlangten eine Geldbörse mit etwa 35 Euro Inhalt.
Knapp zwei Wochen später, am 20.04.2005, überfielen drei Täter die Gaststätte in der Straße „An den Städeln“. Gegen 02.45 Uhr befanden sich noch einige Gäste in dem Pub, als die Täter, allesamt maskiert, in die Gaststätte eindrangen. Von der anwesenden Wirtin sowie von den Gästen wurden Wertgegenstände gefordert, den Tätern fielen knapp 300 Euro Bargeld in die Hände sowie ein Handy im Wert von etwa 350 Euro. Nach dem nur ein bis zwei Minuten dauernden Überfall flüchteten die Täter unerkannt. Diesmal waren zwei Pistolen im Spiel.
Ebenfalls wieder auf der Suche nach Bargeld kam es zu einem dritten Überfall am Freitag, 06.05.2005, auf einen 18-Jährigen aus Pleystein. Dieser befand sich kurz nach 02.00 Uhr nach dem Besuch einer Diskothek auf dem Weg zur Wohnung seiner Großmutter, um dort zu nächtigen. In der Fichtestraße traten dem 18-Jährigen zwei Personen entgegen, welche ihm nach einem Schlag auf den Hinterkopf die Geldbörse entwendeten. Darin befand sich jedoch lediglich eine Barschaft in Höhe von zwei Euro. Bei der Tatausführung trug diesmal nur einer der Täter eine Maske.
Am Donnerstag gegen 6.15 Uhr läuteten mehrere Polizeibeamte an der Türe eines Anwesens im Weidener Westen. Die Polizisten waren im Besitz eines Haftbefehles gegen einen 18-jährigen arbeitslosen Weidener. Er konnte widerstandslos festgenommen werden und wurde zur Kripo Weiden verbracht. Nach der Konfrontation mit dem ihm zur Last gelegten Vorwurf gestand er sofort ein, bei dem Raubüberfall auf die Gaststätte am 20. April dabei gewesen zu sein. Mit den anderen Taten, so sagte er aus, habe er nichts zu tun. Er kannte jedoch die Täter und benannte einen 16-Jährigen und einen 18-Jährigen aus Weiden als Täter der beiden anderen Überfälle.
Unverzüglich machte man sich zu den Wohnungen dieser Tatverdächtigen auf und es konnte im Stockerhutgebiet ein 16-jähriger Schüler griechischer Staatsangehörigkeit festgenommen werden. Auch dieser legte nach anfänglichem Schweigen ein umfangreiches Geständnis ab und er bestätigte die Beteiligung an allen drei Raubtaten.
Weniger Glück hatte man zunächst bei dem dritten Tatverdächtigen, einem 18-Jährigen, der bislang in Weiden, ebenfalls im Bereich Stockerhut, gewohnt hatte. Die Wohnung fand man geräumt vor, jedoch konnte auch dessen Aufenthaltsort schnell ermittelt werden und so wurden Polizeibeamte in Sachsen-Anhalt verständigt. Diese nahmen den Gesuchten in der Ortschaft Leimbach fest. Er wird derzeit nach Weiden verbracht.
Bei den Tatausführungen wurden Faustfeuerwaffen größeren Ausmaßes verwendet. Zum einen handelte es sich um eine CO2-Waffe der Marke „Hämmerli“ und eine Luftdruckwaffe der Firma „Walther“, Typ CP 88. Diese Waffen konnten zusammen mit einer verwendeten Wollmütze sichergestellt werden, die anderen verwendeten Masken wurden bereits durch die Täter vernichtet. Ein Lichtbild der Pistolen und der Maske ist beigefügt.
Am Donnerstag-Vormittag wurde bereits ein 18-jähriger Tatverdächtiger dem Haftrichter beim Amtsgericht Weiden vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und es erfolgte die Einlieferung in die JVA Weiden.
Für die beiden anderen Täter wurden Vorführungstermine für Freitag anberaumt.
Mit der Festnahme der gesuchten Täter konnte die Kripo Weiden einen Schlussstrich unter eine Serie aufsehenerregender Straftaten setzen. Damit jedoch noch nicht genug, es wurde eine weitere schwerwiegende Straftat vereitelt: Nach Angaben eines der Tatverdächtigen war bereits der Überfall auf eine weitere Gaststätte in Weiden geplant. Das jeweils angegebene Motiv für die Taten liegt auf der Hand, finanzielle Probleme waren der Auslöser.
12.05.05
neumarktonline: Räubertrio geschnappt !