Nicht mehr "Bio-Mineralwasser"

NEUMARKT. Die Neumarkter Lammsbräu will künftig auf die Bezeichnung "Bio-Mineralwasser" und auf das jetzige "Bio-Siegel" verzichten.

Das wurde am Mittwoch bei einer Verhandlung vor der Zivilkammer des Landgerichts Nürnberg bekannt, vor dem die "Zentrale zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs" gegen die Neumarkter Brauerei vorgehen wollte.

Das Unternehmen darf allerdings das Etikett noch drei Monate nutzen und Restbestände des Mineralwassers verkaufen.

Die Wettbewerbszentrale hatte verlangt, die Bezeichnung und das Qualitätssiegel nicht mehr zu verwenden. Begründung sei im Wesentlichen, dass Mineralwasser nicht unter die EG-Bio-Verordnung falle und deshalb der Begriff "Bio" - selbst bei entsprechender Zertifizierung nach dem Standard der Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. -, nicht verwendet werden dürfe.

In einer gemeinsamen Resolution hatten sich Bioland, Naturland, Biokreis und AOEL für den von der Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser definierten ganzheitlichen Qualitätsstandard für Biomineralwasser ausgesprochen. Die Verbände hätten die Klage der Wettbewerbszentrale und der hinter ihr stehenden Getränkeverbände gegen das Biomineralwasser zurückgewiesen, hieß es in einer Pressemitteilung im Vorfeld.

(Aktualisierung hier)
03.11.10
Neumarkt: Nicht mehr "Bio-Mineralwasser"
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