Zeugen gesucht

NEUMARKT. Dem Neumarkter Opfer des Serien-Unfalls bei Oberölsbach ist es offenbar noch gelungen, sein Auto-Wrack zu verlassen.

Wie am Mittwoch ausführlich berichtet starb der 54jährige Neumarkter bei einem tragischen Unfall am Mittwoch gegen 17.15 Uhr auf der Autobahn zwischen Altdorf und Oberölsbach. Er war mit seinem Peugeot ins Schleudern geraten und in die Mittelleitplanke gekracht. Dann fuhren noch fünf Autos und ein Sattelzug in die Unfallstelle.

Jetzt stellte der Sachverständige fest, daß es dem Neumarkter offenbar noch gelungen war, an der Mittelleitplanke aus seinem Autowrack zu klettern. Seine tödlichen Verletzungen erlitt der 54jährige Mann erst außerhalb des Fahrzeugs. Die Polizei geht davon aus, daß der Neumarkter von einem der Autos erfaßt und getötet wurde, die danach in die Unfallstelle gerast sind, sagte am Donnerstag ein Sprecher des Nürnberger Polizeipräsidiums auf Anfrage von neumarktonline. Zu dieser Frage sucht die Polizei dringend nach weiteren Zeugen des Unfalls.

Außerdem wurde am Donnerstag bekannt, daß auch die bei dem Unfall schwer verletzte 39jährige Frau aus Neumarkt stammt. Sie schwebte auch am Donnerstag noch in akuter Lebensgefahr, hieß es.

Insgesamt waren sieben Autos und ein Sattelzug in den Unfall verwickelt.

Zunächst muss aus noch ungeklärter Ursache der Peugeot 407 des 54jährigen Neumarkters von der Überholspur aus leicht nach rechts gekommen sein, hieß es von der Polizei. Dabei touchierte der Neumarkter einen Fiat Panda einer 33jährigen Velburgerin, kam anschließend ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke.

Hier blieb der Peugeot unbeleuchtet als Hindernis für den nachfolgenden Verkehr liegen. Allerdings sind sich Verkehrspolizei Feucht und der Sachverständige sicher, dass der Neumarkter an der Mittelschutzplanke sein Fahrzeug verlassen hatte.

Insgesamt prallten fünf nachfolgende Autos und ein Sattelzug in die Unfallstelle, so dass das Wrack, der Peugeot 407, etwa 80 bis 100 Meter weiter geschoben wurde.

Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 70.000 Euro. Neben dem Peugeot 407 und einem VW Golf waren auch ein Fiat Panda sowie ein Kia Rio, ein Opel Astra, ein Audi A 4 und ein Audi A 6 beteiligt.

Nun gilt es festzustellen, in welcher Reihenfolge die Fahrzeuge in die Unfallstelle prallten. Dazu werden dringend Zeugen gesucht, die sich mit der Verkehrspolizei in Feucht (Telefon 09128/9197214) in Verbindung setzen können. Zum Unfallzeitpunkt waren vermutlich zahlreiche Pendler aus dem Neumarkter Raum auf der A3 auf dem Heimweg, sagte der Polizeisprecher zu neumarktonline.

Am Donnerstag-Nachmittag versuchen die Beamten der Feuchter Autobahnpolizei, mit dem Sachverständigen den Unfall zu rekonstruieren. Alle Fahrzeuge wurden sichergestellt und befinden sich bei einem Abschleppunternehmen in Altdorf.

Die Fahrbahn in Richtung Regensburg war bis gegen 23 Uhr gesperrt. An der Unfallstelle waren die Feuerwehr Altdorf, das Technische Hilfswerk Lauf sowie die Autobahnmeisterei Neumarkt behilflich.

neumarktonline berichtete in einer Eilmeldung und in einem ausführlichen Bericht über den Unfall. Außerdem konnten die Leser auf der Verkehrs-Seite ständig "live" den Stand der Verkehrs-Behinderungen verfolgen.
13.12.07
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