Kein Freibrief

NEUMARKT. Kurz vor dem aus Amerika nach Europa zurückgeschwappten "Halloween" warnt die Polizei: der Brauch ist kein Freibrief für Straftaten.

In der Nacht auf den 1. November wird wieder der ursprünglich keltische Brauch begangen, der sich in den letzten Jahre immer größerer Beliebtheit erfreute. Kinder gehen von Haus zu Haus und fordern die Bewohner mit dem Spruch: „Süßes oder Saures“ auf, Süßigkeiten herauszugeben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen.

Die Polizei ist nicht immer glücklich über den Brauch: "Leider zeigen die Bilanzen der letzten Jahre, dass die Halloween-Nacht oftmals als Freibrief für Straftaten angesehen wird", hieß es. So kam es in der Vergangeheit immer wieder vor, dass Briefkästen gesprengt oder Hausfassaden mit rohen Eiern beworfen wurden. Zudem ist feststellbar, dass, je später der Abend auch der Alkoholisierungsgrad der Feiernden nach oben geht.


Klar ist aber auch, dass das Sprengen von Briefkästen oder das Zerstechen von Autoreifen keine Kavaliersdelikte, sondern Straftaten sind, sagte ein Polizei-Sprecher. Um Sicherheitsstörungen vorzubeugen oder diese konsequent zu verfolgen, werden in der Nacht auf den 1. November wie bereits in den letzten Jahren verstärkt Polizei-Kräfte im Einsatz sein.

Die Polizei wies Tanz- und Feierwütige außerdem darauf hin, dass Allerheiligen ein sogenannter Stiller Tag ist, dessen Schutz um 2 Uhr beginnt.
30.10.14
Neumarkt: Kein Freibrief
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