Weiter auf "Spitzenniveau"


Die Baubranche sieht ihre Geschäftslage auf Spitzenniveau
Foto: Petra Berger
NEUMARKT. Erfreulich für den von der Bau-Branche geprägten Landkreis Neumarkt: Die Bauunternehmen der Region stufen ihre Geschäftslage erneut auf Spitzenniveau ein. Das zeigte der jetzt vorgestellte IHK-Konjunkturbericht für den Herbst 2014.

Bei der Konjunkturumfrage der IHK antworteten allerdings in anderen Branchen viele nicht mehr mit „gut“, wie noch im Frühjahr, sondern mit „befriedigend“. Zehn Prozent der Teilnehmer geben eine negative Lagebeurteilung ab.

„Die Wirtschaft agiert vorsichtig“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes. Dies treffe vor allem für Handel und Industrie zu. Man befürchte, nach den sinkenden Auslandsumsätzen im IHK-Bezirk könnte sich auch die Inlandsnachfrage abschwächen. Auf konstant gutem Niveau bewegen sich Tourismusbetriebe und Dienstleister. Sie erwarten im besten Fall gleichbleibende Umsätze und sprechen von einem Seitwärtstrend.


28 Prozent der Investitionsgüterproduzenten stellten in den letzten Monaten einen erhöhten Auftragseingang fest. Allerdings haben sie ihre Erwartungen für die nächsten Monate bereits wieder etwas zurückgeschraubt. Weniger Betriebe als noch im Frühjahr rechnen mit einer weiteren konjunkturellen Verbesserung. Das nagt bereits an der Kauflust der Verbraucher und auf der Seite der Händler hat der stationäre im Gegensatz zum boomenden Onlinehandel das Nachsehen.

Zwar sind die Beschäftigungspläne der regionalen Wirtschaft seit 2010 erstmals rückläufig, auf der anderen Seite antwortetet aber fast ein Drittel der Befragten, offene Stellen längerfristig nicht besetzen zu können. Gute Mitarbeiter zu finden, werde immer schwieriger, vor allem für Unternehmen in Tourismus und Bauwirtschaft.

Die Bauunternehmen stufen allerdings ihre Geschäftslage erneut auf Spitzenniveau ein. 48 Prozent nennen Vollauslastung, 83 Prozent sprechen von einem großen oder ausreichenden Auftragsbestand. Alles in allem ist für die Bauunternehmen in der Region wenig Luft nach oben. Gestiegene Material-, Betriebs- und Lohnkosten wirkten sich nachteilig auf die Ertragslage im Vergleich zum Frühjahr aus. Die Perspektiven verschlechtern sich saisonbedingt etwas. 14 Prozent rechnen mit abnehmendem Auftragsvolumen.

Positive Impulse erwartet der Wohnungsbau. Zum Vergleich: Zum Jahresbeginn richteten die Unternehmen die höchsten Auftragserwartungen auf den Wirtschaftsbau. Die Branche zeigt sich überdurchschnittlich betroffen durch die Rente mit 63. Trotz sinkender Bewerberzahlen und Austritten von Mitarbeitern über 63 möchte sie ihren Personalstand konstant halten.

neumarktonline-Leser können den ganzen Konjunkturbericht hier herunterladen (PDF, 180 kb)
22.10.14
Neumarkt: Weiter auf "Spitzenniveau"
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