5,7 Millionen Euro Schaden

NEUMARKT. In Nürnberg beginnt der Prozeß gegen einen 44jährigen Neumarkter, der fingierte Rechnung über 17 Millionen Euro erstellt haben soll.

Dem Mann wird zur Last gelegt, zusammen mit einem Firmeninhaber bei dessen kurz vor der Pleite stehender Dental-Firma ab dem Jahr 2007 sogenannte "Luftrechnungen" erstellt zu haben, um so die Umsatzzahlen zu erhöhen.

Beide sollen das Abrechnungssystem einer Drittfirma ausgenutzt haben, um fingierte Rechnungen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 17 Millionen Euro einzureichen. Dies habe zu einem tatsächlichen Vermögensschaden von etwa 5,7 Millionen Euro geführt.

Der 44jährige Neumarkter hat vermutlich auch "Luftrechnungen" erstellt, um den Banken einen höheren Umsatz vorzuspiegeln und dadurch die Kreditlinie halten zu können. Prompt hatten sich damals andere Firmen als "stille Gesellschafter" an der Dental-Firma beteiligt und rund 1,5 Millionen Euro an Bareinlagen in das Unternehmen gepumpt.

Am Donnerstag beginnt der Prozeß gegen den Neumarkter wegen "Gemeinschaftlichen Betrugs in 108 Fällen" vor dem Nürnberger Landgericht.
23.04.12
Neumarkt:  5,7 Millionen Euro Schaden
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