Großes Interesse


Die Auftaktveranstaltung in der Residenz war gut besucht

NEUMARKT. In den Sälen der Residenz wurde das neue Gütesiegel der Stadt Neumarkt, die "Grüne Hausnummer" durch Marion Burkhardt von der "Beratungsstelle Klimaschutz und Energie" vorgestellt.

Außerdem wurden die Fördermöglichkeiten in diesem Bereich durch das Förderprogramm "Faktor 10" erläutert.

Bei der gut besuchten Veranstaltung stellte zudem ein Gastreferent aus Nürnberg, Architekt Thomas Jenohr, Beispiele vor, wie umweltbewusstes Bauen mit ökologischen Baustoffen in der Praxis umgesetzt werden kann. Wichtigste Aussage des Abends war, dass Bauen und Sanieren ganzheitlich betrachtet werden sollte. Für diese "Ganzheitlichkeit" stehe das Bauen nach ökologischen und baubiologischen Kriterien.

Die "Grüne Hausnummer" (wir berichteten mehrfach) soll ein weiterer Baustein in Neumarkts "umfangreichem Programm für Nachhaltigkeit und Klimaschutz" werden, hieß es. Mit dem grünen Haunsummernschild werden Eigentümer nachhaltig und umweltfreundlich gebauter und betriebener Gebäude für ihr Engagement ausgezeichnet.

Die Bewertung erfolgt dabei nach einem in verschiedene Bereiche unterteilten Punktesystem. Ab einer Gesamtzahl von 100 von insgesamt 200 möglichen Punkten erhalten Bewerber das Gütesiegel "Vorbildliches Umwelthaus".

Jeder Hauseigentümer der Stadt Neumarkt kann sich um die "Grüne Hausnummer" bewerben. In die Bewertung fließen zum Beispiel die energetische Qualität von Gebäuden, die Baustoffwahl, das Thema "Bauen mit der Sonne", der Umgang mit Wasser sowie Begrünung und Garten mit ein. Eine Sonderbewertung können Betriebe und Schulen geltend machen, sofern hier Umweltaspekte Berücksichtigung finden.

Die Broschüre mit dem Bewerbungsbogen "Die Grüne Hausnummer" wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte im Stadtgebiet verteilt. Eine Bewerbung ist bis zum 30. Juli 2011 möglich. Für nähere Auskünfte steht Marion Burkhardt im Bürgerhaus unter Telefon 09181/512268 oder per Email marion.burkhardt@neumarkt.de zur Verfügung.

Thomas Jenohr sprach in seinem Vortrag davon, dass Bauen mit der Rohstoffbeschaffung für das Baumaterial beginne und nach dem Lebenszyklus des Gebäudes mit einer anstehenden Sanierung oder dem Abbruch ende. Formen, Farben, Materialien - die gestalterischen Mittel der Architektur und des Bauens sprächen alle Sinne an und beeinflußten Stimmungen sowie Verhalten.

Leben in gebauter Umwelt bedeutet ein "multisensorisches Zusammenspiel der Sinne".
26.05.11
Neumarkt: Großes Interesse
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