Energie vom Dach


Energie vom Dach: die Gemeinde Berg hat sich zur Errichtung von Photovoltaikanlagen entschlossen

NEUMARKT. Die Gemeinde Berg wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der "Jurenergie" – bei der die Kommune auch Gesellschafter ist – bis Juli auf den Dächern des Bauhofs sowie der Kläranlage Photovoltaikanlagen errichten.

Bürgermeister Helmut Himmler erläutere dem Gemeinderat zur Thematik, dass nach Errichtung der genehmigten Windkraftanlagen – es werden dann sechs in Betrieb sein – und dem Zubau der Photovoltaik in Berg mehr Strom erzeugt als verbraucht werde. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der auslaufenden Atomenergiewirtschaft sei dies eine bedeutsame und richtige Entwicklung.

Nachdem eine weitere Kürzung der Einspeisevergütung um etwa 15 Prozent zum 1. Juli 2011 erfolgen wird und auch die Preise für die Photovoltaik-Module stagnieren, wäre - in Bezug auf die Realisierung eines Projektes in der Gemeinde Berg - schnelles Handeln angesagt, so Vorstandssprecher Carsten Borrmann von der "Jurenergie".

Nach Überprüfung wurden für die Anbringung von Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Dächern in der Gemeinde Berg zwei Standorte identifiziert: Das Gesamt-Investitionsvolumen beträgt demnach 245.663 Euro.

Die Gemeinde Berg würde vor Anbringung der Photovoltaik-Anlagen die drei am gemeindlichen Bauhof vorhandenen Dächer selbst sanieren und diese mit "Solarpan-Trapezblech" eindecken.

Zur Nutzung der Dachflächen an den gemeindlichen Liegenschaften Bauhof und Kläranlage stellt Borrmann vier Varianten vor: Im Rahmen der sich anschließenden Aussprache werden von Seiten der Mitglieder des Gemeinderates vor allem die Varianten 2 und 3 näher betrachtet. Zum einen wird die Variante 2 favorisiert, da bei dieser Ausführung keinerlei Risiko für die Kommune besteht und auch keine Kapitalbindung erfolgen würde, zum anderen könnte man sich aber auch die Realisierung der Variante 3 mit der Teilung der Anlagen Bauhof (Umsetzung durch "Jurenergie") und Kläranlage (Umsetzung durch die Gemeinde Berg) vorstellen.

In diesem Zusammenhang gab Bürgermeister Himmler auch noch bekannt, dass die Neueindeckung der Dächer am gemeindlichen Bauhof - die vor der Installation der Photovoltaikanlagen zu erfolgen hat - Kosten von rund 54.000 Euro verursachen wird.

Der Gemeinderat war übereinstimmend der Auffassung, dass die Gemeinde Berg die Umsetzung zukunftsweisender, regionaler Energiekonzepte durch Bereitstellung kommunaler Dächer wie am Bauhof oder der Kläranlage aktiv unterstützen sollte. Nach ausführlicher Beratung über die vorgestellten Ausführungsvarianten kommt der Gemeinderat letztendlich zu der Auffassung, die Variante 2 mit der "Jurenergie" umzusetzen.
23.03.11
Neumarkt: Energie vom Dach
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