Betrug vereitelt

NEUMARKT. Im letzten Moment scheiterte ein besonders dreister Betrugsversuch, bei dem eine 85jährige Neumarkterin hereingelegt werden sollte.

Ein unbekannter Anrufer lockte die Seniorin damit, daß sie praktisch ohne nennenswerte Gegenleistung 14.000 Euro bekommen würde. Der Betrüger gab sich bei einem Telefonanruf bei der Frau am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr als "oberster Vorsitzender" einer Bank aus und forderte sie auf, 2000 Euro an eine Adresse in Zypern zu überweisen. Sie sollte dies noch am Vormittag tun und mit niemandem darüber reden. Sie würde dann prompt 16.000 Euro zurück bekommen...

Listig verlangte der Betrüger auch noch, daß sie die Überweisung nicht von ihrer Hausbank - der könnte ja das ungewöhnliche Verhalten ihrer Kundin auffallen - , sondern von einer fremden Bank aus ausführen sollte.

Schließlich war es dann doch die Hausbank, die den Betrug vereitelte: als die 85jährige Frau dort das Geld abhob, sprach sie ein Angestellter darauf an. Als sie ihm die näheren Details schilderte, war dem Banker natürlich sofort klar, daß es sich um einen Betrugs-Versuch handelte.
16.03.11
Neumarkt: Betrug vereitelt

Telefon Redaktion


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