"Beste Prognosen"

NEUMARKT. Ähnlich wie der Landrat (wir berichteten)sieht auch CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Köstler den Landkreis "mit besten Prognosen für die Zukunft".

Die gute Position des Landkreises sei nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß "wir immer einen geraden Weg gegangen sind, künftige Entwicklungen nie aus dem Auge verloren und uns vor klaren Entscheidungen nie gedrückt haben, erklärte der Fraktionsvorsitzendein der Bilanz über die Arbeit der Fraktion für 2010.

In enger Zusammenarbeit mit der CSU-Stadtratsfraktion sei es gelungen, mehr Verständnis für "die wichtige Wechselwirkung" zwischen Landkreis und Stadt zu gewinnen. Der neu angelegte Parkplatz am Klinikum sei ein sichtbares Ergebnis dieser Bemühungen. Weitere Maßnahmen sind angestoßen und warten auf endgültige Entscheidungen, hieß es.

Beim Ganzjahresbad stehe das Angebot des Kreistags. Das neu erstellte Gutachten (wir berichteten) habe daran nicht viel geändert. Die Kreistagsfraktion stehe zu diesem "Projekt der Stadt", aber sie stehe auch für die Landkreisgemeinden, "die ein solides Verhandlungsergebnis und keine Geschenke an die Stadt erwarten". Es liege an der Stadt, wie sie ihr Ganzjahresbad gestaltet, erklärte Köstler. Wenn dabei der Schulbetrieb für den Landkreis mit integriert werden könne, sei das eine tolle Sache. Dafür setzen wir uns ein, "ohne uns anbiedern zu wollen", hieß es.

Dies gelte auch für die Versorgung der landkreiseigenen Gebäude mit Fernwärme. Die Stadt habe hier die Geduld der Fraktion und des Kreistages "längst überstrapaziert", wenn immer noch nicht feststehe, wo und wann ein Biomasseheizkraftwerk errichtet werde und wie weit die Abwärme der Firma Pfleiderer in ein Gesamtkonzept mit eingebunden werden könne. Die Zeit dränge und für den Landkreis stünden "auch andere Optionen zur Diskussion", hieß es. "Wir wollen eine Lösung mit der Stadt, aber nicht irgendwann, sondern umgehend", sagte der Fraktionsvorsitzende.

Die "anfängliche Enttäuschung" über das Anlegen eines provisorischen Parkplatzes bei den Gymnasien sei inzwischen der Diskussion um Generalsanierung oder Neubau des Willibald Gluck Gymnasiums gewichen. Hier warte die "wohl wichtigste Entscheidung im nächsten Jahr auf uns". Gerade weil man für die Sanierung der Schulen ein so gewaltiges Paket von über 100 Millionen geschnürt habe, müsse man darauf achten, den Rahmen nicht zu sprengen. "Hier kommt ein wirklicher Kraftakt auf uns zu", warnt der Fraktionsvorsitzende.

Ganztagsschulen wolle man "dann möglich machen, wenn sie auch von den Schulen gefordert werden", heißt es in der Stellungnahme Köstlers weiter.

Die von der SPD heftig kritisierte Vergabe von Leistungen wie den Reinigungsdienst nach außen (wir berichteten) sei kein Unding, sondern "wirtschaftlichem Denken geschuldet, dem auch der Landkreis verpflichtet sei", erklärte Köstler.
28.12.10
Neumarkt: "Beste Prognosen"
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