Ortsumgehung geplant


Die Gemeinde will den Ortsteil Oberölsbach durch eine Ortsum-
gehung entlasten
NEUMARKT. Unter dem Tagesordnungspunkt "Verkehrsinfrastrukturplanung der Gemeinde Berg" und speziell im Hinblick auf die hohe Belastung der Bürger von Oberölsbach durch den Durchgangsverkehr an der Staatsstraße 2240 und der Kreisstraße NM 8 sowie der Lärmbelästigung durch die am Ort vorbeiführende Bundesautobahn A 3 schlug Bürgermeister Himmler zur Entlastung des Ortes Oberölsbach vor, beim Landkreis Neumarkt eine Umgehung des Ortes Oberölsbach zu beantragen.

Schließlich sei Öberölsbach der am stärksten durch Verkehr belastete Ort in der Gemeinde Berg und man könne den Schwerlastverkehr vom Steinbruch Bischberg zur Autobahnauffahrt weitgehend aus dem Ort verbannen. Die Prälat-Kürzinger-Straße werde dann zur Ortsstraße abgestuft, so dass die Gemeinde Art und Umfang des Verkehrs bestimmen könne.

Dazu verwies er auf die im Jahr 2007 vom Ingenieurbüro Dotzer im Rahmen der Prüfung der verkehrlichen Anbindung der Steinbrüche Geiger und Bärnreuther erstellte Machbarkeitsstudie, die als Variante 3 eine Verbindungsspange von der Kreisstraße NM 8 zur Kreisstraße NM 9 vorsieht. Die vorgesehene Trasse würde vor der Unterführung der Kreisstraße NM 8 mit der Bundesautobahn A 3 beginnen und an deren Nordseite etwa parallel zur Autobahn bis zur Kreisstraße NM 9 verlaufen. Gemäß Kostenberechnung dieser Machbarkeitsstudie würden die Kosten für die Ortsumgehung Oberölsbach etwa 1,3 Millionen Euro betragen.

Zur Entlastung der Ortschaft Oberölsbach schlug der Bürgermeister daher vor, von Seiten der Gemeinde Berg die Initiative zu ergreifen und beim Landkreis Neumarkt einen entsprechenden Antrag auf Umsetzung der in der Trassenstudie enthaltenen Variante 3 "Verbindungsspange NM 8 - NM 9" zu stellen. Eine Entscheidung über die Durchführung obliege dem Straßenbaulastträger dieser Kreisstraße, dem Landkreis; die Gemeinde Berg könne demnach den Bau dieser Ortsumgehung nur anregen.

Außerdem unterbreitete der Bürgermeister dem Gemeinderat den Vorschlag, in diesem Zusammenhang auch die Schaffung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Staatstraße 2240/Kreisstraße NM 9 bei Unterölsbach überprüfen zu lassen. In der Vergangenheit kam es an dieser Kreuzung häufig zu Unfällen.

Nach eingehender Diskussion stimmte der Gemeinderat beiden Vorschlägen zu.
23.12.10
Neumarkt: Ortsumgehung geplant
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