Gegen Verlängerung

NEUMARKT. Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Eichstätt lehnt die von der Politik geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ab.

Der Kompromiss in der Regierungskoalition torpediere die Bemühungen, dem Klimawandel durch eine Energiewende zu begegnen, heißt es in einer vom Vorstand des Diözesanrates herausgegebenen Stellungnahme. Dabei sei eine zügige und entschlossene Ausrichtung der Energieversorgung und der Mobilität auf erneuerbare Energien technisch bereits heute effizient machbar.

In der Erklärung wird auf wissenschaftliche Untersuchungen verwiesen, wonach Deutschland bis zum Jahr 2050 mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden könnte. Der Diözesanrat schließt sich der Auffassung an, dass für die Übergangszeit weder eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke noch neue Kohlekraftwerke erforderlich seien: "Die Brücke zu den erneuerbaren Energien steht bereits". Auch die Frage der Finanzierbarkeit stellt sich nach Auffassung des Diözesanrats nicht. Nötige Gelder ließen sich durch Umwidmung klimaschädlicher Subventionen beschaffen.

Ausdrücklich lobt der Diözesanrat das Engagement des Bistums Eichstätt, seinen Einrichtungen über einen Rahmenvertrag Ökostrom anzubieten. Bereits 190 Abnahmestellen hätten davon Gebrauch gemacht.
pde
17.09.10
Neumarkt: Gegen Verlängerung
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