Ärger für Tattoos ?

NEUMARKT. Die "Piratenpartei" verteilt am Freitag vor den Neumarkter Gymnasien "Abzieh-Tattoos". Schüler, die sie auf die Haut kleben, riskieren Ärger.

Mit der bayernweiten Aktion will die Piratenpartei "Gegen eine zentrale Schülerdatenbank" protestieren. Die Abziehbilder können auf die Haut geklebt werden - außerdem halte man Informationsblätter bereit, erklärte der Neumarkter Kreisverband.

Offenbar wurde nun den Schülern am Ostendorfer Gymnasium untersagt, sich mit dem Tattoo zu schmücken "und damit ihre Meinung gegen die überflüssige Datensammlung durch die geplante Schülerdatenbank" auszudrücken, heißt es in einer Pressemitteilung der Piratenpartei. Als Begründung müsse das "Verbot politischer Werbung auf dem Schulgelände" herhalten, heißt es.

"Die Schüler sind im Geist der Demokratie zu erziehen - steht in der Bayerischen Verfassung" sagt Andreas Popp, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei. Am Ostendorfer Gymnasium würden die Schüler "momentan lernen, wie Verunsicherung durch rechtswidrige Verbote, Zensurversuche und Unterdrückung der freien Meinungsäußerung funktionieren".
25.03.10
Neumarkt: Ärger für Tattoos ?
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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