Ehrenbürgerwürde verliehen


Oberbürgermeister Thomas Thumann (links) im Oktober bei der
Überreichung der Stiftungsurkunde an die Eheleute Donauer,
mit dabei Leitender Verwaltungsdirektor Josef Graf (hinten)
NEUMARKT. OB Thomas Thumann wird bei der festlichen Weihnachtssitzung des Stadtrates am 17. Dezember den Eheleuten Johann und Leokardia Donauer sowie Stadtpfarrer i. R. Kaspar Hirschbeck die Ehrenbürgerwürde der Stadt verleihen.

Dies hat der Stadtrat in seiner Sitzung beschlossen. Mit der Ehrenbürgerwürde für die Eheleute Donauer soll deren, wie Oberbürgermeister Thumann ausführte "umfangreiches soziales Engagement" gewürdigt werden. "Sie haben mit einer Vielzahl an Stiftungen in der Stadt und in der Region viel Gutes geschaffen." Dies sei ein herausragendes Zeichen sozialer Verantwortlichkeit, Mitmenschlichkeit und bürgerschaftlichen Engagements.

Die Eheleute Donauer haben in der Stadt Neumarkt nicht nur den Kindergarten an der Heubrücke erbaut und gestiftet, sondern in diesem Jahr auch daneben einen Kinderhort errichtet und ebenfalls der Stadt gestiftet. Die Einrichtung des Palliativzentrums am Klinikum Neumarkt, die Unterstützung von vielen Vereinen, Organisationen und Einrichtungen in Pilsach sowie die Errichtung eines Kinderdorfes in Uganda belegen weiter das einmalige Wirken der Eheleute Donauer für die Belange der Allgemeinheit. "Was die Eheleute Donauer auszeichnet, ist ein überragender Einsatz zugunsten anderer Menschen, insbesondere für Kinder", so Oberbürgermeister Thumann. "Was sie aber am allermeisten kennzeichnet, ist die Tatsache, dass sie trotz dieser Verdienste bescheiden geblieben sind und sich nicht in den Vordergrund stellen."

Neben den Eheleuten Donauer soll in der Weihnachtssitzung auch Pfarrer in Ruhestand Kaspar Hirschbeck die Ehrenbürgerwürde erhalten. Er habe, so Oberbürgermeister Thumann in seiner kurzen Vorstellung des zu Ehrenden, in seiner Tätigkeit als Pfarrer der Pfarrei St. Johannes in mehr als 26 Jahren segensreich und zukunftsweisend gewirkt.

So trägt die Innenausstattung der Johanneskirche maßgeblich seine Handschrift. Hirschbeck habe, seinerzeit das theologische Programm für die viel bewunderten sieben Glasfenster entworfen und er hat auch dafür gesorgt, dass die Nachbildung des Isenheimer Altars nach Neumarkt gekommen ist. Ferner sei es ihm zu verdanken, dass der neugotische Johanneshochaltar von Rhein am Lech, wo er keine Verwendung mehr gefunden hatte, nach Neumarkt kam und nun einen Blickfang in der Johanneskirche im Herzen der Neumarkter Altstadt darstellt.

Hirschbeck sei es auch gewesen, der für eine Überarbeitung des Passionsspieltextes für die Aufführungen von 1984 bis 1989 gesorgt habe. Als Geistlicher sei er vielen Neumarktern ein guter und hilfreicher Begleiter durchs Leben gewesen. Zudem habe er 1974 den Bau des Kindergartens St. Johannes in die Wege geleitet und von 1974 bis 1998 als Träger fungiert. "Stadtpfarrer Hirschbeck ist eine bekannte und geschätzte Persönlichkeit in unserer Stadt", so Oberbürgermeister Thumann. "Er hat baulich und spirituell deutliche Spuren in unserer Stadt gesetzt."
28.11.08
Neumarkt: Ehrenbürgerwürde verliehen

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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang
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