Infrastruktur ausgebaut


Die letzten großen Tafeln wurden Ende letzten Jahres in Velburg aufgestellt.
Foto: Archiv
NEUMARKT. Nachdem nun auch die letzten Maßnahmen für die EU-Förderung abgerechnet werden konnten, ist eine der großen Leader+-Maßnahmen im Landkreis abgeschlossen: Die Verbesserung der touristischen Infrastruktur.

Jetzt steht man nach fast dreijähriger Arbeit mit der Verbesserung des Rad- und Wanderwegenetzes im Landkreis Neumarkt am Abschluss, hieß es am Freitag aus dem Landratsamt. Ziel sei dabei eine qualitative Verbesserung der Infrastruktur über eine gute Beschilderung sowie über die Schaffung von Informations- und Ruhemöglichkeiten gewesen. "Mit der Verbindung unserer Wege mit den Themen Regionalvermarktung, regenerative Energie, regionale Sehenswürdigkeiten wie Burgruinen und Regionalentwicklung über gut gestaltete Informationstafeln erhoffen wir uns zahlreiche zusätzliche Touristen in unserer Region", sagte Landrat Albert Löhner.

Die letzten großen Tafeln wurden Ende letzten Jahres in Velburg aufgestellt. Die Stadt Velburg wurde damit in ihrem gesamten Gebiet touristisch aufgewertet. An wichtigen Straßen, die ins Gemeindegebiet führen, wurden wie zum Beispiel am Habsberg große Informationstafeln erstellt, die alles Wissenswerte über die Gemeinde für Gäste und Naherholungssuchende enthalten.

Bürgmeister Kraus war einer der Initiatoren dieses landkreisweiten Tourismuskonzeptes und freute sich, dass in seiner Stadt ein besonderer Schwerpunkt gesetzt wurde.

Der Landkreis baute in den letzten Jahren die touristische Infrastruktur systematisch aus. Die CAH fertigte die dafür benötigten Informationstafeln, Schilder und Ruhebänke.

Auch die EU trug ihr Scherflein dazu bei, dass dieses Gesamtprojekt auf die Beine gestellt werden konnte. Mit der Bewilligung von gut 60.000 Euro EU-Mitteln für die Beschilderung und Vernetzung der Rad- und Wanderwege in der Region Neumarkt wurde ein nicht unerheblicher Beitrag zur Erzeugung von mehr Wertschöpfung im Raum geleistet, hieß es.

Die Beschilderung und Bestückung mit Bänken und Tischen der Wegestrecken wurde gemeinsam von den Gemeinden, dem Landkreis über die Regina GmbH und der EU im Rahmen des Förderprogramms Leader+ finanziert. Im Vorfeld wurde vom Regenstaufer Unternehmen Landimpuls ein Wegekonzept erstellt, das Lückenschlüsse ermittelte und neue Strecken thematisierte.

So wurden Erlebnisstationen konzipiert, die beispielsweise unter dem Motto "Gelbes Gold –Energie aus Biomasse", oder "Regional – beste Wahl" die Themen Erneuerbare Energien und Regionalvermarktung aufgreifen – Themen, die bereits jetzt schon viele Besucher anziehen.

Eine neue durchgängige Beschilderung soll es den Gästen im Landkreis leichter machen, sich zurecht zu finden. Durch den gezielten und abgestimmten Ausbau von Rad- und Wanderwegen werden optimale Anbindungen zwischen den Ballungsräumen Nürnberg, Ingolstadt und Regensburg geschaffen, hieß es am Freitag. Somit bestehe für Radler und Wanderer eine attraktive Möglichkeit, aus dem fränkischen Raum oder aus Regensburg in die Oberpfälzer Juratäler zu gelangen. Mit einem integrierten Konzept werde außerdem erreicht, dass die Querverbindungen zur regionalen Vermarktung und zu Naturschutz und Landschaftsentwicklung sichergestellt seien.

Insgesamt wurden netto fast 132.000 Euro investiert, an denen sich die EU mit 61.800 Euro beteiligte. Der Rest kam von den Gemeinden und vom Landkreis.
20.06.08
Neumarkt: Infrastruktur ausgebaut
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