Geplante Projekte angemahnt


IHK Gremium Neumarkt besichtigt den Stahlbau der Max Bögl GmbH & Co.KG in Sengenthal.

NEUMARKT. Neumarkt soll im "Wettbewerb der Standorte" gestärkt werden, hieß es vom IHK-Gremium Neumarkt.

"Die Stadt hat das wirtschaftliche Potenzial und die notwendige Finanzkraft, um sich in diesem Wettbewerb hervorragend zu positionieren", so Stefan Rödl, Vorsitzender des IHK-Gremiums. Notwendig sei jedoch, jetzt die richtigen Weichen zu stellen und in die Zukunft zu investieren. Aus diesem Grund fragten die Mitglieder des IHK-Gremiums als Vertreter der Stadt Verwaltungsdirektor Josef Graf nach dem Stand der aktuellen Projekte und nach den Plänen der Stadt Neumarkt.

Graf berichtete dabei über das Projekt "Klimmzug", für das sich die Stadt Neumarkt beworben hat. Hier sollen Strategien entwickelt werden, wie sich Gemeinden, Bürger und Unternehmen an die zu erwartenden Klimaveränderungen anpassen können. Graf verspricht sich von diesem Projekt eine Vorreiterrolle der Stadt und zusätzliche Forschungseinrichtungen, die sich bei erfolgreicher Bewerbung in Neumarkt niederlassen werden. Neumarkt hat sogar die Chance, die Geschäftsstelle dieses bundesweiten Projektes zu erhalten.

Eindringlich plädierten die im Gremium vertretenen Unternehmer, "bereits bestehende" Pläne und Projekte zu einem "vernünftigen Abschluss" zu bringen. Dazu gehöre das Fachmarktcenter am Unteren Tor, genauso wie Stadthalle und "Freizeiteinrichtungen für die Bürger". Dass eine leistungsfähige Ostumgehung jetzt nicht gebaut wird, dürfe auf keinen Fall dazu führen, auch die Autobahnausfahrt Frickenhofen in Frage zu stellen. Für die weitere Entwicklung des Landkreises sei die Ausfahrt ein "wesentlicher Bestandteil".

Deutlich wurde beim IHK Gremium auch, dass die vielen verschiedenen Handlungsfelder der Stadt koordiniert werden müssen, um eine zielgerichtete und erfolgreiche Entwicklung Neumarkts betreiben zu können. "Wir müssen ein leistungsfähiges Stadtmarketing ins Leben rufen, das Neumarkt zu einem auch in Zukunft attraktiven Standort für Unternehmen und Bürger macht", formuliert Rödl die Forderung der Unternehmen.

In dieses Bild passt auch das zweite Thema des IHK-Gremiums: der Förderverein der Berufsschule Neumarkt. Engere Kontakte zwischen Schule und Wirtschaft, zusätzlicher Handlungsspielraum für die Schule und damit eine bessere Ausbildung der Jugendlichen seien die Ziele des Vereins. "Der größte Teil der zukünftigen Mitarbeiter kommt aus der Berufsschule. Je besser hier die Ausbildung ist, desto wettbewerbsfähiger sind unsere Unternehmen und desto besser geht es der ganzen Region." Damit schließt sich für Stefan Rödl wieder der Kreis: "Das Ziel aller Maßnahmen ist ganz einfach, Neumarkt muss lediglich besser sein als alle anderen!"
20.02.08
Neumarkt: Geplante Projekte angemahnt
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