Mäusebussard vergiftet

NEUMARKT. Ein Jagdpächter aus dem Raum Velburg hat offenbar mit präparierten Fleischködern einen Mäusebussard vergiftet.

Möglicherweise können jetzt mehrere Gift-Fälle aus den zurückliegenden Jahren im Raum Deusmauer und Velburg aufgeklärt werden, hieß es von der Polizei.

Der Mann war dabei beobachtet worden, als er auf einem Feld mehrere mit Gift versetzte Fleischköder auslegte. Als die alarmierte Polizei am Tatort eintraf, lag bereits ein toter Mäusebussard auf dem Feld. Er hatte offensichtlich von dem Giftköder gefressen, hieß es von der Polizei.

Die Beamten durchsuchten daraufhin das Auto und das Haus des Jagdpächters. Dabei fanden sie Überreste des Gifts.

Außerdem stellten die Polizisten fest, daß in dem Haus die vorhandenen Waffen und die Munition nicht den Vorschriften entsprechend untergebracht waren.

Die Aufgabe des inzwischen eingeschalteten Bayerischen Landeskriminalamts und des Landesuntersuchungsamtes in Erlangen wird es nun sein, die Übereinstimmung des sichergestellten Giftes und des Giftes im Körper des Mäusebussards festzustellen.

Im Raum Deusmauer und Velburg hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Fälle gegeben, bei denen Bussarde vergiftet wurden (wir berichteten).
16.01.08
Neumarkt: Mäusebussard vergiftet
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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