Eigenes Gräberfeld

NEUMARKT. Muslime in Neumarkt sollen künftig ein eigenes Gräberfeld am Friedhof Wolfstein erhalten.

Ein entsprechendes Ersuchen sei an die Stadt hergetragen worden, hieß es in der Sitzung des Verwaltungssenats. Während sich Stadträtin Sieglinde Harres dagegen aussprach, weil sie dadurch eine Ausgrenzung von Ausländern noch im Tod sah, stimmten die übrigen Stadträte für die Einrichtung eines entsprechenden Gräberfeldes mit 50 Plätzen. Der Ritus bei einer moslemischen Bestattung sieht zum Beispiel den "Blick" nach Mekka vor.

Bürgermeister Arnold Graf wollte Harres' Einwände nicht gelten lassen. Selbstverständlich bleibe es jeder moslemischen Familie in Neumarkt unbenommen, ihre Toten auch auf dem städtischen Friedhof an der Regensburger Straße bestatten zu lassen. Das muslimische Gräberfeld sei nur ein zusätzliches Angebot.
11.12.07
Neumarkt: Eigenes Gräberfeld

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