Zuerst nur "Außenhülle"

Füllhorn für Vereine

DEINING. Die Vereine werden jedes Jahr aufgefordert, ihre zuschussfähigen Vorhaben mitzuteilen. In der Haushaltssitzung entscheidet dann der Gemeinderat über die Förderung.

Auch heuer konnte der Gemeinderat dank einer positiven Finanzlage eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen der Vereine fördern. Insgesamt wurden knapp 8.000 EUR bewilligt bzw. aus Vorjahresbewilligungen wieder aktiviert.

Die jetzt beschlossenen Förderungen für Investitionen und außerordentliche Beschaffungen sind nur Teil eines umfangreichen Fördersystems, das unseren Vereinen zugute kommt. So erfahren Vereine, die Pflege- und Unterhaltungsaufgaben an gemeindlichen Einrichtungen mit wahrnehmen, wie zum Beispiel die Obst- und Gartenbauvereine bzw. Heimatpflege- und Gartenbauvereine für die Pflege öffentlicher Flächen oder der FC Deining für den Unterhalt von Schulsportanlagen, eine laufende Förderung.
NEUMARKT. Der Deininger Gemeinderat konnte in der Haushaltssitzung mit dem Ausschreibungsbeschluss die Weichen für den Beginn der Arbeiten zur Generalsanierung der Volksschule Deining stellen.

Unter Berücksichtigung der aktuellen politischen Diskussionen über neue Vorgaben für die Hauptschulen und über den Fortbestand von einzügigen Hauptschulen wurde die Ausschreibung so gestaltet, dass die Entscheidung über die Aufstockung des Schulgebäudes erst Anfang nächsten Jahres getroffen werden muss, wenn hoffentlich klarer abzuschätzen ist, welche Rahmenbedingungen künftig für die Hauptschulen gelten werden.

Diesem Ziel wird dadurch Rechnung getragen, dass heuer nur die Arbeiten an der Außenhülle des südlichen Gebäudetraktes durchgeführt werden sollen. Die Erneuerung des Daches mit dem Einbau von Erkern über den beiden Treppenhäusern, die Spenglerarbeiten, neue hochwertige Kunststofffenster, die Erneuerung der Fassadenverkleidung mit Vollwärmeschutz und ein ausgeklügelter Sonnenschutz durch das Schließen von Fensterflächen im Süden und durch Schaffung von neuen Fensterflächen an der entgegengesetzten Nordseite der Klassräume sowie dem Einbau von Elektro-Raffstores sollen zwar für das ganze Schulhaus ausgeschrieben, jedoch vorerst nur für den Südtrakt vergeben werden.

Zur zeitlichen Abfolge ist vorgesehen, die Arbeiten bereits im Juli mit der Gerüsterstellung vorzubereiten. Der Ferienmonat August steht so für die eigentlichen Arbeiten am Baukörper zur Verfügung, so dass die betroffenen Klassenräume zum Schuljahresbeginn wieder genutzt werden können. Im Oktober soll der für 2007 vorgesehene Bauabschnitt abgeschlossen sein.

Für die heuer durchzuführenden Bauarbeiten sind 476.000 Euro eingeplant. Im nächsten Jahr sollen dann, nachdem die Frage der Aufstockung entschieden ist, die weiteren Bauabschnitte folgen. Insgesamt soll sich die Bauphase über 3 bis 4 Jahre und die finanzielle Abwicklung über 4 bis 5 Jahre hinziehen. Das Projekt wird so an die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde angepasst und die gebotene Rücksichtnahme an den Schulbetrieb wird gewährleistet.

Die schulaufsichtliche Genehmigung des Raumprogramms und die baurechtliche Genehmigung liegen für das Gesamtvorhaben bereits vor. Die baufachliche Genehmigung mit Ermittlung der zuwendungsfähigen Kosten wird zur Zeit von der Regierung erstellt. Mit der für eine Auftragsvergabe unverzichtbaren Genehmigung des vorzeitigen Beginns ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

Der erste Schritt für eines der wichtigsten Vorhaben der nächsten Jahre ist mit dem Ausschreibungsbeschluss getan. Die Kinder sind unsere Zukunft und die Bildung unserer Kinder ist maßgeblich für unsere Zukunft. Deshalb ist es sehr wichtig, ein optimales Lernumfeld für unsere Schüler zu schaffen, hieß es im Gemeinderat.

Neugestaltung Arzthofen

Ein weiteres Thema im gemeinderat war das Konzept zur Neugestaltung der Ortsmitte in Arzthofen. Die umfangreichen Kanal- und Straßenbauarbeiten in Arzthofen waren der Anlass zu Überlegungen zur Neugestaltung und Aufwertung des Ortsmittelpunkts rund um die Dorfkapelle und den Bachlauf. Nachdem die Straßenbauarbeiten kurz vor dem Abschluss stehen, war nun die konkrete Entscheidung über das weitere Vorgehen notwendig.

Die vom Architekturbüro Kühnlein erstellte Planung wurde dem Gemeinderat vorgestellt:
Seitlich der Straße zum Bauchlauf hin soll demnach ein kleiner Platz ausgebildet werden, der sich durch Pflasterung mit Betonpflaster vom asphaltierten Straßenbereich abhebt. Gepflastert werden soll auch der Zugang zur Kapelle. Neben der in Richtung Gasthaus führenden Fläche soll ein mit Rasenfugenpflaster befestigter Grünstreifen anschließen.

Geplant ist weiter, die großzügig angelegte Zufahrt zum Gasthaus auf vier Meter zu verengen und rechts der Zufahrt einen Baum zu pflanzen. Dadurch entsteht mit der Kapelle an der Westseite und dem Baum an der Ostseite eine Art "Torsituation" für die Zufahrt zum Gasthaus.

Der Bachlauf soll durch kleinere Stauschwellen eine naturnahe Gestaltung erfahren. Außerdem ist auf dem Platz vor der Kapelle eine Sitzbank vorgesehen. Wegen der Eingrünung des Platzes wird die Fachberaterin vom Landratsamt eingeschaltet werden.

Die möglichen Maßnahmen wurden vor der Sitzung des Gemeinderats bereits in der Bürgerversammlung in Arzthofen angesprochen und mit den Anliegern und dem HGV Oberbuchfeld besprochen. Die Anlieger und der HGV sind bereit, die Pflanzarbeiten und die naturnahe Umgestaltung des Bachlaufs zu übernehmen. Die Tiefbauarbeiten führt die Gemeinde durch und sie übernimmt die Kosten für das notwendige Material. Es wird mit Kosten von etwa 10.000 bis 12.000 Euro gerechnet.

Der Gemeinderat stimmte der Maßnahme und der Bereitstellung der notwendigen Mittel für die Aufwertung des Ortsmittelpunktes von Arzthofen zu.
27.04.07
Neumarkt: Zuerst nur "Außenhülle"
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