Mit Tempo 160...

NEUMARKT. Die Zugverbindungen von Neumarkt in Richtung Regensburg und Plattling sollen ab 2010 schneller werden.

Im bayerischen Schienenpersonennahverkehr ist der Startschuss für ein weiteres Wettbewerbsprojekt gefallen. "Die Ausschreibung von Verkehrsleistungen auf dem elektrischen Netz im Raum Regensburg samt der Donautalbahn bis Ulm hat begonnen", erklärte am Mittwoch Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber. "Insgesamt soll das Zugangebot auf diesen Strecken deutlich gesteigert werden. Wir erwarten uns vom Wettbewerb unter den Eisenbahnverkehrsunternehmen günstige Angebote bei gleichzeitig verbesserter Qualität für die Fahrgäste", so Huber weiter.

Während heute auf den Strecken überwiegend ältere Fahrzeuge im Einsatz sind, sieht das Fahrzeugkonzept der Ausschreibung neue, klimatisierte Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometer und niederflurigem Einstieg vor.

Insgesamt soll ein Leistungsvolumen von rund 5,5 Millionen Zugkilometern pro Jahr vergeben werden. Davon sind rund 0,45 Millionen Zugkilometer als optionale Leistungen ausgeschrieben. Rund 10.000 Zugkilometer pro Jahr entfallen auf das benachbarte Baden-Württemberg.

Gegenstand der Ausschreibung ist ein hochwertiger Regionalverkehr im Zulauf auf das Oberzentrum Regensburg und entlang der bayerischen Donautalbahn zwischen Ulm, Ingolstadt und Plattling. Die Züge sollen in der Regel mindestens im Stundentakt, im Einzugsbereich von Regensburg in der Hauptverkehrszeit sogar im 30-Minuten-Rhythmus verkehren. Im Einzugsbereich von Regensburg wird der attraktive Stundentakt künftig auch abends und am Wochenende gelten. Auf der Donautalbahn wird es zusätzliche Züge in den Abendstunden geben mit guten Anschlüssen zu den ICE in Ingolstadt.

Als Option wird ein zusätzlicher Schnellverkehr auf der Donautalbahn mit bis zu 60 Minuten kürzerer Fahrzeit zur besseren Verbindung der anliegenden Großstädte Regensburg, Ingolstadt, Ulm und der sechs Kreisstädte Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen, Donauwörth, Neuburg/Donau und Kelheim angefragt. Die bewährten Verbindungen für Radler von Ulm und Nürnberg nach Passau bleiben erhalten.

Die Betriebsaufnahme erfolgt in zwei Stufen: Ende 2010 auf den Linien Neumarkt - Regensburg - Plattling und Landshut - Regensburg - Ingolstadt, Ende 2011 auf der Strecke Ulm - Donauwörth - Ingolstadt. Die Vertragslaufzeit endet einheitlich Ende 2022.

Das Vergabeverfahren führt für den Freistaat die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) gemeinsam mit dem für den baden-württembergischen Teil zuständigen Aufgabenträger, dem Innenministerium Baden-Württemberg, durch.
04.04.07
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