Noch hundert Tage


"Ortstermin" vor dem Rathaus: Oberbürgermeister Thomas Thumann lässt sich vom Projektteam die Details erläutern.
Fotos: Erich Zwick

Dr. Gabriele Moritz, die Vorsitzende des "guten und effektiven
Altstadtfest-Projektteams", zeigt schon mal auf dem Plan, wie
das Altstadtfest "möbliert" werden soll.
NEUMARKT. Am Mittwoch sind's noch genau hundert Tage bis zum Beginn des 18. Neumarkter Altstadtfestes. Nicht dass darüber das vorausgehende Frühlingsfest in Vergessenheit gerät, aber die Verantwortlichen denken halt weit voraus, damit jedes Fest auch ein gelungenes wird.

Und das wird das Altstadtfest zweifellos, was am Dienstag die Leiterin des Kulturamtes, Dr. Gabriele Moritz, vor den Neumarkter Medien versprach und was Oberbürgermeister Thomas Thumann nur bekräftigen konnte.

Neben dem Gewohnten aus den zurückliegenden beinahe zwei Jahrzehnten, soll vom Rathausplatz ein ganz besonderes Flair ausgehen. Eine aufwändig gestaltete Bühne und davor ein anspruchsvoller Gastro-Bereich mit gemütlichen Sitzgruppen, aber auch mit bequemen Bierbänken mit Rückenlehnen soll ganztags Magnetwirkung auf Besucher jeden Semesters - vor allem auf die in der Lebensmitte - ausüben. Das Musikprogramm soll hier nicht alles übertönen, sondern in dezenter Lautstärke gehalten werden, damit sich die Besucher noch unterhalten können ohne sich anschreien zu müssen. Kurzum: der Platz ums Rathaus soll für drei Tage (und lange Abende) eine Oase der Gemütlichkeit werden.

Dazu gehört eine "Rathaus-Cocktailbar" und eine Weinlaube, in der nur preisgekrönte Rebensäfte aus der Partnerstadt Mistelbach ausgeschenkt werden. Speisen aus der Kategorie "gehobene Gastronomie" brauchen nicht in Selbstbedienung besorgt zu werden, sondern sie werden von freundlichen Bedienungen am Platz serviert.

"Das wird ein richtiges Neumarkter Schmankerldorf", geriet Dr. Gabriele Moritz schon einmal ins Schwärmen. Aber nicht nur am Rathaus gibt es kulinarische Genüsse, sondern auch an jeder Bühne, wo zünftige Frühschoppen die richtige Einstimmung aufs weitere Feiern schaffen.

Zum guten Essen und zu viel Musik - über 50 Musikgruppen konnten wieder verpflichtet werden - kommt auch die Kultur zum Zuge. Neumarkter Vereine wurden aufgefordert, etwas Originelles oder Typisches beizusteuern. So hat sich der Schachclub mit einem Open-Air-Schach-Turnier angemeldet; der Alpenverein ist wieder mit seiner Kletterwand dabei und die Woffenbacher Schützen bauen einen Schießstand auf. Was die anderen Vereine bieten, wird noch "geheim" gehalten. Nur so viel: keine Bratwürst' und kein Schaschlik, kein Bier und kein Schnaps - das bleibt den rund hundert Ständen vorbehalten.
Erich Zwick
27.02.07
Neumarkt: Noch hundert Tage
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