Wie soll es weitergehen ?

NEUMARKT. Dem Anlass angemessen trafen sich im Rathaus-"Sitzungszimmer Issoire" auf Einladung des neuen Partnerschaftsreferenten Stadtrat Georg Jüttner Vertreter der Neumarkter Öffentlichkeit, um über Gegenwart und Zukunft der Städtepartnerschaft mit Issoire zu sprechen.

Jüttner erhofft sich ebenso wie die beiden Stadtoberhäupter, Bürgermeister Pierre Pascallon und Oberbürgermeister Thomas Thumann, bei ihrem Treffen anlässlich der 35-Jahr-Feier in Issoire eine Verbreiterung und Belebung der Kontakte zwischen den Bürgern der beiden Partnerstädte.

Unterstützt von Ulrike Rödl vom Kulturamt ging es für den im Oktober berufenen Partnerschaftsreferent Jüttner bei diesem ersten Gespräch um einen Meinungs- und Informationsaustausch.Zunächst wurden die in den letzten Jahren erfolgten und die derzeit angedachten oder anstehenden Maßnahmen zur Städtepartnerschaft Neumarkt – Issoire vorgestellt. Aber auch die Frage, welche weiteren Maßnahmen und Aktionen für diese Partnerschaft hilfreich und denkbar seien, wurde thematisiert.

Von den Gymnasien über die Realschulen bis zu den Repräsentanten der Finanzwelt und der Kulturszene, des Sports und privater Initiativen aus insgesamt 20 Organisationen reichte die Teilnehmerliste. Jeder Teilnehmer kam zu Wort und stellte die Beiträge seiner Gruppe oder seines Vereins vor und machte, soweit möglich, neue Vorschläge.

Die bewährten Maßnahmen der letzten 35 Jahre mit Besuchen und Gegenbesuchen sollten beibehalten werden, dazu neue Ideen auf ihre Realisierbarkeit geprüft werden. So sollen kurz vor Weihnachten über 50 Jugendliche aus Issoire vom 20. bis 22. Dezember die Gastfreundlichkeit der Neumarkter Familien erleben. Der Schüleraustausch des Willibald-Gluck-Gymnasiums vom 23. bis 30. März, der Aufsatz- und Vorlesewettbewerb der beiden Gymnasien und der Mädchenrealschule am 16. Mai, die Vernissage französischer Künstler in der Raiffeisenbank vom 8. bis 30. Juli sind nur einige der bereits festgelegten Daten im kommenden Jahr.

Dass die Issoiriens - wie bisher – auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt sowie beim Frühlings- und Volksfest mitwirken werden, gehört zu den gewohnten und bewährten Inhalten der Städtepartnerschaft.

Erstmals wird eine regionale "Begegnung Oberpfalz – Auvergne" am 20. und 21. Oktober 2007 in der 30 Kilometer von Issoire entfernten Bezirkshauptstadt Clermont-Ferrand mit EU-weiter Thematik stattfinden: Jeweils zehn Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren werden sich aus den Oberpfälzer Kommunen Neumarkt, Parsberg, Beratzhausen und Kallmünz mit Gleichaltrigen zu einem "EU-weiten Wochenende" treffen.

Am Samstag, 20. Oktober 2007, stehen europapolitische Workshops, Seminare, "Talkrunden" und Begegnungen mit Europaabgeordenen auf dem Programm. Und am Sonntag, 21.Oktober, gibt es gemeinsame Ausflüge in die Auvergne. Hier werden an die 500 Jugendliche aus ganz Europa erwartet, eben aus allen Städten und Gemeinden in Europa, die Partnerschaften mit französischen Kommunen pflegen.
27.11.06
Neumarkt: Wie soll es weitergehen ?
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