Professor Niebler verstorben

NEUMARKT. Der gebürtige Lauterhofener und ehemalige Verfassungsrichter Engelbert Niebler ist im Alter von 84 Jahren verstorben.

Bundesverfassungsrichter a. D., Prof. Dr. Dr. h.c. Engelbert Niebler wurde am 13. August 1921 in Lauterhofen (Oberpfalz) geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg, das er mit beiden juristischen Staatsexamina und der Promotion abschloss, trat Engelbert Niebler in den Dienst der bayerischen Justiz ein. Er war dort als Richter und Verwaltungsbeamter tätig, zuletzt als Abteilungsleiter im Justizministerium und Leiter des Landesjustizprüfungsamtes.

Dem Bundesverfassungsgericht gehörte er vom 7. November 1975 bis zum 16. November 1987 als Mitglied des Zweiten Senats an. Für seine wissenschaftlichen und persönlichen Verdienste hat Engelbert Niebler zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 1977 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der juristischen Fakultät der Universität Augsburg verliehen, 1978 wurde er zum Honorarprofessor der Universität München ernannt. Zudem war er Träger des Bayerischen Verdienstordens, des Silbernen Ehrenzeichens mit Stern der Republik Österreich und des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 1987 verlieh ihm Papst Johannes Paul II. das Großkreuz des Silvesterordens.

Prof. Dr. Dr. h.c. Engelbert Niebler lebte zuletzt in München.
03.07.06
Neumarkt: Professor Niebler verstorben

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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang
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