"Verlässlicher Partner"

NEUMARKT. "Wir wollen in Neumarkt etwas weiterbringen. Und wenn es um vernünftige Projekte geht, sind wir ein verlässlicher Partner für den Oberbürgermeister ", sagte CSU-Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst.

Als Mehrheitsfraktion arbeite man aktiv an der Stadtentwicklung mit. Deshalb erwarte die Fraktion, dass ihre bereits im Februar eingereichten Anträge zur Weiterentwicklung der Stadthalle und des Fachmarktzentrums in der nächsten Stadtratssitzung behandelt werde. "Der im Stadtrat vorgestellte Zeitplan für die Stadthalle ist unbedingt umzusetzen", sagte Ernst. Demnach sollten bereits Ende April die Rahmendaten für die Ausschreibung vorgestellt werden, was bislang jedoch noch nicht erfolgt sei. Ein weiterer Zeitverlust werde von der CSU "nicht akzeptiert", hieß es. Parallel zur Ausschreibung müsse in einem separaten Verfahren ein Hotel im direkten Umgriff zur Stadthalle entstehen

Aktualität habe auch der bereits eingereichte Antrag, ein Spielplatzkonzept zu erstellen und über einen überdachten Spielplatz nachzudenken, bekommen. Zur Fraktionssitzung waren die Vertreter der Brücke GmbH geladen, die seit längerem die Idee eines "Indoorspielplatzes" verfolgen.

Manfred Schönherr, Vorsitzender der Brücke, sieht in einem Indoorspielplatz eine Marktlücke für Neumarkt und gleichzeitig könnten neue Arbeitsplätze für psychisch beeinträchtigte Menschen entstehen. Sabine Kanzler, Geschäftsführerin der Brücke erklärte, dass bei einem Indoorspielplatz große Spielgeräte, wie ein Kletterturm und Rutsche, ein kleines Fußballfeld, Tretautos, große Bausteine und mehr in einer Halle untergebracht sind.

In Schwanstetten und Langwasser gäbe es solche Attraktionen bereits, die bei Eintrittspreisen von 6 Euro für Kinder und 3 Euro für Erwachsene sehr gut angenommen würden. Auch viele Neumarkter Familien würden dorthin fahren, bestätigte Arnold Graf. Man könne Essen und Trinken mitbringen, so dass sich die Unkosten für eine Familie im Rahmen halten.

In dafür vorgesehenen Nischen könnten auch Kindergeburtstage gefeiert werden. Ruth Dorner regte noch an, das mobile "Erfahrungsfeld der Sinne" mit zu integrieren, damit sich der Neumarkter Indoorspielplatz von anderen Konzepten etwas abhebt und zur Persönlichkeitsförderung der Kinder beiträgt.

Die CSU Fraktion begrüßte das Vorhaben der Brücke und wolle es auf jeden Fall unterstützen. Franz Hierl als Spielplatzreferent riet zur Eile, da es momentan eine Boom auf diesem Gebiet gebe. "Wenn wir hier nicht zugreifen, entsteht es woanders und wir in Neumarkt haben uns eine Chance vertan."
10.05.06
Neumarkt: "Verlässlicher Partner"
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