Dompropst i. R. Pfeiffer wird 85

NEUMARKT. (pde) Sein 85. Lebensjahr vollendet am 8. November Dompropst i. R. Josef Pfeiffer. Mehr als zwei Jahrzehnte - von 1968 bis 1989 - war er Generalvikar in Eichstätt.

1991 wurde ihm das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen; bereits 1979 hatte er den Bayerischen Verdienstorden erhalten.

Josef Pfeiffer wurde 1920 in Leutenbach bei Deining geboren und am 29. Juni 1950 von Bischof Joseph Schröffer im Eichstätter Dom zum Priester geweiht. Nach Kaplansstellen in Pleinfeld und Weißenburg wurde er 1953 Pfarrprovisor und 1955 Stadtpfarrer in Weißenburg. Ab 1956 leitete er zudem als Dekan das damalige Dekanat Ellingen.

1966 wurde er in das Domkapitel berufen und Leiter des Amtes für Männer- und Frauenseelsorge. Bischof Alois Brems ernannte ihn am 15. Juni 1968 zum Generalvikar. Als Karl Braun 1984 Bischof von Eichstätt wurde, berief auch er Josef Pfeiffer in diese Aufgabe. Seit 1983 stand Josef Pfeiffer zudem als Dompropst an der Spitze des Bischöflichen Domkapitels.

In seiner Eigenschaft als Generalvikar leitete Pfeiffer die gesamte Verwaltung des Bistums und war Stellvertreter zweier Bischöfe. Im Rahmen der kommunalen Gebietsreform trat er nachhaltig für eine kirchliche Raumordnung ein, um auch künftig die Seelsorge in den Gemeinden des Bistums sicherzustellen. Besondere Schwerpunkte seiner Arbeit waren die Neustrukturierung der Dekanate, das neue Modell von Pfarrverbänden und eine Förderung und intensive Zusammenarbeit mit den Laiengremien von der pfarrlichen bis zur diözesanen Ebene.

Als Vertreter der Generalvikare in der Kommission zur Ordnung des diözesanen Arbeitsvertragsrechtes für den Bereich der bayerischen Bistümer (KODA) und als Vertreter der Dienstgeber in der Zentral-KODA setzte er sich auf Landes- und Bundesebene für faire und kooperative Formen des Zusammenwirkens von Dienstgebern und Dienstnehmern ein. Im Kirchenpolitischen Gremium Bonn engagierte er sich für die gesellschaftspolitische Entwicklung in Deutschland.

Auch als Generalvikar blieb Josef Pfeiffer der Pfarrseelsorge verbunden und übernahm häufig bei festlichen Anlässen oder auch nur zur Vertretung Gottesdienste in den Gemeinden des Bistums.

1989 trat er aus gesundheitlichen Gründen von seinen Ämtern zurück. Seelsorgliche Aufgaben nimmt er jedoch weiterhin wahr: In Eichstätt/Heilig Geist ist er als 1. Eyb’scher Benefiziat in der Altenseelsorge tätig.
02.11.05
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