Neun Millionen für Feuerwehren


Die Arbeiten für den Anbau beim Feuerwehrhaus Höhenberg
bei einer Besichtigung Ende April 2005 Von links: Ludwig Distler
und Thomas Beygang vom Hochbauamt der Stadt, der Vorsitzen-
de der Feuerwehr Höhenberg Albert Fischer und Oberbürgermei-
ster Alois Karl
NEUMARKT. Die Stadt Neumarkt hat seit 1990 über neun Millionen Euro für Feuerwehrhäuser, -fahrzeuge und -ausstattung ausgegeben. Das ergeb eine interne Bilanz, die Oberbürgermeister Alois Karl jetzt vorstellte.

Auch 2005 werde man die Bemühungen "dominant fortsetzen". So wird die Feuerwehr Neumarkt heuer als erste im Landkreis eine Drehleiter mit Knickarm erhalten, eine Vorrichtung, die besonders in der engen Altstadt gute Dienste leisten wird. Und in Höhenberg wird ein neuer Schulungsraum an das Feuerwehrhaus angebaut. Insgesamt wird die Stadt heuer über 650.000 Euro für die Feuerwehren ausgeben.


Das Drehleiterfahrzeug beim 100-jährigen Jubiläum der Feuer-
wehr Neumarkt im Jahr 1960
Aus der internen Aufstellung geht hervor, dass die Stadt seit 1990 zehn Feuerwehrhäuser neu gebaut, erweitert oder saniert hat. Derzeit erfolgt der Anbau des Schulungsraumes bei der Feuerwehr Höhenberg, der Ende des Jahres fertig sein soll. Die Kosten belaufen sich auf 120.000 Euro, wobei es laut Oberbürgermeister Karl erfreulich ist, dass die Mitglieder der FFW Höhenberg durch eine großartige Eigenleistung zum Entstehen des Anbaus tatkräftig beitragen. „Überhaupt zeigt es sich, dass die Mitglieder unserer Feuerwehren in der Stadt überaus einsatzbereit sind. Oftmals haben sie bei den Neubauten oder den Erweiterungen mit angepackt und viele Stunden mitgearbeitet. Ihr Dienst am Gemeinwohl ist überaus lobenswert und ihr Engagement für Leben, Gesundheit und Eigentum anderer vorbildlich. Ich bin froh, dass wir in Neumarkt so tüchtige Feuerwehren besitzen, auf die wir uns verlassen können. Ich danke allen ganz herzlich, die sich auf diese Weise ehrenamtlich für das Wohl anderer einsetzen.“

Auch bei den Fahrzeugen wurden die einzelnen Wehren über die Jahre hinweg so ausgestattet, dass jede Stadtteilfeuerwehr ein eigenes Löschfahrzeug besitzt. Darüber hinaus sind bei der Feuerwehr Neumarkt neun Großfahrzeuge im Einsatz. Schon ab Spätsommer 2005 soll eine neue Drehleiter mit 30 Meter Länge und einem Knickarm mit vier Metern Länge den Fuhrpark ergänzen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 555.000 Euro. „Ich bin mir sicher, dass die neue Drehleiter eine deutliche technische Verbesserung und damit eine Steigerung der Einsatzmöglichkeiten darstellt.“ Die erste Drehleiter hatte die Feuerwehr Neumarkt 1960 erhalten, damals mit 20 Metern Länge. Sie war ein Geschenk des Stadtrates zum 100-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Neumarkt. Sie war ein deutlicher Schritt nach vorne. Vor allem sollte sie das bis dahin verwendete Sprungtuch ersetzen, um Betroffene aus Gebäuden zu retten. 1972 wurde dann eine längere Drehleiter mit 30 Metern Länge in Betrieb genommen.

Außerdem wurden in den letzten Jahren rund 700 Feuerwehrleute mit neuen Schutzanzügen ausgestattet und 85 Überjacken angeschafft. Die Ausgaben dafür belaufen sich auf insgesamt 146.000 Euro.
08.06.05
Neumarkt: Neun Millionen für Feuerwehren
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