Jordanwasser im Taufstein


Im Juni haben Josefine Becker, Magdalena Moritz und Leon Trokmann die neue Szene in der Münsterkrippe aufgebaut. Sie gehören zu den Firmbewerbern der Pfarrei St. Johannes
Foto: Josef Wittmann
NEUMARKT. Die barocke Jahreskrippe im Münster St. Johannes zeigt im Juni die Taufe Jesu durch seinen Cousin Johannes den Täufer.

Eigentlich ist es ja sein Cousin zweiten Grades, hat jüngst ein aufmerksamer Krippenfreund moniert, denn die Gottesmutter Maria war ja nicht die Schwester, sondern die Base der Heiligen Elisabeth, der Mutter des Täufers.

Johannes der Täufer ist der Schutzpatron der Pfarrkirche.

In der Münsterkrippe wird Jesus nicht direkt im Jordan getauft, sondern Johannes hat das Jordanwasser in den romanischen Taufstein gefüllt...


Eigentlich wird die Taufe Jesu im Kirchenjahr am Sonntag nach Dreikönig gefeiert. Aber das Fest seiner Geburt ist der 24. Juni, der Johannistag. Normalerweise wird der Tag mit einem großen Pfarrfest gefeiert. Aber in diesem Jahr darf nur das Krippenvolk auf der engen Krippen-Bühne ohne jeden Mindestabstand zusammen stehen.

Neben der Gottesmutter ist Johannes der Täufer der einzige Heilige, dessen Geburtsfest mit einem Hochfest begangen wird. Das Datum des Johannistags leitet sich daher ab, dass Johannes nach dem Lukasevangelium sechs Monate älter als Jesus war.
07.06.22
Neumarkt: Jordanwasser im Taufstein
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