Media-Markt und Marktkauf


Das ehemalige Esso-Rödl-Gelände am Mittwoch Nachmittag...
...und so soll es sich in Zukunft präsentieren.
NEUMARKT. Ein Tunnel – eher eine Passage - von der Mühlstraße zur Dammstraße (Amberger Straße) soll das Untere Tor und damit die Innenstadt mit dem künftigen Shopping-Center auf dem ehemaligen Esso-Rödl- und „Saala-“(Schweine-) marktgelände verbinden. Diese „Nabelschnur-Lösung“ bekamen am Mittwoch die Stadträte bei ihrer sommerlichen Sitzung von Oberbürgermeister Alois Karl vorgestellt.

In einer vorausgegangenen Pressekonferenz erläuterte das Stadtoberhaupt die vom Stuttgarter Architekturbüro Kenetz & Jäger erarbeitete Alternative, die das Neumarkter Büro Distler vor Ort betreut. Damit sich die Stadträte Konkretes vorstellen konnten, hatten die heimischen Architekten Computer-Simulationen erstellt.


Oberbürgermeister Alois Karl erläutert anhand der Pläne die ge-
fällige Lösung des Problems am Unteren Tor.
Fotos: Erich Zwick (2)
Sollte der Plan Wirklichkeit werden, hat sich das lange Warten auf eine repräsentative Dominante an einem bevorzugten Stadteingang gelohnt. Jedenfalls warten schon die ersten „Ankermieter“ sehnlichst auf den Einzug: 70 Prozent der Fläche wollen der „Mediamarkt“ im Erdgeschoß und der Marktkauf im ersten Stockwerk belegen. Um Mieter für die verbleibende Fläche ist auch niemand bange; denn im Umfeld des geplanten Ärztezentrums werden sich Apotheke, Optiker, Reformhaus etc. einen bevorzugten Verkaufsplatz sichern.


Blick vom Verkaufsgeschoss in die darunter liegende Ladenpas-
sage, die die Innenstadt mit dem Einkaufszentrum verbindet.
Computersimulationen: Architekturbüro Distler-Neumarkt
Nach der jüngsten Planung können auch der „alte Aldi“ und das dazu gehörende Parkhaus bestehen bleiben. Und sogar für einen kleinen Bachlauf inmitten der Passage ist noch Platz. In einem zweiten Bauabschnitt kann dann gegenüber vom Landratsamt noch ein Kino „angedockt“ werden.

Wie die andere Ecke (Amberger/Altdorfer Straße) gestaltet werden soll, bleibt dem gegenwärtigen Grundstücksbesitzer weitgehend überlassen. Ganz gleich wie die Nutzung aussieht, dürfe man von Seiten der Stadt keinen Wettbewerb verbieten, meinte Alois Karl zu Befürchtungen eines Wirtschaftszweiges. „Was in Neumarkt abgeblockt wird, entsteht dann an der Peripherie“, gab das Stadtoberhaupt zu bedenken. Als schlagenden Beweis nannte er den ehemaligen Hörnlein-Markt, den sich die Gemeinde Postbauer-Heng vor die Nase hat setzen lassen müssen.
Erich Zwick
10.08.05
Neumarkt: <i>Media-Markt</i> und <i>Marktkauf</i>
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