„Ständige Schlechtrederei“

NEUMARKT. Linken-Stadtrat Philipp Schmidt sieht die in der letzten Woche gescheiterte Umgestaltung des Stadtparkes als Chance.

Schmidt hatte in der Stadtratssitzung (wir berichteten) selbst gegen die Pläne gestimmt.

Das Konzept sei nicht nur überdimensional gewesen, sondern habe auch nicht die Forderungen aus dem Bürgerbegehren 2019 erfüllt. Es war ein Fehler, die Forderungen in das bestehende Konzept zu intigrieren statt einen komplett neuen Plan zu erarbeiten, sagte er.


Die Bevölkerung habe mit dem Bürgerbegehren ein deutliches Signal gegeben, dass sie den Stadtpark in seinen aktuellen Grundzügen schön und lebenswert finde. Die „ständige Schlechtrederei“ des Parkes habe im Stadtrat und bei der Bevölkerung zu Unmut geführt. „Gepaart mit mangelnder Transparenz, explodierenden Kosten und teils kindischem Verhalten mancher Lokalpolitiker“ sei dieses Ergebnis absehbar gewesen.

Schmidt sieht die Ablehnung jedoch vor allem als Chance: statt „beleidigt zu resignieren“ sei es jetzt Aufgabe aller Stadträte, konstruktiv zu erfragen, warum diese Pläne gescheitert sind und wie man den Stadtpark im Rahmen der Ökologie und Aufenthaltsqualität optimieren könne.

Es habe ja durchaus den Konsens gegeben, dass man den Stadtpark verbessern könne und müsse, aber eben nicht in diesem Ausmaß, sagte er. „Neumarkt braucht vieles, aber nicht ein weiteres Prestigeobjekt der Ära Thumann“.

Die Linke hoffe neben der Wiederbelebung des Arbeitskreises Stadtpark auch auf mehr Transparenz und Mitgesltungsmöglichkeiten für die Neumarkter von Anfang an.
31.07.20
Neumarkt: „Ständige Schlechtrederei“

Telefon Redaktion


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