Letzter Zug nach Stuttgart


Am Mittwoch ging der letzte von 474 Zügen auf die Reise
Foto: Firmengruppe Max Bögl
NEUMARKT. 50.000 „Tübbinge“ für einen Tunnel des Großprojekts „Stuttgart 21“: die Firmengruppe Bögl schickte am Mittwoch den letzten Zug los.

Seit Dezember 2014 beliefert Bögl die Baustelle des Fildertunnels regelmäßig mit sogenannten „Tübbingen“ aus dem Fertigteilwerk in Sengenthal im Bahntransport.


Tübbinge sind hochpräzise Betonfertigteile und werden für den Bau der Innenschale des Tunnels verwendet. Der Fildertunnel besteht aus zwei Röhren mit je 9,5 Kiloometer Länge und ist in die Abschnitte Unterer und Oberer Fildertunnel unterteilt. Je nach Bauabschnitt haben die Tübbingringe eine Wandstärke von 45 oder 60 Zentimeter und sind 71 bis 93 Tonnen schwer. Insgesamt produzierte die Firmengruppe über 7.300 Ringe, bestehend aus je sieben Einzelsegmenten.

Nach insgesamt 474 Zügen wurde nun am Mittwoch der letzte Tübbing-Zug auf den Weg Richtung Stuttgart geschickt. Durch den Bahntransport konnten 22.973 LKW-Transporte vermieden werden, hieß es aus Sengenthal. Am Empfangsbahnhof bei Plochingen wurden die Bauteile dann aber doch per Stapler vom Waggon auf Lastwagen oder in das Zwischenlager umgeschlagen und anschliessend an das Tunnelportal geliefert.

Der Fildertunnel ist Teil des Großprojekts „Stuttgart 21“ und wird nach der Fertigstellung den Stuttgarter Hauptbahnhof mit der Filderebene verbinden. Er zählt damit zur Neubaustrecke Wendlingen-Ulm.
14.08.19
Neumarkt: Letzter Zug nach Stuttgart
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