Sulzbach-Rosenberg. Am frühen Dienstag-Morgen brannte das vor einem Mehrfamilienhaus gelagerte Rundholz. Ein technischer Defekt konnte ausgeschlossen werden, die Kriminalpolizei Amberg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 3 Uhr bemerkten die Bewohner des Gebäudes an der Pirnermühle die Flammen und konnten den Brand selbst löschen. Nach den ersten Erkenntnissen brannte das zur weiteren Verarbeitung vorbereitete Brennholz, das an dem Haus gelagert war.
Das Objekt ist Eigentum der Stadt Sulzbach-Rosenberg und verfügt über insgesamt vier Wohneinheiten. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden an der Fassade beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.
Die Fachermittler der Kriminalpolizei Amberg schließen nach ihrer Begutachtung der Brandstelle einen technischen Defekt aus. Ob eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung vorliegt ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
im fraglichen Zeitraum Personen oder Fahrzeuge im Umfeld oder am Brandort bemerkt, die mit dem Brand in Zusammenhang stehen könnten? Hinweise werden unter der Rufnummer 09621/890-0 entgegen genommen.
Waldsassen. Ein Audi mit österreichischer Zulassung und besetzt mit zwei Männern weckte am Samstagabend das Interesse von Beamten der Grenzpolizeigruppe Waldsassen.
Die anschließende Kontrolle bestätigte das geschulte Auge der Fahnder und führte zur Sicherstellung von über 15 Gramm der gefährlichen Droge Crystal.
Nachdem der Wagen gegen 19 Uhr die Landesgrenze passiert hatte und auf der Bundesstraße 299 nach Waldsassen rollte, hielten Schleierfahnder den Wagen zur Überprüfung an. Dabei zeigte sich, dass der Fahrer augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, weshalb bei dem Mann eine Blutentnahme angeordnet wurde. Zudem fanden die Beamten im Fahrzeug versteckt mehrere Tütchen mit Crystal.
Für die beiden Fahrzeuginsassen im Alter von 28 und 29 Jahren bedeutete dies, dass sie vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht wurden.
Nachdem die beiden österreichischen Staatsangehörigen die zur Sicherung des Strafverfahrens erforderlichen Angaben gemacht hatten, konnten sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
Gunzenhausen. Ein 68jähriger Mann verunglückte am Freitagabend in einem Waldstück in der Nähe des Heidenheimer Ortsteil Hechlingen am See bei Baumfällarbeiten tödlich.
Der Mann ging gegen 14 Uhr allein in den Wald, um dort Holzfällarbeiten durchzuführen. Nachdem er bis 17 Uhr nicht zurückkehrte, machte sich die Ehefrau auf die Suche und fand ihren Mann leblos eingeklemmt unter einem gefällten Baum. Zwei alarmierte Ersthelfer befreiten den Mann aus der Situation.
Der zwischenzeitlich eingetroffene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Heidenheim und Hechlingen, der Rettungsdienst, mehrere Notfallseelsorger und der Kriminaldauerdienst Mittelfranken waren vor Ort im Einsatz.
Die weitergehenden Ermittlungen zur Unfallursache übernimmt die Kriminalpolizei Ansbach.
Regensburg. Trotz steigender Unfallzahlen verzeichnet die Polizei erneut einen historischen Tiefstand bei der Zahl der Verkehrstoten in der Oberpfalz.
Im Gegensatz dazu ist die Zahl der Verkehrstoten im Landkreis Neumarkt angestiegen (wir berichteten)
Der bayernweite Trend steigender Verkehrsunfallzahlen zeigte sich 2018 auch im Regierungsbezirk Oberpfalz. Die insgesamt 36.385 registrierten Verkehrsunfälle stellten einen neuen Höchststand im Zehn-Jahres-Vergleich mit einem Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar.
54 Menschen, die im Straßenverkehr ihr Leben lassen mussten, sind statistisch gesehen die wenigsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1954. Die Anzahl der Verletzten ist um 141 Personen auf 6.158 angestiegen.
Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden stieg um 3,6 Prozent auf 4537 an und bewegt sich damit wieder auf dem Niveau der Jahre 2015 und 2016.
Während die Verkehrsunfälle mit Sachschaden und Anzeige um 1,5 Prozent auf 7778 zurückgingen, kam es bei den sogenannten Kleinunfällen zu einem Anstieg um 1,5 Prozent auf 24.070.